Nach sieben Jahren als Skisprung-Bundestrainer hat Stefan Horngacher den Staffelstab bei den DSV-Adlern an seinen Co-Trainer Andreas Mitter weitergereicht. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird der Österreicher dem Skispringen aber als Sportdirektor in Polen erhalten bleiben. Der Vorstandschef des Polnischen Ski-Verbandes kommentiert die Gerüchte.

sport.de
Nach sieben Jahren als Skisprung-Bundestrainer hat Stefan Horngacher den Staffelstab bei den DSV-Adlern an seinen Co-Trainer Andreas Mitter weitergereicht. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird der Österreicher dem Skispringen aber als Sportdirektor in Polen erhalten bleiben. Der Vorstandschef des Polnischen Ski-Verbandes kommentiert die Gerüchte.
Ich weiß nichts darüber. Das sind vorerst nur weitreichende Spekulationen", kommentierte PZN-Boss Rafal Kot die Spekulationen um Stefan Horngacher im Gespräch mit "interia.pl". Laut dem renommierte Skisprung-Journalist Jakub Balcerski von "sport.pl" gibt es längst keine Zweifel mehr daran, dass der 54-Jährige nach Polen zurückkehren wird. "Das wird passieren", kündigte er zuletzt bei "TVP Sport" an.
Für die stolze Skisprung-Nation aus Osteuropa war Horngacher bereits drei Jahre lang zwischen 2016 und 2019 erfolgreich als Nationaltrainer aktiv, bevor er den Bundestrainer-Job beim DSV antrat. Verkündet werden soll die Rückkehr des Trainer-Routiniers bei einer Pressekonferenz, die am 15. April steigt. Dann soll auch über die Zukunft von Maciej Maciusiak entschieden werden.
"Wir haben uns für einen polnischen Trainer entschieden und müssen konsequent sein", sagte Kot mit Blick auf die Zukunft des umstrittenen Nationaltrainers, der in seinem ersten Jahr nach dem Aus von Thomas Thurnbichler nur durchwachsene Ergebnisse vorzuweisen hatte: "Wenn er für die neue Saison Änderungen vornimmt, sehe ich keinen Grund, ihn zu ersetzen."
Auch PZN-Präsident Adam Malysz hatte zuletzt angedeutet, dass man an Maciusiak festhalten wird. Wie er gegenüber dem Portal "weszlo.com" erklärte, gebe es "einige" Argumente für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit. "Sein Hauptziel für dieses Team waren Medaillen. Und er hat es erreicht", erinnerte die Skisprung-Ikone des polnischen Skiverbands an die Winterspielen in Italien.
Der 19 Jahre alte Skisprung-Youngster Kacper Tomasiak überraschte hier mit zwei Silbermedaillen (Normalschanze und Super-Team) sowie einer Bronzemedaille (Großschanze). Im Gesamtweltcup schaffte es allerdings kein polnischer Athlet in die Top 20. Auch hier war Tomasiak als 23. der größte Lichtblick.
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