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Honor Magic V6 im Test: Der Goldstandard für Foldable-Smartphones

Дата публикации: 06-07-2026 13:22:00

Ultradünn und trotzdem mit starkem Akku: Das Honor Magic V6 zeigt eindrucksvoll, was ein Top-Foldable heute leisten kann.

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Ultradünn und trotzdem mit starkem Akku: Das Honor Magic V6 zeigt eindrucksvoll, was ein Top-Foldable heute leisten kann.

Honor führt die Bestenliste der Foldables seit Jahren mit der Magic-V-Reihe an. Auf den ersten Blick hat sich beim neuen Magic V6 wenig getan. Die entscheidenden Verbesserungen stecken jedoch im Detail – und die haben es in sich: Der Akku fasst deutlich mehr Kapazität, das Gerät ist nun vollständig gegen Staub und Wasser geschützt (IP68/IP69), und Qualcomms neuester Prozessor ist ebenfalls an Bord. Dazu kommt eine starke Kamera.

Ob Honor damit erneut ein großer Wurf gelingt, klärt dieser Testbericht. Auch die Kollegen der c't haben das Foldable geprüft – wir gleichen unsere Eindrücke mit ihren Erkenntnissen ab. Den vollständigen Test der Kollegen gibt es hier: Honor Magic V6 - Power-Foldable mit Mega-Akku im Test (heise+)

Design

Optisch unterscheidet sich das Magic V6 kaum von seinen Vorgängern V5 und V3. Wie gewohnt setzt Honor auf ein ultradünnes Gehäuse mit prägnanter runder Kamera auf der Rückseite. Dieses Mal ist das Foldable sogar noch flacher geworden: Aufgeklappt misst es nur 4,1 mm (ohne Kamerabuckel), zusammengefaltet 9 mm. Die weiteren Abmessungen betragen 156,7 × 145,6 mm (offen) und 156,7 × 74,5 mm (geschlossen), das Gewicht liegt bei 224 g. Geöffnet ist das Magic V6 damit kaum dicker als der USB-C-Anschluss, geschlossen so schlank wie ein iPhone 17 Pro Max.

Die wichtigste Neuerung beim Design steckt jedoch im Schutz vor Staub und Wasser: Das Magic V6 erfüllt nun IP68 und IP69 – es übersteht also zeitweises Untertauchen und sogar Hochdruckwasserstrahlen – zumindest unter Laborbedingungen. Auch gegen Staub ist es endlich vollständig abgedichtet, was beim Vorgänger noch fehlte. Die Verarbeitung ist erstklassig, das Gehäuse wirkt auch im aufgeklappten Zustand ausgesprochen wertig. Das Scharnier arbeitet stabil und klappt satt zu.

Honor Magic V6 in Bildern

Honor Magic V6

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Honor Magic V6

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Honor Magic V6

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Honor Magic V6

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Display

Das innere OLED-Display mit 7,95 Zoll löst mit 2352 × 2172 Pixeln auf (403 PPI) und arbeitet mit einer variablen Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz. Möglich macht das die LTPO-Technik, bei der das Display die Bildrate dynamisch an den Inhalt anpasst und so Strom spart. Die Faltkante fällt deutlich weniger auf als beim Vorgänger – mit dem Finger noch leicht zu ertasten, im Alltag aber unauffällig.

Die c't hat im Labor rund 1200 cd/m² an Helligkeit gemessen. Das reicht für gute Ablesbarkeit bei Sonnenschein. Farben strahlen kräftig, Kontraste sind stark ausgeprägt. Fingerabdrücke nimmt das Innendisplay allerdings stärker an als das äußere. Das nahezu quadratische Format eignet sich weniger für Filme, spielt seine Stärken dafür bei der Nutzung von Kalendern, Tabellen und E-Mails aus.

Den größten Sprung gegenüber dem Vorgänger macht jedoch das äußere 6,52-Zoll-OLED: Die c't misst rund 2000 cd/m² – damit ist es deutlich heller als innen. Selbst bei prallem Sonnenlicht bleibt der Bildschirm mühelos ablesbar. Auch sonst überzeugt es auf ganzer Linie: Mit 2420 × 1080 Pixeln (406 PPI) liefert es eine exzellente Bildqualität, die Bildwiederholrate reicht dank LTPO von 1 bis 120 Hz.

