Im Kanton Schwyz ist ein Unternehmen Opfer des sogenannten CEO-Betrugs geworden. Nun könnten Millionen Franken verloren sein.
Im Kanton Schwyz ist ein Unternehmen Opfer des sogenannten CEO-Betrugs geworden. Nun könnten Millionen Franken verloren sein.
Im Kanton Schwyz ist eine Firma Opfer eines millionenschweren Betrugs geworden. Unbekannte Täter nahmen telefonisch Kontakt mit dem Inhaber eines Schweizer Unternehmens auf und gaben sich überzeugend als ein bekannter Geschäftspartner aus, wie die Schwyzer Polizei am Montag mitteilte. Dafür setzten sie eine mithilfe künstlicher Intelligenz manipulierte Stimme ein, die täuschend echt klang.
So konnten die Täter das Vertrauen des Firmenbesitzers gewinnen. Unter dem Vorwand vertraulicher, internationaler Geschäfte wurde der Inhaber dazu verleitet, Überweisungen im Wert von mehreren Millionen Franken auf ein asiatisches Bankkonto zu veranlassen.
Der Firmeninhaber bemerkte den Betrug erst, nachdem alle Zahlungen ausgeführt worden waren. Die Kantonspolizei Schwyz hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz die Ermittlungen aufgenommen. Die Täterschaft ist bislang unbekannt. Die Masche fällt damit in die Kategorie des sogenannten CEO-Betrugs, bei dem Unternehmen unter Einsatz falscher Identitäten zu Überweisungen verleitet werden.
In diesem Zusammenhang warnt die Kantonspolizei Unternehmensleitungen eindringlich vor neuen Betrugsmaschen:
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Wie bei den meisten Betrugsmaschen wird es für die Täter umso leichter, je besser sie vorbereitet sind, warnt das deutsche Bundeskriminalamt. Beim CEO-Betrug nutzen Betrüger Informationen, die Unternehmen in Wirtschaftsberichten, im Handelsregister, auf ihrer Homepage oder in Werbebroschüren veröffentlichen.
Die Täter legen dabei besonderes Augenmerk auf Angaben zu Geschäftspartnern und künftigen Investitionen. Für sie sind beispielsweise E-Mail-Erreichbarkeiten von Interesse, da sie daraus die Systematik der Erreichbarkeiten ableiten können. Auch soziale Netzwerke, in denen Mitarbeiter ihre Funktion und Tätigkeit oder persönliche Details preisgeben, sind eine wichtige Informationsquelle. Auf diese Weise verschaffen sie sich das für den Betrug notwendige Insiderwissen über das betreffende Unternehmen.
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