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WM live! Enge Partie: Argentinien muss gegen Ägypten lange zittern

Дата публикации: 07-07-2026 18:27:00

48 Teams, 104 Partien, 16 Spielorte: Die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko ist ein Turnier im XXL-Format. Wir halten Sie über alles Wissenswerte im Blog auf dem Laufenden.

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Messi und Co müssen zittern

Argentinien hat es spannend gemacht! Nach 0:2-Rückstand sichert sich das Team um Superstar Lionel Messi allerdings mit einem 3:2-Sieg das Ticket ins Viertelfinale.

Argentinien gegen Ägypten: Das Achtelfinale live

Lionel Messi oder Mo Salah? Argentinien oder Ägypten? Welches Team setzt sich im WM-Achtelfinale durch und zieht in die Runde der besten acht Mannschaften ein? Die Partie live im Ticker.

DFB-Legende Miroslav Klose berichtet von Telefonat mit Messi

Ex-WM-Rekordtorjäger Miroslav Klose hat seinem Nachfolger Lionel Messi auch am Telefon seine Glückwünsche übermittelt. «Messi ist ein brutales Phänomen. Der argentinische Nationaltrainer Lionel Scaloni war mein Mitspieler bei Lazio Rom, wir stehen noch regelmäßig in Kontakt. Er hat ein Telefonat von Messi und mir arrangiert, nachdem er meinen WM-Torrekord eingestellt hat. Das war schon sehr bewegend», erklärte der Trainer des 1. FC Nürnberg bei einem WM-Talk des Fußball-Zweitligisten am vergangenen Donnerstag.

«Messi und ich sind uns natürlich immer mal wieder auf dem Platz begegnet, das war immer schön und respektvoll. Das Telefonat jetzt war aber das erste Mal, dass wir abseits davon etwas länger miteinander gesprochen haben. Er hat gesagt, er schickt mir ein unterschriebenes Trikot», sagte der 48 Jahre alte Klose laut Clubmitteilung weiter. 

Der 39 Jahre alte Messi, der vor dem Achtelfinale gegen Ägypten auf 20 WM-Tore kommt, hatte Klose bei der Vorrundenpartie gegen Österreich mit seinem 17. WM-Tor als Rekordtorschütze abgelöst. Bis zum Beginn des Turniers in den USA, Kanada und Mexiko hatte 2014er-Weltmeister Klose den WM-Torrekord mit 16 Treffern gehalten. Inzwischen ist auch Frankreichs Kylian Mbappé mit 19 Toren vorbeigezogen.

 «Lionel Messi ist für mich der beste Fußballer aller Zeiten! Glückwunsch, Champion!», hatte Klose der «Süddeutschen Zeitung» nach Messis 17. WM-Tor gesagt. «Das ist auch völlig okay, der Rekord wird sowieso irgendwann geknackt werden, und dann darf das gerne Messi machen. Ich bin ein großer Fan von Messi, schon immer gewesen», sagte Klose über das «Genie».

Rassismus-Eklat: Franzosen kündigen rechtliche Schritte an

Der Skandal um die rassistischen Beleidigungen des französischen Topstars Kylian Mbappé schlägt weiter hohe Wellen. Frankreichs Fußballverband will juristisch gegen die paraguayische Senatorin Celeste Amarilla de Boccia vorgehen. Ihre Bemerkungen seien «verabscheuungswürdig und inakzeptabel», hieß in einem Statement des Verbands. Man werde Anzeige bei der Staatsanwaltschaft stellen, um rechtliche Schritte einzuleiten.

Amarilla de Boccia, die Mbappé zuletzt wüst beschimpft hatte, veröffentlichte einen Brief und erklärte sich. Ihr Problem sei zwischen ihr und dem Spieler und beziehe sich nicht auf das Land Frankreich, war die Kernbotschaft. Sie bedauere Teile ihrer Aussagen. «Schon nach kurzer Zeit bereute ich es, dich mit denselben Beleidigungen beschimpft zu haben, die ich selbst zu hören bekomme», schrieb Amarilla de Boccia. Auch sie werde als Latina und wegen ihrer Hautfarbe angegangen.

