Eine wegen eines Paketbomben-Anschlags in Monaco gesuchte Ukrainerin ist in ihrem Heimatland mit Kopfschüssen tot aufgefunden worden. Zwei Männer wurden wegen Mordverdachts festgenommen.
Eine wegen eines Paketbomben-Anschlags in Monaco gesuchte Ukrainerin ist in ihrem Heimatland mit Kopfschüssen tot aufgefunden worden. Zwei Männer wurden wegen Mordverdachts festgenommen.
Das teilte die örtliche Polizei am Dienstag mit. Laut der internationalen Polizeiorganisation Interpol war die 39-jährige Anastasija Beresowska, die einen Wohnsitz in Hessen hatte, wegen des Anschlags gesucht worden, bei dem Ende Juni laut Ermittlerkreisen der ukrainischstämmige Unternehmer und Multimillionär Wadym Jermolajew, seine Partnerin und der 13-jährige Sohn verletzt wurden.
Beresowska war demnach am 1. Juli in die Ukraine eingereist. Ermittler verfolgten ihre Spur und fanden heraus, dass sie Kontakt zu zwei Männern und ihrer Familie hatte, wie „Ukrajinska Prawda“ unter Berufung auf Ermittler berichtet. Bei den Männern soll es sich um einen früheren Mitarbeiter der Sicherheitskräfte und einen derzeitigen Mitarbeiter des Militärgeheimdienstes HUR handeln. Die Männer sollen zuvor mehrfach Überweisungen auf Konten und Crypto-Wallets der getöteten Verdächtigen getätigt haben.
Bei einer folgenden Durchsuchung soll die Leiche der Frau aufgefunden worden sein. Sie habe dabei Wunden von Kopfschüssen aufgezeigt. Zudem seien Patronenhülsen gefunden worden. Der Mitarbeiter des Militärgeheimdienstes HUR soll den Mord zusammen mit seinem Komplizen gestanden haben. Er betonte jedoch, nicht in staatlichem Auftrag gehandelt zu haben.
Ermittler sprechen zudem davon, dass sie bei den Durchsuchungen so etwas wie einen Folterkeller bei dem ehemaligen Mitarbeiter der Sicherheitskräfte vorgefunden hätten. Die beiden Männer wurden unter Mordverdacht festgenommen. Die Hintergründe der Tat sowie des Anschlags in Monaco sind weiter unklar.
Der Millionär Jermolajew hatte sich in der ostukrainischen Stadt Dnipro als skrupelloser Immobilienunternehmer einen Namen gemacht. Der Geschäftsmann, der die ukrainische Staatsbürgerschaft schon vor Jahren abgegeben hat und nun zyprischer Staatsbürger ist, zählte jahrelang zu den 100 reichsten Menschen in der Ukraine.
In der Ukraine zählt Jermolajew zum sogenannten „Monaco-Bataillon“, einer Gruppe von Geschäftsleuten und früheren Oligarchen, die sich nach Beginn des Kriegs gegen Russland an der Mittelmeerküste niedergelassen haben. Seit 2023 unterliegt Jermolajew in der Ukraine Sanktionen wegen geschäftlicher Aktivitäten auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim.
Nach dem Paketbomben-Anschlags in Monaco hatten in Hessen Spezialeinsatzkräfte und andere Polizeibeamte die Wohnung der Verdächtigen im Main-Taunus-Kreis durchsucht. Auch ein von der Verdächtigen genutztes Fahrzeug wurde durchsucht und beschlagnahmt.
AFP
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Nach Explosion in Monaco suchen Ermittler Ukrainerin | 0 | 5 | 03-07-2026 |
| 2 | La suspecte de la tentative d'assassinat à Monaco a été retrouvée morte en Ukraine | 0 | 5 | 07-07-2026 |
| 3 | Woman suspected of Monaco bombing is found dead in Ukraine, authorities say | 0 | 7 | 07-07-2026 |
| 4 | Woman suspected of Monaco bombing is found dead in Ukraine, authorities say | 0 | 7 | 07-07-2026 |
| 5 | Ukrainian suspect in Monaco bomb attack found dead – media | 0 | 5 | 07-07-2026 |
| 6 | Encuentran muerta cerca de Kiev a la mujer que atentó contra un oligarca ucraniano en Mónaco | -2 | 7 | 07-07-2026 |
| 7 | Chasse à l’homme à Monaco après l'attentat contre un oligarque ukrainien | -2 | 5 | 30-06-2026 |
| 8 | Anastasiia Berezovska, principale suspecte de l'explosion à Monaco, retrouvée morte en Ukraine | 0 | 5 | 07-07-2026 |
| 9 | BFMTV: по делу о взрыве в Монако задержали двух мужчин | 0 | 7 | 03-07-2026 |
| 10 | ‘Ukrainian woman’ identified as suspect in Monaco bomb attack – media | 0 | 5 | 02-07-2026 |