Nach 20 Jahren beim BVB dachte Hans-Joachim Watzke ans Hinwerfen. Intrigen vor der Präsidentenwahl hatten ihn schwer getroffen. Schließlich trat Watzke doch an.
Hans-Joachim Watzke hat rund um seine Wahl zum Präsidenten von Borussia Dortmund offenbar ernsthaft über einen Rückzug nachgedacht. Der langjährige BVB-Geschäftsführer berichtet auf Sky, wie sehr ihn die Auseinandersetzungen innerhalb des Vereins im vergangenen Jahr belasteten.
„So wie es dann gelaufen ist, dass die eine oder andere Intrige auch gegen mich gelaufen ist, war es ein schweres Jahr für mich, also das schwerste von den 20 Jahren“, sagt Watzke rückblickend.
Im Zentrum der damaligen Unruhe stand die Nachfolge an der BVB-Vereinsspitze. Watzke hatte angekündigt, sich im Oktober 2025 nach zwei Jahrzehnten aus der Geschäftsführung zurückzuziehen. Wenige Wochen später wollte er sich zum Präsidenten wählen lassen.
Obwohl er zunächst als klarer Kandidat für das Amt galt, kündigte der damalige Übergangspräsident Reinhold Lunow überraschend eine eigene Kandidatur an. Es entwickelte sich ein öffentlicher Machtkampf, ehe Lunow schließlich zurückzog.
,regionOfInterest=(529,318)&hash=e7b43a9f0a0a04a9f14e2de3085efc4be5301ddcffefd15ddff4d87417c97bf8)
Wie groß auch Watzkes Frust war, zeigte sich unmittelbar vor der Mitgliederversammlung am 25. November. Nach eigener Darstellung erwog der heute 67-Jährige noch kurz vor seinem Auftritt, seine Kandidatur zurückzuziehen. „Eigentlich tobte alles in mir zu sagen: Macht doch euren Scheiß allein“, erinnert sich der heutige Präsident.
Auf dem Weg zur Bühne änderte er jedoch seine Haltung. „Der Grad der Empörung ist dann jedem Meter dem Grad der Verantwortung gewichen.“
Vor allem die Widerstände aus dem eigenen Verein hätten Watzke getroffen. „Weil bestimmte Leute einfach verhindern wollten, dass ich Präsident wurde“, erklärt er Nach 20 Jahren beim BVB habe ihn diese Situation besonders beschäftigt. Zugleich betont er: „Ich war nie ein Diktator.“
Watzke trat schließlich zur Wahl an und gewann – allerdings mit lediglich 59 Prozent der Stimmen.
Von 2005 bis 2025 hatte Watzke als Geschäftsführer die Geschicke des BVB maßgeblich geprägt. In dieser Zeit führte er den finanziell schwer angeschlagenen Klub aus der Krise und begleitete anschließend eine sportlich erfolgreiche Ära. Neben seinem Präsidentenamt in Dortmund bekleidet Watzke auch führende Funktionen im deutschen Fußball.
Von Chris Braun
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
|---|---|---|---|---|
| 1 | DFB-Boss kontert Infantino-Brief: „Durchschaubares Manöver“ | 0 | 30.83 | 22-09-2026 |
| 2 | „Dann bringe ich dich um!“ Eigene Ehefrau verhinderte, dass Frankreich-Weltmeister zum BVB wechselt | 0 | 12.91 | 02-10-2026 |
| 3 | Fifa schießt im Infantino-Streit gegen Uefa zurück: „Schikane“, „Fehlinformationen“ | 0 | 8.1 | 29-09-2026 |
| 4 | „Beides scheiße“, sagt Schlotterbeck bei Münzwurf | 0 | 10.87 | 19-09-2026 |
| 5 | Baumann tut mir leid – sein DFB-Aus ist aber leider richtig | 0 | 13.58 | 15-09-2026 |
| 6 | Wirbel um skurrile Olise-Auftritte, Bayern wurden informiert | 0 | 12.65 | 22-09-2026 |
| 7 | Woltemade zum Spottpreis? Insider rechnet mit Bayern-Wechsel | 0 | 12.07 | 17-09-2026 |
| 8 | Infantino lover å kjempe for reform i Fifa | 0 | 10.9 | 24-09-2026 |
| 9 | Ушел, чтобы вернуться // Александр Вучич хочет сменить президентское кресло на премьерское | 0 | 7.72 | 28-09-2026 |