Amarilla de Boccia forderte dann selbst eine Entschuldigung von Mbappé - und setzte zu neuen herben Aussagen an. Sie warf ihm geschlechtsspezifische Gewalt in seinen Äußerungen über sie vor und drohte ebenfalls mit rechtlichen Schritten, sollte er diese nicht zurücknehmen.

«Ich sichere unserem Kapitän, den Spielern und ganz allgemein allen Opfern solch abscheulicher Äußerungen meine volle Unterstützung zu», schrieb Frankreichs Verbandspräsident Philippe Diallo zuvor bei X. «Die Spieler der französischen Nationalmannschaft repräsentieren Frankreich. Es ist unser Land, das hier beleidigt wird.» Die Äußerungen seien «strafbar» und «verwerflich».

Auch Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron meldete sich zu Wort. «Ein weiteres Tor für Kylian Mbappé. Diesmal gegen Rassismus», teilte der 48-Jährige bei X mit. «Ich unterstütze ihn voll und ganz. Wenn Worte verletzen, setzen unsere Werte ein Zeichen: Würde, Respekt, Brüderlichkeit.» 

Neuendorf will Fall Balogun nicht „zu den Akten legen“

Für den DFB und die Uefa ist der Fall Balogun trotz der Unschuldsbeteuerungen des Weltverbands Fifa um Präsident Gianni Infantino längst nicht ausgestanden. „Wir haben die Reaktion der Fifa zur Kenntnis genommen“, sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf, der für die Uefa im Fifa-Council sitzt: „Ich bin mir mit der Uefa einig, dass dieser Vorgang nicht zu den Akten gelegt werden darf, zunächst aber unter den europäischen Fußballverbänden weiter besprochen werden muss.“ 

Onana offenbar mit Kreuzbandriss

Der belgische Nationalspieler Amadou Onana hat sich im WM-Achtelfinale gegen die USA (4:1) offenbar einen Kreuzbandriss zugezogen. Das berichtet die New York Times. Der ehemalige Profi des Hamburger SV werde bis zu sieben Monate ausfallen, schreibt die Zeitung. Onana, der seit 2024 bei Aston Villa unter Vertrag steht, war schon nach 21 Minuten ausgewechselt worden. „Wir fürchten, es ist eine ernsthafte Verletzung. Das sind keine guten Nachrichten für ihn und für uns als Team“, hatte Nationaltrainer Rudi Garcia schon kurz nach dem Abpfiff gesagt. 

Im Achtelfinale geht es mit diesen Spielen weiter:

Argentinien - Ägypten (18 Uhr/ARD und MagentaTV)
Für einen Superstar wird die WM beendet sein. Titelverteidiger Messi geht zwar als Favorit in das Spiel in Atlanta, doch Argentinien hat in der Runde zuvor beim 3:2 gegen Außenseiter Kap Verde die Verlängerung gebraucht. Salah und Ägypten mussten gegen Australien zwar inklusive Elfmeterschießen zittern, doch der erstmalige Einzug ins Achtelfinale setzte große Emotionen frei, die das Team nun auch gegen Argentinien tragen könnten.

Schweiz - Kolumbien (22 Uhr/ARD und MagentaTV)
Bayern-Star Luis Diaz möchte Kolumbien zum besten Abschneiden bei einer WM verhelfen. Dafür müsste es bis ins Halbfinale gehen, die Schweiz wäre nur eine Zwischenstation. Doch die Eidgenossen, die zuletzt 1954 im Viertelfinale standen, spielen bisher eine souveräne WM und sind noch ohne Niederlage. Freiburgs Johan Manzambi ist eine der Entdeckungen des Turniers. Zuletzt war die Schweiz dreimal nacheinander im Achtelfinale gescheitert. 

Nach Skandal um Balogun: Belgien beendet WM-Party der USA

Die von Präsident Donald Trump befeuerte Pathos-Party der USA hat bei der Fußball-WM ein jähes Ende gefunden. Das Team um Stürmer Folarin Balogun, der nach Roter Karte im vorausgehenden Spiel seine Sperre vom Weltverband Fifa erlassen bekommen hatte, unterlag im Achtelfinale von Seattle verdient mit 1:4 (1:2) und muss den Traum vom ersten Triumph bei einer WM früher als erhofft abhaken.

