Die Altersvorsorge steht vor einem Umbruch und Asset-Manager bringen sich in Stellung. Dabei ist das Prinzip ganz einfach, meint Andrea Cünnen.

Andrea Cünnen ist Finanzkorrespondentin in Frankfurt. Foto: Westend61
Am 1. Januar kommenden Jahres startet in Deutschland das Altersvorsorgedepot. Das Prinzip ist einfach: Wer monatlich in einen bestimmten Sparplan einzahlt, bekommt dafür vom Staat eine Zulage von bis zu 540 Euro im Jahr. Auszahlungen sind ab dem Renteneintritt möglich.
Christian Machts, Chef für Deutschland und Österreich beim US-Fondshaus Franklin Templeton, rechnet damit, dass ab dem vierten Quartal „eine Finanzmarkt- und Marketingkampagne einsetzen wird, wie wir sie in Deutschland in dieser Form bislang nicht gesehen haben“.
Die Marketingmaschine ist aber schon angelaufen. Und sie rückt eine zentrale Diskussion in der Branche wieder in den Vordergrund: Sind börsengehandelte Fonds (ETFs), die einem Index folgen, besser als aktiv gemanagte herkömmliche Fonds?
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