Über viele Jahre gehörte Skispringer Dawid Kubacki als fester Bestandteil zum polnischen Skisprung-Nationalteam. Doch in der vergangenen Saison lief es für den Routinier nicht mehr ganz so rund, nach dem Ende des Winters musste der Superstar dann auch noch den Verlust eines wichtigen Sponsoren verkraften. Führt dieser womöglich sogar zu seinem Karriereende?

sport.de
Über viele Jahre gehörte Skispringer Dawid Kubacki als fester Bestandteil zum polnischen Skisprung-Nationalteam. Doch in der vergangenen Saison lief es für den Routinier nicht mehr ganz so rund, nach dem Ende des Winters musste der Superstar dann auch noch den Verlust eines wichtigen Sponsoren verkraften. Führt dieser womöglich sogar zu seinem Karriereende?
Anfang des Monats verkündete Skispringer Dawid Kubacki, dass die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Süßwarenhersteller Manner nach mehr als einem Jahrzehnt endet. "Nach vielen Jahren großartiger Zusammenarbeit ist dieser Moment nun gekommen. Ich werde nicht mehr mit dem rosa Manner-Helm springen", schrieb der zweifache Weltmeister bei Instagram.
Zuletzt musste der 30-Jährige dann eine weitere Hiobsbotschaft hinnehmen: Denn auch das österreichisches Unternehmen BWT, das sich mit Wasseraufbereitungstechnologie befasst, wird den Polen nicht länger finanziell unterstützen, der seiner Form vergangener Tage in den letzten Jahre oftmals weit hinterher sprang. Das BWT-Branding war fester Bestandteil der Skier des Routiniers.
"Es war ein Stück Geschichte in diesem Sport, als ich auf BWT-Skiern sprang und Manner auf meinem Helm hatte. Wir haben schöne Jahre mit vielen Erfolgen hinter uns, und ich danke beiden Sponsoren für diese gemeinsame Reise. Eine neue Etappe beginnt, und sie werden in diesem Sport nicht mehr an meiner Seite sein", kommentierte Kubacki den Verlust seiner zwei größten Sponsoren bei "skijumping.pl".
Slowenische Medien hatten anschließend Gerüchte gestreut, wonach der einstige Superstar seine Karriere auf Grund der fehlenden finanziellen Mittel womöglich sogar beenden muss. "Das ist ausgeschlossen", stellte Kubacki laut dem Portal "WP SportoweFakty" auf Nachfrage zu den Spekulationen klar. Welche Unternehmen den Skispringer zukünftig unterstützen werden, steht aber noch nicht fest.
Für Kubacki soll der kommende Winter auch sportlich ein Neuanfang werden. Hinter dem Vierschanzentourneesieger von 2019/2020 liegt eine enttäuschende Saison, in der ihm im Weltcup kein einziger Top-10-Platz gelang. Dennoch entschied sich Kubacki im Gegensatz zu seinem langjährigen Teamkollegen Kamil Stoch gegen ein Karriereende - und schaffte es auch wieder in Polens A-Kader.
Nationalcoach Maciej Maciusiak setzt dort neben Kubacki auch auf Pawel Wasek, Piotr Zyła sowie Klemens Joniak, Maciej Kot und Super-Talent Kacper Tomasiak.
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