Vor 66.925 Zuschauern - darunter auch der schwer in der Kritik stehende Fifa-Präsident Gianni Infantino – zeigte der letzte verbliebene Co-Gastgeber seinen mit Abstand schwächsten Turnierauftritt. Weil der Entscheidung zum Aussetzen der Sperre auf Bewährung für Stürmer Balogun ein Telefonat zwischen Trump und Infantino vorausging, entwickelte sich der Fall in den vergangenen eineinhalb Tagen zu einem der größten Fußball-Skandale in der WM-Historie.

Balogun selbst lief wie erwartet auf und holte den Freistoß zum 1:1-Ausgleich der USA durch Bayer Leverkusens Malik Tillman (31. Minute) heraus. Doch Belgien zeigte seine beste Leistung im Turnier und bekommt es nach zwei Toren von Stürmer Charles De Ketelaere (9./33.) sowie Treffern von Hans Vanaken (57.) und Romelu Lukaku (90.+3) im Viertelfinale am Freitag (21 Uhr deutscher Zeit) in Inglewood bei Los Angeles mit Europameister Spanien zu tun. 

Portugal gegen Spanien torlos zur Halbzeit.

Es ist ein hochklassiges Spiel, aber es steht zur Halbzeit noch 0:0 zwischen den Portugiesen und Spaniern. Beide Mannschaften hatten starke Drangphasen, beide Teams produzierten aber auch Fehler.

 Mbappé wehrt sich: „Sie sind eine verachtenswerte Frau“

Kylian Mbappé und der französische Fußballverband (FFF) haben sich vehement gegen üble rassistische Beleidigungen einer Senatorin aus Paraguay gewehrt. Auch eine Klage ist geplant. „Madame Celeste Amarilla, Sie sind eine verachtenswerte Frau und Ihrer Funktion nicht würdig. Sie vertreten nicht Paraguay, dieses Land, das während des gesamten Wettbewerbs Leidenschaft und Ehre verströmt hat“, schrieb Superstar Mbappé auf X.

Celeste Amarilla habe „durch ihren unverhohlenen Rassismus (...) das schlechtest mögliche Bild ihres Landes abgegeben. Ich werde Menschen wie ihr niemals die Freiheit lassen, ihren Hass und ihren Rassismus in der ganzen Welt zu verbreiten“, so Mbappé weiter.

Auch der Verband verurteilte das Verhalten von Amarilla aufs Schärfste. „Die rassistischen Äußerungen der paraguayischen Senatorin Celeste Amarilla gegen Kylian Mbappé sind völlig abscheulich und inakzeptabel“, erklärte die FFF. Die Verantwortlichen kündigten auch eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft an, „um strafrechtliche Schritte einzuleiten“.

Das 1:0 der Franzosen gegen Deutschland-Bezwinger Paraguay im WM-Achtelfinale war von starken Emotionen begleitet gewesen. Amarilla, Mitglied der Authentischen Radikal-Liberalen Partei PLRA in Paraguay, leistete sich anschließend in den Sozialen Medien bösartige Entgleisungen gegen Mbappé und sorgte damit bereits im Netz für Empörung. Unter anderem schrieb Amarilla, Mbappé sei ein „kolonialisierter Kameruner, der sich als Franzose ausgibt, verbittert, neureich, arrogant und hässlich“. 

US-Fußballstar Balogun darf gegen Belgien spielen

Die amerikanische Fußball-Nationalmannschaft kann im WM-Achtelfinale gegen Belgien mit Stürmerstar Folarin Balogun auflaufen. Nachdem der Fußball-Weltverband überraschend die Rotsperre des Angreifers auf Bewährung ausgesetzt hatte, erklärte die Fifa nun eine Beschwerde des belgischen Verbands dagegen für unzulässig. 

Infantino weist Vorwurf der Einflussnahme Trumps zurück

Fifa-Chef Gianni Infantino hat sich in der „Causa Balogun“ verteidigt und Kritik zurückgewiesen, wonach die Intervention von US-Präsident Donald Trump einen Einfluss auf die Entscheidung genommen haben soll. In dieser Angelegenheit habe er „tatsächlich einen Anruf von Präsident Donald Trump erhalten“, teilte der Schweizer am Montag in einer vom Weltverband verbreiteten Stellungnahme mit. Infantino betonte darin, dass die Fifa-Disziplinarkommission „unabhängig“ sei.

