In der laufenden Woche wird der Deutsche Fußball-Bund versuchen, die Gespräche mit Jürgen Klopp und Red Bull zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Schnellstmöglich soll der 59-Jährige als neuer Bundestrainer und damit als Nachfolger von Julian Nagelsmann vorgestellt werden. Thomas Müller ist überzeugt, dass sein Experten-Kollege eine gute Wahl ist.

Thomas Müller (l.) würde Jürgen Klopp als Bundestrainer begrüßen
Foto: © IMAGO/Bahho Kara
08. Juli 2026, 06:28

sport.de
In der laufenden Woche wird der Deutsche Fußball-Bund versuchen, die Gespräche mit Jürgen Klopp und Red Bull zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Schnellstmöglich soll der 59-Jährige als neuer Bundestrainer und damit als Nachfolger von Julian Nagelsmann vorgestellt werden. Thomas Müller ist überzeugt, dass sein Experten-Kollege eine gute Wahl ist.
Noch ist nichts in trockenen Tüchern, doch herrscht gemeinhin großer Optimismus, dass Jürgen Klopp der neue Bundestrainer wird. Thomas Müller begrüßt die Wahl des DFB. "Die Wahl mit Jürgen ist interessant, weil er nicht nur Trainer ist oder ein erfolgreicher Trainer war, sondern weil er in seiner aktuellen Tätigkeit auch mit Strukturierung zu tun hat", erklärte die Bayern-Ikone am Dienstag bei "MagentaTV".
Mit dem 59-Jährigen, der bislang nur auf Vereinsebene für Mainz 05, Borussia Dortmund und den FC Liverpool tätig war, kommt "jetzt nicht einfach nur ein neuer Trainer rein, der die Namen hinschreibt auf der Taktiktafel, sondern es geht auch darum, Strukturen so aufzusetzen, dass die Dinge auch umgesetzt werden, die nötig sind", freute sich der MLS-Legionär auf die Arbeit des designierten Nagelsmann-Nachfolgers.
Dass Klopp in seiner Trainer-Laufbahn, anders als viele seiner Vorgänger, auch lange außerhalb von Deutschland arbeitete, könnte nach Ansicht von Müller zu einem entscheidenden Vorteil werden. "Wenn du in England ein Trainer bist, bist du mehr als nur ein Trainer. Du hast ganz andere Abläufe und Gedankengänge, mit denen du dich beschäftigst", merkte der Weltmeister von 2014 an.
Bestätigt, dass der gebürtige Stuttgarter das Bundestrainer-Amt von Julian Nagelsmann übernimmt, ist aber noch nichts. Dass Klopp definitiv der neue Fußball-Bundestrainer wird, das wollte der langjährige BVB-Boss noch nicht bestätigen. "Das ist definitiv noch nicht abgehakt, das muss man alleine schon vor dem Hintergrund des RB-Engagements so sehen", stellte Hans-Joachim Watzke am Montag gegenüber dem "ZDF" klar.
Die Wahrscheinlichkeit, dass sein langjähriger Weggefährte aus gemeinsamen Zeiten bei Borussia Dortmund aber zum neuen Bundestrainer wird, ist aber offenbar groß. Watzke bezifferte sie auf "größer als 50 Prozent" und erklärte weiter, es sei das klare Ziel des Deutschen Fußball-Bund, die Trainer-Ikone vom FC Liverpool und BVB zum Nachfolger von Julian Nagelsmann zu machen: "Wir wollen unseren Masterplan A versuchen durchzusetzen."
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