Ein Bierchen, ein Begrüßungssekt, was ist schon dabei? Doch schon drei Drinks pro Woche gelten als riskant. Bestsellerautor Bas Kast erklärt die Studienlage. Eine der meistgehörten Podcastfolgen des Jahres.
Alkohol ist ein Teil unserer Kultur.
Wir verabreden uns zum Feierabendbier, posten Fotos vom Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt und besingen das Trinken: Bacardi, Wildberry Lillet, eisgekühlter Bommerlunder – wahrscheinlich gibt es für fast jeden Drink ein eigenes Lied.
Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gilt Deutschland als Hochkonsumland. 12,2 Liter Alkohol pro Kopf trinken die Menschen hier durchschnittlich im Jahr. Weltweit liegt der Wert gerade mal bei 5,5 Litern. Wir sind Teil der Weltspitze – nur leider in einer ziemlich ungesunden Kategorie.
Bestsellerautor Bas Kast hat sich für sein Buch »Warum ich keinen Alkohol mehr trinke« die aktuelle Studienlage angeschaut – und alte Überzeugungen hinter sich gelassen.
Er selbst hatte 2018 noch in einem Bestseller ein bis zwei Gläser als sicher eingestuft. Dann habe er mit »großer Sorge« beobachtet, wie die Befunde von Forschenden kritischer und kritischer wurden, sagt Kast im SPIEGEL-Podcast Smarter leben.
Selbst moderates Trinken schadet dem Körper demnach deutlich mehr, als wir noch vor wenigen Jahren dachten. »Drei bis sechs Drinks die Woche erhöhen schon das Brustkrebsrisiko bei Frauen und bei Männern das Darmkrebsrisiko messbar.«
Was bewirkt schon der erste Drink in unserem Körper? Wie sehr lohnt sich der Verzicht? Und ist radikale Abstinenz wirklich die beste Lösung?
Darüber spricht Bas Kast im SPIEGEL-Podcast Smarter leben.
Die aktuelle Folge hören Sie hier:
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»Smarter leben« ist der Ideenpodcast des SPIEGEL mit Lenne Kaffka. Für alle, die ihren Alltag bewusster angehen wollen. Jeden Samstag erscheint eine neue Folge. Hier geht’s zum Archiv.
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