Kamera

Honor verbaut im Magic V6 eine Triple-Kamera: eine Hauptkamera mit 50 Megapixeln (f/1.6, OIS, Phasenvergleichs- und Laser-Autofokus), eine Periskop-Telelinse mit 64 Megapixeln (f/2.5, OIS, dreifacher optischer Zoom) sowie ein Weitwinkelobjektiv mit 50 Megapixeln (f/2.2), das zugleich als Makrolinse dient. Für Selfies steht eine 20-Megapixel-Frontkamera (f/2.2) bereit.

Die Hauptkamera liefert dank lichtstarker Blende scharfe Bilder mit schönen Farben auf Flagship-Niveau. Wir raten zur vollen Auflösung – in der per Pixel-Binning auf 12 Megapixel reduzierten Variante zeigen sich Artefakte an feinen Konturen. Auch bei Nacht hellt die Kamera Motive gut auf, übertreibt es dabei jedoch gelegentlich mit der Korrektur. Ganz frei von Bildrauschen und Artefakten sind die Aufnahmen bei schwachem Licht aber nicht.

Das Teleobjektiv mit optischem Dreifach-Zoom überzeugt auch im Standardmodus mit reduzierter Auflösung – die vollen 64 Megapixel sind nicht zwingend nötig. Bildschärfe, Kontraste und Farben liegen auf sehr hohem Niveau. Gut nutzbar ist der Zoom bis Faktor 10, darüber hinaus nimmt das Bildrauschen zu. Bis zu 100-facher Zoom ist möglich, dann aber recht pixelig.

Das Ultraweitwinkel fällt qualitativ erwartungsgemäß ab: Bilder wirken leicht überbelichtet und in den Details nicht scharf genug, bei Dunkelheit ist das Objektiv kaum brauchbar. Für Nahaufnahmen kommt es automatisch als Makrolinse zum Einsatz.

Für Porträts stehen erneut die Harcourt-Filter bereit – zwei in Farbe, einer in Schwarzweiß. Die Aufnahmen wirken damit klassisch wie aus dem Fotostudio. Drei weitere Filter für Standardaufnahmen bieten je nach Geschmack lebendigere Farben oder einen düstereren Look.

Selfies gelingen klar und detailreich, der Porträtmodus der Frontkamera erzeugt ein ansprechendes Bokeh. Videos nimmt die Hauptkamera in 4K mit 60 FPS auf – sie sehen gut aus und sind ordentlich stabilisiert, wenn auch nicht ganz auf iPhone-Niveau. Die Selfiekamera filmt wahlweise in 4K oder Full-HD, jeweils mit 30 FPS.

Honor Magic V6: Originalaufnahmen

Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Weitwinkelobjektiv

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Hauptkamera (2x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (3x Zoom)

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Weitwinkelobjektiv

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Honor Magic V6: Porträtmodus mit harcourt-Filter (2x Zoom)

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Honor Magic V6: Porträtmodus mit harcourt-Filter (2x Zoom)

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Honor Magic V6: Porträtmodus mit harcourt-Filter (2x Zoom)

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Hauptkamera (2x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (3x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (6x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (10x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (30x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (100x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (6x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (10x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (30x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (100x Zoom)

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Hauptkamera (2x Zoom)

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Telelinse (3x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (10x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (30x Zoom)

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Hauptkamera (2x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (3x Zoom)

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Honor Magic V6: Selfie

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Honor Magic V6: Selfie

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Honor Magic V6: Selfie im Porträtmodus

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Telelinse (3x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (10x Zoom)

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Hauptkamera (2x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse (3x Zoom)

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Honor Magic V6: Makroaufnahme

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Honor Magic V6: Makroaufnahme

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Weitwinkelobjektiv

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Hauptkamera (2x Zoom)

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Honor Magic V6: Hauptkamera

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Honor Magic V6: Weitwinkelobjektiv

