Die ablaufende Weltcup-Saison im Skispringen war Domen Prevc kaum zu stoppen, der slowenische Dominator eilte von Sieg zu Sieg. Dass der 26-Jährige so viel weiter als die internationale Konkurrenz fliegen konnte, zog das Misstrauen der FIS-Kontrolleure auf sich. Cheftrainer Robert Hrgota beklagt, dass diese "unfair" mit dem slowenischen Team umgegangen seien.

sport.de
Die ablaufende Weltcup-Saison im Skispringen war Domen Prevc kaum zu stoppen, der slowenische Dominator eilte von Sieg zu Sieg. Dass der 26-Jährige so viel weiter als die internationale Konkurrenz fliegen konnte, zog das Misstrauen der FIS-Kontrolleure auf sich. Cheftrainer Robert Hrgota beklagt, dass diese "unfair" mit dem slowenischen Team umgegangen seien.
Schon beim Weltcup im finnischen Lahti, wo Domen Prevc wegen eines 100 Gramm zu schweren Skis nachträglich disqualifiziert wurde, wütete Robert Hrgota gegen das FIS-Vorgehen gegen den Superstar. "Das Ganze ist ein wenig fragwürdig. Ich verstehe, dass Domen als bester Springer nach jeder Serie kontrolliert wird, aber bei so vielen Kontrollen wird früher oder später etwas gefunden werden", sagte er damals.
Beim ersten gemeinsamen Training der Vorbereitung auf die neue Saison legte der slowenische Cheftrainer mit seiner Kritik nun nach. "Alle Augen waren auf Domen und folglich auch auf unsere anderen Jungs gerichtet, während andere Nationen uns links und rechts überholen konnten", polterte er bei "Siol.net" gegen die Kontrollen, die sich seiner Meinung nach zu sehr auf sein Team konzentrierten.
Skispringen: Behandlung "nicht fair"Hrgota zufolge hatte die Konkurrenz so mehr Spielraum, die Anzüge bis an die Grenze des Erlaubten zu präparieren, da die Chance auf genaue Untersuchungen geringer waren - etwas, was sich die Slowenen nicht leisten konnten. "Das machte sich gegen Ende der Saison deutlich bemerkbar. Das war unseren Jungs gegenüber nicht fair", ärgerte sich der 37-Jährige weiter.
Einen Vorteil, dass man die Anzüge im Laufe der Saison auf Grund der genauen Blicke der FIS-Kontrolleure nicht weiterentwickeln konnte, habe es aber doch: "Bei den Anzügen gibt es große Einschränkungen, die zum neuen Jahr greifen. Wir müssen das akzeptieren, uns anpassen und das Material optimal für die Jungs vorbereiten. Die neuen Regeln sollten uns nicht stark beeinflussen, die anderen Nationen hingegen schon ziemlich."
Eröffnet wird der Skisprung-Winter 2026/27 Ende November im norwegischen Lillehammer.
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
|---|---|---|---|---|
| 1 | "Verrücktes Erlebnis" für Domen Prevc | 3 | 6 | 13-06-2026 |
| 2 | Skandal-Trainer bricht Schweigen nach Rauswurf | -2 | 5 | 23-04-2026 |
| 3 | Weiter Sorgen um Skisprung-Ikone Kranjec | -2 | 3 | 16-06-2026 |
| 4 | Verband ergreift Maßnahmen nach Kranjec-Unfall | 0 | 5 | 11-05-2026 |
| 5 | DSV-Ikone blickt auf "schwierige Saison" | 0 | 5 | 03-05-2026 |
| 6 | Тренер Большунова считает преждевременными разговоры о победе лыжника в Кубке мира | 0 | 0 | 13-12-2020 |
| 7 | orngacher in Skisprung-"Experiment" involviert | 0 | 5 | 01-06-2026 |
| 8 | Тренер российской сборной по лыжным гонкам раскритиковал сроки проведения чемпионата мира | 0 | 0 | 24-02-2021 |
| 9 | Драчев считает, что смута в российском биатлоне возникает из-за внутренних распрей | 0 | 0 | 17-03-2019 |
| 10 | Глава Союза биатлонистов России считает решение WADA политизированным | 0 | 0 | 09-12-2019 |