Das marode Hallenbad in Neresheim könnte doch noch eine Zukunft haben: Der Gemeinderat setzt auf einen Bundeszuschuss für die millionenschwere Sanierung.
Stand: 19.06.2026, 17:15 Uhr
Von: Edwin Hügler

Das marode Hallenbad in Neresheim könnte doch noch eine Zukunft haben: Der Gemeinderat setzt auf einen Bundeszuschuss für die millionenschwere Sanierung.
Neresheim. Es gibt Hoffnung, dass das marode Hallenbad in Neresheim in absehbarer Zeit saniert werden kann: Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, für das auf 6,12 Millionen Euro veranschlagte Projekt, einen Bundeszuschuss in Höhe von 75 Prozent zu beantragen. Der Eigenanteil der Stadt würde sich dann auf 1,53 Millionen Euro reduzieren.
„Ohne Förderung wird es mit der Sanierung nichts“, sagte Bürgermeister Thomas Häfele. Stadtbaumeisterin Eva- Maria Ramsperger verwies darauf, dass das 1970 erbaute Bad seither nur notdürftig instandgehalten worden sei. Die schadhaften Stellen seien deutlich sichtbar und das Becken verliere Wasser. Auch im Bereich der Statik, der Wasseraufbereitung und beim Brandschutz gebe es erheblichen Sanierungsbedarf.
Für das vom Bund aufgerufene Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ müsse man sich kurzfristig bewerben. Mit einem Bewilligungsbescheid sei jedoch erst 2027 zu rechnen. Nach einer umfassenden Planungs- und Ausschreibungsphase könne das Projekt dann in den Jahren 2029 und 2030 umgesetzt werden, sagte Ramsperger.
Musikschulgebühren: Marco Mayer von der Kämmerei erläuterte dem Gremium ausführlich die Neukalkulation der Gebühren für die städtische Musikschule. Man habe die Gebühren zuletzt 2016 angepasst und inzwischen sei der Kostendeckungsgrad auf 48 Prozent gesunken. Es sei daher unumgänglich die Gebühren um durchschnittlich 20 Prozent zu erhöhen. Der Gemeinderat stimmte dem einstimmig zu.
Baugebiet in Schweindorf: In Schweindorf soll durch das 0,67 Hektar große Baugebiet „Torweg Süd“ die Innenentwicklung vorangetrieben werden. Es entstehen neun Bauplätze und die Erschließung erfolgt über eine Stichstraße mit Wendeplatte. Der Gemeinderat hat jetzt einstimmig den Satzungsbeschluss gefasst.
Vorhabenbezogene Bebauungspläne: In Ohmenheim plant der Betrieb Matthias Freihart im „Weilermerkinger Weg“ auf einern Fläche von 0,5 Hektar die Errichtung eiern Veranstaltungshalle mit Hofladen und Betriebswohnung. Der Gemeinderat gab jetzt grünes Licht für dieses Projekt und fasste den Satzungsbeschluss für den entsprechenden Bebauungsplan.
Ebenfalls zugestimmt hat das Gremium der Änderung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Hörnle II“ in Dorfmerkingen. Hier beabsichtigt die Firma Röser auf einer Fläche von 2,83 Hektar die Erweiterung ihres Betriebes.
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