Fünf Wochen war „Durch den Monsun“ einst an der Spitze der deutschen Charts und ermöglichte Tokio Hotel den Durchbruch. Doch wer denkt, der Hit machte die Musiker um Bill und Tom Kaulitz reich, irrt gewaltig. Das legen die Zwillinge nun in der Netflix-Serie „Kaulitz & Kaulitz“ offen.
Stand: 16.07.2026, 08:00 Uhr
Von: Julian Weinberger

Fünf Wochen war „Durch den Monsun“ einst an der Spitze der deutschen Charts und ermöglichte Tokio Hotel den Durchbruch. Doch wer denkt, der Hit machte die Musiker um Bill und Tom Kaulitz reich, irrt gewaltig. Das legen die Zwillinge nun in der Netflix-Serie „Kaulitz & Kaulitz“ offen.
Von null auf hundert - und das mit nur einem Song: Die Single „Durch den Monsun“ veränderte im August 2005 das Leben von Tom und Bill Kaulitz, Georg Listing und Gustav Schäfer für immer. Noch im Schulalter startete das Quartett unter dem Namen Tokio Hotel durch und schrieb deutsche Musikgeschichte. Auch heute, mehr als 20 Jahre später, füllt die Band noch immer Stadien. In der neuen und dritten Staffel der Netflix-Serie „Kaulitz & Kaulitz“ (ab 23. Juli) räumen die Kaulitz-Zwillinge nun mit einem weit verbreiteten Irrtum auf.
„Eigentlich wäre es der Song, wo man denken würde, man müsste sich nie wieder Sorgen machen im Leben“, setzt Tom an. Dabei würden sie mit dem Evergreen „so gut wie gar nichts“ verdienen, gibt der Ehemann von Heidi Klum offen zu. Müssten sie sich auf die Einnahmen von „Durch den Monsun“ verlassen, „würden wir noch im Kinderzimmer wohnen“, scherzt Tom Kaulitz.
Etwa 900 Euro im Jahr bringe der Song Bill Kaulitz ein, schätzt er in der Netlix-Serie - 200 Millionen Spotify-Streams auf die deutsche und englische Fassung hin oder her. „Wir haben erst verdient, als wir aus dem Vertrag draußen waren“, erklärt der Sänger die Hintergründe. Zur Zeit ihres Durchbruchs hätten sie „jeden Vertrag unterschrieben, der uns hingehalten wurde“, blickt Bill zurück: „Wir kannten uns nicht aus, wir hatten keinen richtigen Anwalt.“
„Durch den Monsun“ wurde am 15. August 2005 veröffentlicht. Obwohl die Band den Titel zunächst gar nicht zwingend als Single geplant hatte, stieg er direkt an der Chartspitze ein und verblieb dort für fünf Wochen. Alleine die Single ging Schätzungen zufolge 350.000 Mal über den Verkaufstresen. Das Debütalbum „Schrei“ verkaufte sich sogar geschätze 1,5 Millionen Mal und erreicht somit dreifachen Goldstatus. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit teleschau.)
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