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Ely Oaks bei Parookaville auf der Mainstage: „Da kickt der Moment“

Дата публикации: 21-07-2026 21:59:58

Einst flog Ely Oaks aus der Schulband – jetzt begeistert der DJ auf den größten Bühnen der Welt. Ein Interview mit einem Künstler, der vor allem authentisch sein will.

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Ely Oaks gehört in diesem Jahr zu den Überfliegern in der Dance-Szene. Nachdem der gebürtige Kitzbüheler die Bürgerinnen und Bürger von Parookaville auf der Mainstage begeisterte, tritt er am kommenden Wochenende beim berühmten Festival Tomorrowland ebenfalls auf der größten Bühne auf. Im Interview mit der Redaktion spricht der 30-Jährige über seine Mainstage-Bookings für Parookaville in Weeze und Tomorrowland in Belgien, seinen Opalite-Remix für Taylor Swift und er verrät, warum er einst aus der Schulband geflogen ist – völlig zurecht übrigens …

Vor einer Stunde hast du bei Parookaville auf der Mainstage und damit auf einer der größten Festival-Bühnen Europas gespielt. Wie geht es dir jetzt?

Ich bin eigentlich sehr entspannt, da es wirklich sehr gut gelaufen ist. Manchmal passieren einem ja auch Fehler, aber heute war ein richtig guter Tag und alles war perfekt.

Was hast du vor deinem Auftritt gemacht?

Ich hab‘ kurz vorher einen ersten Blick um die Bühne gewagt. Da war es doch eher leer und ich habe schon gedacht: Wenn das so bleibt, wäre das schade. Aber irgendwann während meines Auftritts waren dann so viele Leute da und die Stimmung war so geil – was will man mehr.

Welchen Eindruck macht Parookaville auf dich als Künstler?

Hier steckt so wahnsinnig viel Liebe im Detail. Das ist ein Festival mit einem unglaublich kreativen und vor allem auch visuellen Konzept. Es ist auch total schön, wie man sich backstage hier um einen kümmert – hier gibt es sogar einen McDonald’s.

Weeze - Parookaville 2026

Ely Oaks ist auf der Mainstage von Parookaville aufgetreten.© FUNKE Foto Services | Lars Heidrich

Du hast ja in den letzten zwei Jahren einen kometenhaften Aufstieg hingelegt – kannst du das alles schon begreifen und vor allem auch genießen?

Ich mache tatsächlich schon sehr lange Musik und fühle mich jetzt in dem perfekten Alter dafür, wo ich das gut reflektieren kann. Vor zehn Jahren wäre die Situation viel überfordernder für mich gewesen. Von außen wirkt es vielleicht wie ein kometenhafter Aufstieg, aber in der Realität war es ein schöner Prozess, step by step. Deshalb kann ich das jetzt gut verarbeiten und damit umgehen. Trotzdem: Immer mal wieder kickt der Moment, wo man denkt: Das ist alles schon heftig.

Und in der nächsten Woche geht es für dich auf die Mainstage von Tomorrowland in Belgien – dem beliebtesten Festival für elektronische Musik weltweit. War das für dich schon immer ein Traum, dort aufzutreten?

Absolut. Als ich vor 15 Jahren das erste Mal den Aftermovie von Tomorrowland gesehen habe, dachte ich mir: Vielleicht schaffe ich es eines Tages dorthin. Und jetzt, wo ich so kurz davorstehe und Bilder von der Mainstage gesehen habe …, das ist schon krass. Das ist dann auch eine Show, wo ich vorher ein bisschen nervös sein werde.

Tomorrowland 2026

Auf dieser gigantischen Mainstage beim Festival Tomorrowland in Belgien wird Ely Oaks 2026 seine Premiere haben.© PRESSEBILD | Tomorrrowland

Letztes Jahr hast du beim Tomorrowland auf der kleinen JBL-Bühne aufgelegt – hast du da so einen guten Eindruck hinterlassen?

Von der kleinsten direkt auf die größte Bühne im Tomorrowland – das ist schon Wahnsinn (lacht). Aber ehrlich gesagt kann ich es mir selbst nicht erklären.

Auf so großen Bühnen wie bei Parookaville und Tomorrowland dürfte zumindest nicht auf einmal jemand Fremdes mit Kopfhörern neben dir stehen, wie es dir kürzlich bei einem Auftritt passiert ist...

Sicher nicht (lacht), das werden die Sicherheitskonzepte schon verhindern

Beunruhigt dich so eine Situation?

Überhaupt nicht – das zeigt aber auch, dass alles echt ist bei mir und auch mal etwas Unerwartetes passieren kann. Bei mir gibt es zum Beispiel kein Pre-Recorded-Set. Wenn ich auf der Bühne auf den falschen Knopf drücke, dann ist Stille.

Und wie reagierst du dann?

Dann nimmt man das Mikro in die Hand und sagt: Sorry, hab‘ den falschen Knopf gedrückt. (lacht) Aber gerade das wissen die Leute auch zu schätzen: Wenn man authentisch und ehrlich ist – und das ist mir wichtig.

Infos und Texte rund um Parookaville:

Du hast für Taylor Swift einen Remix für das Lied „Opalite“ gemacht. Wie kam das zustande und hattest du auch direkten Kontakt zu der Künstlerin?

Die Kommunikation lief schon über ihr Team und nicht mit Taylor Swift selbst. Die sind auf mich zugekommen und meinten, dass sie meine Musik cool finden. Da dachte ich erst, was ist denn jetzt los … – da müssen wir mal rangehen. Und es hat dann echt funktioniert. Für mich war immer das Größte, mal was mit Eminem zusammenzumachen. An Taylor Swift hätte ich nie gedacht – sie ist ein solch Popstar und für mich eigentlich unerreichbar.

Dein musikalischer Werdegang ist sehr vielfältig …

Ja, als kleines Kind fand ich Eminem toll. In der Pubertät war dann Indie-Rock mein Ding und später dann Metalcore, was mich auch sehr geprägt hat.

Lesen Sie auch: „Maschine“ Marten Hørger bei Parookaville: Lasst die Guten gewinnen

Du bist sogar mal aus der Schulband geflogen. Bereuen es die damaligen Bandmitglieder mittlerweile, dass sie ein echtes Musiktalent rausgeschmissen haben?

Das war echt hart für mich. Da ist eine kleine Welt für mich zusammengebrochen. Kurz darauf habe ich aber mit elektronischer Musik angefangen. Das passte sehr gut, weil ich schon immer ein Computer-Nerd gewesen war.

Ich bin trotzdem noch neugierig – was war denn der Grund für den Rausschmiss?

Ach, das war komplett in Ordnung. Ich habe zuerst Keyboard gespielt, war aber total lernfaul. Dann habe ich es mit Gesang in der Band probiert. Auf meinen Social-Accounts kann man sehen, dass ich wahnsinnig gerne singe und auch schreie. Aber es ist schon besser, dass ich auflege … – denn ich treffe einfach die Töne nicht. (lacht)

Hier gibt es das DJ-Set von Ely Oaks bei Parookaville 2026 in voller Länge:

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