Kriminelle geben sich als Mitarbeiter der Verbraucherzentrale aus. Mit Anrufen und Fake-Webseiten wollen sie an Daten und Geld gelangen.
Kriminelle rufen im Namen der Verbraucherzentrale an und locken Menschen in Betrugsmaschen.
Foto: COMPUTER BILD (KI)
Kriminelle geben sich als Mitarbeiter der Verbraucherzentrale aus. Mit Anrufen und Fake-Webseiten wollen sie an Daten und Geld gelangen.
Kriminelle missbrauchen aktuell den guten Namen der Verbraucherzentralen, um an persönliche Daten und Geld zu gelangen. Davor warnt die Verbraucherzentrale
in einer aktuellen Mitteilung. Die Betrüger geben sich am Telefon als Mitarbeiter der Verbraucherzentrale, Verbraucherberatung oder sogar eines angeblichen "Bundesamts für Verbraucherschutz" aus. Ihr Ziel: Vertrauen gewinnen und die Angerufenen zur Preisgabe sensibler Daten oder zu Zahlungen bewegen.
Besonders perfide ist eine neue
Betrugsmasche, die erstmals im Juni 2026 gemeldet wurde. Dabei rufen die Täter zunächst im Namen der Verbraucherzentrale an und verweisen anschließend auf eine gefälschte Internetseite. Dort sollen Betroffene persönliche Daten wie Name, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse eingeben. Die Seiten wirken auf den ersten Blick seriös, enthalten aber oft kein Impressum und verwenden veraltete Designs – und gehören nicht zu den echten Verbraucherschützern.
Die Anrufer versuchen, mit verschiedenen Tricks in die Falle zu locken:
Die Verbraucherzentrale stellt klar: Sie ruft Verbraucher nicht unaufgefordert an. Alle diese Tricks sind frei erfunden. Besonders gefährlich: Die Anrufer nutzen häufig
gefälschte Rufnummern. Dadurch kann im Display sogar eine echte Telefonnummer einer Verbraucherzentrale erscheinen.
Die Verbraucherzentrale nennt mehrere klare Merkmale, um Betrug zu erkennen:
Wer einen solchen Anruf erhält, sollte keine persönlichen Daten nennen und das Gespräch beenden. Im Zweifel fragen Sie über die offiziellen Kontaktdaten der jeweiligen Beratungsstelle nach.
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