Darauf habe er auch in dem Gespräch mit Trump hingewiesen. Er habe erläutert, „dass ein laufendes Rechtsverfahren vor den unabhängigen Justizorganen der Fifa anhängig sei und dass der Fall zu gegebener Zeit von den zuständigen Gremien entschieden werde“, sagte der FIFA-Präsident: „So funktioniert das System der Fifa, und dieses Prinzip werde ich immer verteidigen.“ 

Die Entscheidung der Fifa, die Sperre von Balogun für das Achtelfinale gegen Belgien am Dienstag (2 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) in eine Bewährungsstrafe umzuwandeln, hatte weltweit für Aufschrei gesorgt. Auch die Politik hat sich eingeschaltet. 

Die Unabhängigkeit der Justizorgane sei „für die Glaubwürdigkeit und Integrität des Fußballs unerlässlich, und dies muss stets respektiert werden“, sagte Infantino. Manchmal überraschten ihn die Entscheidungen der Fifa-Disziplinarkommission. „Manchmal stimme ich ihnen zu, und manchmal stimme ich ihnen nicht zu. Was ich jedoch immer tue, ist, diese Entscheidungen und die Autonomie der Gremien, die sie treffen, zu respektieren.“ 

Trump gibt Anruf bei Infantino zu

 US-Präsident Donald Trump hat in der „Causa Balogun“ seine Einflussnahme bei FIFA-Präsident Gianni Infantino zugegeben. Trump bestätigte am Montag, dass er Infantino angerufen habe, um die Rote Karte gegen US-Stürmer Folarin Balogun, die er eine „schrecklicke Entscheidung“ nannte, zu überprüfen.

„Ich habe um eine Überprüfung gebeten, weil ich nicht dachte, dass es ein Foul war“, sagte Trump vor Reportern im Weißen Haus und fügte an: „Alles, was ich getan habe, war, um eine Überprüfung zu bitten. Ich habe nicht gesagt, ihr müsst das tun.“

Aus seiner Sicht sei es „noch nicht einmal ein Foul gewesen“, sagte Trump weiter. Schiedsrichter Raphael Claus aus Brasilien bezeichnete er als „ein bisschen suspekt, wenn man sich seine Vergangenheit anschaut. Er hat eine Entscheidung getroffen, die niemand glauben konnte.“ Balogun sei der beste Spieler der USA, „und er hat ihm die Rote Karte gegeben. Ich wusste gar nicht, was das bedeutet.“

Die Entscheidung der FIFA, die Sperre von Balogun für das Achtelfinale gegen Belgien am Dienstag (2.00 Uhr deutche Zeit/ARD und MagentaTV) in eine Bewährungsstrafe umzuwandeln, hatte weltweit für einen Aufschrei gesorgt. Auch die Politik hat sich eingeschaltet. 

Belgiens Fußballverband (RBFA) kündigte nun am Montag an, die Aufhebung der Sperre anzufechten – und hat die FIFA gleichzeitig mit heftigen Vorwürfen konfrontiert. In einer Mitteilung zeigte sich der RBFA „zutiefst besorgt über den Verlauf der Ereignisse“. 

Belgien legt Einspruch gegen Aufhebung von Sperre für US-Stürmer ein

Der belgische Fußballverband hat vor dem WM-Spiel gegen die USA Einspruch gegen die Aufhebung einer Sperre für den US-Stürmer Folarin Balogun angekündigt. Der Verband habe von der Fifa „nicht die geringste Erklärung“ für ihre Entscheidung erhalten und daher „keine andere Möglichkeit, als die Einsatzberechtigung des Spielers für das nächste Spiel anzufechten“, teilte der Verband am Montag mit. Der Fall löste international Empörung aus.

Balogun, mit bislang drei Turniertreffern bester Torschütze seines Teams bei der Fußball-Weltmeisterschaft, hatte im Sechzehntelfinale eine rote Karte gesehen und wäre damit für das Spiel gegen Belgien gesperrt gewesen. Die Fifa hob die Sperre am Sonntag jedoch ohne weitere Erklärung auf, Balogun darf im Achtelfinale in der Nacht zum Dienstag also spielen. 

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