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Honor Magic V6: Hauptkamera bei Nacht

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Honor Magic V6: Weitwinkelobjektiv bei Nacht

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Honor Magic V6: Hauptkamera bei Nacht

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Honor Magic V6: Hauptkamera bei Nacht

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Honor Magic V6: Hauptkamera bei Nacht

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Honor Magic V6: Hauptkamera bei Nacht

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Honor Magic V6: Hauptkamera bei Nacht

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Honor Magic V6: Hauptkamera bei Nacht (2x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse bei Nacht (3x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse bei Nacht (6x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse bei Nacht (10x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse bei Nacht (3x Zoom)

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Honor Magic V6: Hauptkamera bei Nacht

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Honor Magic V6: Telelinse bei Nacht (3x Zoom)

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Honor Magic V6: Telelinse bei Nacht (6x Zoom)

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Ausstattung

An Bord arbeitet der Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 – aktuell der schnellste mobile Chipsatz am Markt, der mit bis zu 4,6 GHz taktet. Die 16 GB Arbeitsspeicher sorgen für reibungsloses Multitasking. Entsprechend souverän schlägt sich das Magic V6 in den Benchmarks und liegt auf Augenhöhe mit anderen Flaggschiffen: 22.000 Punkte bei PCMark Work, 6600 bei 3DMark Wild Life Extreme. Im Alltag wie beim Gaming läuft es in jeder Lage flüssig und schnell.

Das Foldable drosselt im Stresstest weniger als manches Top-Smartphone mit klassischer Bauform und erreicht eine ordentliche Effizienz von rund 57 Prozent. Das Kühlsystem ist trotz des schlanken Gehäuses durchdacht, aber nicht perfekt: Das Magic V6 wird spürbar warm, bei sommerlicher Hitze brach es den Stresstest einmalig wegen Überhitzung ab.

Als Speicher stehen hierzulande 512 GB zur Auswahl, über Online-Händler aus dem Ausland bekommt man auch das Modell mit 1 TB. Eine Erweiterung per microSD ist nicht vorgesehen. Dazu kommen USB-C 3.2 Gen 1 mit Displayport 1.2, 5G, Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0, NFC und ein Infrarot-Port.

Die Ortung arbeitet präzise mit GPS, Glonass, Beidou, Galileo, QZSS und Navic. Der Fingerabdrucksensor in der Power-Taste reagiert flott, der Klang der Lautsprecher ist klar und gut – ausreichend für Videoclips. Das V6 ist zudem kompatibel mit dem Magic Pen Eingabestift.

Software

Auf dem Magic V6 läuft Magic OS 10 auf Basis von Android 16. Standardmäßig verzichtet die Oberfläche auf einen App-Drawer und orientiert sich damit stärker an iOS als an klassischem Android – auf Wunsch lässt sich der Drawer aber einblenden. Wie üblich packt Honor eine Menge eigener Apps als Alternative zu Googles Diensten auf das Handy, darunter auch einen eigenen App-Store. Der Kalender bietet zwar eine Exchange-Anbindung, schwächelt aber bei der Synchronisation mit dem Google-Konto.

Beim Auf- und Zuklappen wechselt die Ansicht mit gelungenen Animationen, die Taskleiste passt sich der jeweiligen Displaygröße an. Honor verspricht sieben Jahre Android-Updates und Sicherheitspatches; zum Testzeitpunkt war der Patch aktuell.

Für das Multitasking auf dem großen Innendisplay bietet Honor gleich zwei Kniffe: Mit Multi-Flex lassen sich Apps in frei skalierbaren Fenstern anordnen, nicht genutzte Programme parken als rundes Icon am Bildschirmrand. Fast-Flex aktiviert per Faltbewegung einen Split-Screen-Modus für zwei Apps parallel. Schade nur, dass nicht alle Apps mitspielen – ausgerechnet Chrome verweigert sich.

Zentraler KI-Assistent ist wie bei vielen Herstellern Google Gemini. Honor ergänzt eigene Funktionen wie einen Anruf-Übersetzer, Text- und Übersetzungshelfer sowie eine Deepfake-Erkennung. Im Magic Portal sammelt das System Screenshots und Informationshäppchen, damit nichts verloren geht.

