Hanna Heikenwälder möchte der Krankheit Krebs die Angst nehmen. Im Interview spricht die Forscherin auch über ihren persönlichen Anti-Krebs-Plan.
Hanna Heikenwälder möchte der Krankheit Krebs die Angst nehmen. Im Interview mit FOCUS online hat die Forscherin auch darüber gesprochen, wie ihr persönlicher Anti-Krebs-Plan aussieht.
"Ich werde manchmal gefragt, ob es etwas gibt, was ich selbst nie essen würde. Und da sage ich immer: Ja, also tatsächlich seit vielen Jahren, also fast seit zehn Jahren: zuckerhaltige Getränke", erklärt die Krebsforscherin Hanna Heikenwälder im Video-Gespräch mit FOCUS online. Sie ist Molekularbiologin am Universitätsklinikum Tübingen und Autorin.
"Also ich habe noch nie Zucker in den Kaffee getan. Aber ich trinke immer die Light-Variante oder Wasser. Ich würde nie einen Eistee oder Cola mit Zucker trinken, weil ich finde, es gibt auch so viele Alternativen ohne und man braucht es einfach nicht."
Dies seien die am einfachsten zu sparenden Kalorien. Wissenschaftliche Studien bestätigen es immer wieder: Zuckerhaltige Getränke tun unserer Gesundheit nicht gut. Heikenwälder bringt es auf den Punkt: Die zuckerhaltigen Getränke sind ohnehin "oft Lebensmittel, wo auch wirklich nichts anderes Gutes drin ist."
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Viel Vollkorn, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte sollten die Grundlage der täglichen Ernährung ausmachen. Wichtig dabei: 400 Gramm Gemüse und Obst und mindestens 30 Gramm Ballaststoffe empfehlen die Wissenschaftler.
Sie enthalten viel Fett, Zucker und Stärke, was Übergewicht begünstigt.
Rind-, Lamm- und Schweinefleisch, Wurstwaren: Rotes Fleisch sollte maximal in drei Portionen pro Woche auf den Tisch kommen. Das entspricht 350 bis maximal 500 Gramm. Besonders wenig sollte es vom verarbeiteten Fleisch sein, also allen Wurstwaren.
Die Experten empfehlen ausschließlich ungesüßte Getränke, um den Flüssigkeitsbedarf zu decken, also Wasser, Tee oder Kaffee ohne Zucker. Sie warnen: „Fruchtsäfte sollten nicht in großen Mengen konsumiert werden, da sie auch ohne Zuckerzusatz die Gewichtszunahme ähnlich wie zuckergesüßte Getränke fördern dürften.“
Um Krebs vorzubeugen, raten die Experten zum Alkoholverzicht. Denn Alkohol gilt als Ursache verschiedener Krebsarten.
Wer dazu einen aktiven Lebensstil pflegt, nicht raucht und sich vor der Sonne schützt, ergänzt wichtige Zutaten, um sein Krebsrisiko zu senken.
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