In den südlichen Stadtteilen sind 600 Gebäude an ein Fernwärmenetz angeschlossen, das 2030 eine neue Wärmequelle braucht. Stadt und NEW haben jetzt eine Lösung präsentiert und einen Arbeitstarif genannt. Die Rechnung geht aber nur auf, wenn die Masse mitzieht. Wir erklären, worauf potenzielle Kunden vertrauen müssten.
Noch wird die Energie für die Fernwärmeversorgung der südlichen Stadtteile im Kraftwerk Neurath erzeugt. Doch die Tage der letzten Blöcke sind gezählt.
Foto: Kandzorra, ChristianService | Frimmersdorf/Neurath · In den südlichen Stadtteilen sind 600 Gebäude an ein Fernwärmenetz angeschlossen, das 2030 eine neue Wärmequelle braucht. Stadt und NEW haben jetzt eine Lösung präsentiert und einen Arbeitstarif genannt. Die Rechnung geht aber nur auf, wenn die Masse mitzieht. Wir erklären, worauf potenzielle Kunden vertrauen müssten.
Das Wasser, mit denen Hunderte Menschen in Frimmersdorf und Neurath duschen oder heizen, wird im Kraftwerk Neurath erhitzt: Exakt 608 Gebäude sind an das Fernwärmenetz von RWE angeschlossen. Doch die Wärmequelle ist endlich. Wenn die letzten Braunkohleblöcke wie geplant Ende März 2030 vom Netz gehen, wird auch der Hahn für die Fernwärme abgedreht. Damit die Bewohner dann nicht im Kalten sitzen, hat die Stadt Grevenbroich gemeinsam mit dem Versorger NEW in den vergangenen Monaten ein Konzept für die Fernwärmeversorgung von morgen geschmiedet. Dieses Konzept wurde am Montagabend knapp 200 Besuchern einer Infoveranstaltung in der Gustorfer Großsporthalle vorgestellt.