Auch für Apple-Nutzer ist das Magic V6 interessant: Es unterstützt Bildschirmfreigabe und -erweiterung mit dem Mac, Dateitransfer mit iPhone und Macbook, Benachrichtigungen von der Apple Watch, AirPods-Kopplung, iCloud Connect und iPhone Easy Hotspot.

Akku

Die wohl deutlichste Verbesserung steckt im Akku. Dank Silizium-Karbon-Technologie hat Honor es geschafft, einen 6600-mAh-Akku in das ultraflache Gehäuse zu packen. Entsprechend deutlich wächst die Laufzeit gegenüber dem Vorgänger: Im Alltag dürfte das Foldable je nach Nutzung locker anderthalb Tage durchhalten.

Beim Battery-Test von PCMark erreichten wir starke 16,5 Stunden – der Benchmark simuliert typische Anwendungsaufgaben in einer Endlosschleife bei einer voreingestellten Helligkeit von 200 cd/m² und ermittelt daraus einen geschätzten Wert. Die c't-Kollegen kamen bei dauerhafter Videowiedergabe auf 18 Stunden. Damit liegt das Magic V6 vor Samsungs Galaxy Z Fold 7 – wenn auch nur knapp.

Geladen wird per Kabel mit bis zu 80 W – ein kompatibles Honor-Ladegerät vorausgesetzt. Gegen Ende des Ladezyklus drosselt das Handy die Leistung, um den Akku zu schonen; ein vollständiger Ladevorgang von 20 auf 100 Prozent dauert etwas mehr als eine Stunde. Nach 30 Minuten sind allerdings bereits etwa 70 Prozent erreicht. Kabellos lädt das Magic V6 mit bis zu 66 W – ebenfalls mit passendem Honor-Ladegerät.

Preis

Der ohnehin hohe Preis ist abermals gestiegen – zumindest laut UVP, die nun stolze 2300 Euro beträgt. Zum Marktstart gewährt Honor auf seiner Webseite per Coupon jedoch 600 Euro Rabatt bis zum 31.07.2026 - womit der Preis auf 1700 Euro fällt. Im Bundle Multiscreen-Paket legt Honor das Pad 10 (Testbericht) sowie einen 24-monatigen Displayschutz kostenlos mit dazu! Auf Wunsch gibt es optionales Zubehör wie Ladegerät oder Stift fast zum halben Preis.

Die Straßenpreise für die Variante mit 512 GB liegen bei 1699 Euro, das Modell mit 1 TB bietet Honor hierzulande nicht an, man bekommt es aber bei anderen Händlern ab 1949 Euro. Als Farben stehen Rot, Schwarz, Gold und Weiß zur Auswahl. Das 100-W-Ladegerät kostet regulär 60 Euro, die Wireless-Variante rund 99 Euro und der Stift 100 Euro.

Fazit

Mit dem Magic V6 ist Honor erneut ein grandioses Foldable-Smartphone gelungen, das kaum Schwächen zeigt. Die Performance ist top, die Kameras spielen nah am Niveau echter Kamera-Flaggschiffe – und den meisten anderen Foldables sind sie klar überlegen. Dazu kommen ein strahlend helles Display, eine deutlich bessere Akkulaufzeit sowie ein robustes und zugleich schickes Design, das IP68 und IP69 erfüllt. Sieben Jahre Software-Support runden das Paket ab.

Der Preis bleibt allerdings astronomisch hoch – auch wenn Honor zum Marktstart einen ordentlichen Rabatt gewährt und die Straßenpreise bereits deutlich unter der UVP liegen. Wer sparen will, sollte sich den Vorgänger oder Samsungs Galaxy Z Fold 7 ansehen. Für reinen Medienkonsum ist das nahezu quadratische Innendisplay zudem nicht immer ideal – hier bleibt abzuwarten, was Apple und Samsung künftig bringen. Bis dahin ist das Honor Magic V6 aber das beste Foldable-Smartphone am Markt – zumal Oppo sein faltbares Handy hierzulande nicht anbietet.

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