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AfD-Einladung: Deutsche Bank kündigt offenbar Vertrag mit Familienunternehmer-Verband

Дата публикации: 24-11-2025 14:20:00

Die Verbandspräsidentin Marie-Christine Ostermann erklärt das „Kontaktverbot“ zur AfD für aufgehoben und muss für ein Lobbyevent nun einen neuen Austragungsort suchen. Die Deutsche Bank will ihre Räume wohl nicht mehr zur Verfügung stellen.

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Die Veranstaltung sollte im kommenden Jahr erneut in der Berliner Repräsentanz der Deutschen Bank stattfinden. Die Vertragskündigung bestätigte die Bank laut „Handelsblatt“ zunächst nicht offiziell. Zu der Einladung von AfD-Abgeordneten erklärte ein Sprecher lediglich, dass die Deutsche Bank „keine Kenntnis von der Gästeliste und auch keinen Einfluss darauf“ gehabt habe.

„Kontaktverbot“ zur AfD aufgehoben

Der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Familienunternehmer, Albrecht von den Hagen, hatte in der vergangenen Woche die sogenannte Brandmauer zur AfD für gescheitert erklärt. Verbandspräsidentin Marie-Christine Ostermann (47) sagte dem „Handelsblatt“ später, ein bislang geltendes „Kontaktverbot“ zu AfD-Bundestagsabgeordneten sei mit dem Parlamentarischen Abend Anfang Oktober aufgehoben worden. Bereits im Frühjahr sei im Verband beschlossen worden, „dass wir mit einzelnen AfD-Fachpolitikern ins Gespräch kommen“, sagte sie.

Die Partei müsse inhaltlich gestellt werden. Die Sehnsucht nach ihr könnte demnach verfliegen, wenn deutlich gemacht werde, dass AfD-Politiker unterhalb „toller Überschriften“ oft „inhaltlich blank oder widersprüchlich“ seien. Das zeige sich aber nur im direkten Austausch.

Der SPD-Wirtschaftspolitiker Sebastian Roloff (42) kritisierte im „Handelsblatt“, eine Partei, die als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft sei, könne kein normaler Gesprächspartner sein. „Nur weil gerade viele Menschen, auch aus Frust gegenüber anderen Parteien, der AfD ihre Stimme geben, ist das kein Grund für eine Normalisierung.“

Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der AfD im Bundestag, Bernd Baumann (67), sagte vor Journalisten in Berlin, es gebe immer mehr Kontakte und Verbände, die Gesprächskanäle suchten. Gerade die Unternehmer wüssten, „wie wir gegen die Wand fahren“. Daher breche die Brandmauer in weiten Teilen der Republik. „Da sind die Familienunternehmer, die es öffentlich gemacht haben, nur ein Teil.“

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