Polizeimeldung vom 03.07.2026
berlinweit
Nr. 0798
Aktuell stellt die Polizei Berlin im gesamten Stadtgebiet eine auffällig hohe Zahl von Trickdiebstahlstaten durch vermeintliche Pflegedienstmitarbeitende fest. Die Tatverdächtigen, meist zwei Frauen, suchen Seniorinnen und Senioren an deren Wohnanschriften auf, um dort unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Einlass in die Wohnungen zu erhalten. Dabei geben sie sich als Mitarbeitende eines Pflegedienstes aus und behaupten, Pflegegrad, Medikation oder Blutdruck überprüfen zu müssen, oder beauftragt worden zu sein, in der Wohnung Reinigungsarbeiten durchführen zu sollen. Oft behaupten sie, entweder neu im Pflegedienst beschäftigt zu sein oder dass die Angesprochenen die entsprechende Benachrichtigungspost noch nicht erhalten hätten, um Zweifel der Bewohnerinnen und Bewohner zu zerstreuen. Sobald sich die Tatverdächtigen Zutritt zur Wohnung verschafft haben, werden die Betroffenen in Gespräche verwickelt, wobei eine der Tatverdächtigen behauptet, die Toilette aufsuchen zu müssen,
jedoch die Wohnung nach Geld und Wertgegenständen durchsucht, um diese sogleich zu entwenden.
Die Polizei rät: