Die Tour de France hat in der Radsportwelt nicht nur sportlich einen herausragenden Stellenwert, sondern auch finanziell. Das wird beim Blick auf die Preisgelder, die 2026 ausgeschüttet werden und mittlerweile offiziell veröffentlicht wurden, einmal mehr deutlich.

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Die Tour de France hat in der Radsportwelt nicht nur sportlich einen herausragenden Stellenwert, sondern auch finanziell. Das wird beim Blick auf die Preisgelder, die 2026 ausgeschüttet werden und mittlerweile offiziell veröffentlicht wurden, einmal mehr deutlich.
Für die Radsport-Stars steht bei der Tour de France 2026 nicht nur sportlich, sondern auch finanziell einiges auf dem Spiel. Allein der Sieger der Frankreich-Rundfahrt darf sich über ein Preisgeld in Höhe von 500.000 Euro freuen. Für den Zweit- und Drittplatzierten in Paris fallen immerhin noch 200.000 und 100.000 Euro ab. Das geht aus den Preisgeldlisten hervor, die Veranstalter ASO veröffentlicht hat.
Finanziell attraktiv sind auch Erfolge auf einzelnen Etappen. Hier kassiert der Sieger jeweils 11.000 Euro, die Plätze zwei und drei noch 5.500 und 2.800 Euro.
Die vier Trikotträger (Gelb, Grün, Gepunktet, Weiß) füllen die Kassen ihrer Teams täglich. Das Maillot Jaune wird auf jeder Etappe mit 500 Euro belohnt, der beste Sprinter, Bergfahrer und Jungprofi bekommen je 300 pro Tag, an dem sie das Trikot tragen.
Die abschließenden Sieger der Sprint- und Bergwertung erhalten in Paris jeweils 25.000 Euro, der beste Jungprofi wird mit 20.000 Euro belohnt.
Über ein Extra-Preisgeld dürfen sich auch die jeweils kämpferischsten Fahrer der Etappen freuen. Hierfür gibt es 2.000 Euro. Der Sieger in dieser Gesamtwertung kassiert 20.000 Euro.
Sonderprämien werden zudem für einzelne Bergwertungen verteilt. Der legendäre Bergpreis Henri-Desgrange wird etwa mit 5.000 Euro belohnt.
Über die Gesamteinnahmen der Fahrer sagen die Tour-Preisgelder letztlich aber nur wenig aus. Es ist gängige Praxis, dass die vom Team gewonnenen Gelder nach dem Ende der Rundfahrt gleichmäßig auf alle Teammitglieder verteilt werden. Ans Abkassieren geht es für die Profis in der Regel erst nach der Tour, wenn sie für diverse Rennen gebucht werden und hohe Antrittsgelder kassieren. Zudem winken auch neue Sponsoren-Einnahmen.
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