Mit dieser Wende bezüglich der Randale-Strafe gegen Dynamo Dresden war nicht unbedingt zu rechnen.
Der K-Block bleibt auch gegen Darmstadt für die Ultras offen
Damit war nicht unbedingt zu rechnen: Die Randale-Strafe des DFB gegen Dynamo Dresden wurde am Dienstag vorläufig ausgesetzt. Damit steht jetzt endlich fest, dass der K-Block am Sonntag (13.30 Uhr) beim ersten Saison-Heimspiel gegen Darmstadt 98 offen bleibt!
Nachdem der Verein am Montag Klage gegen das Urteil des DFB-Bundesgerichts eingereicht hatte, ließ das Ständige Schiedsgericht diese zu. Bedeutet: Es wird – voraussichtlich im Herbst – ein Schiedsverfahren geben, in dem der Fall und die damit verbundenen Sanktionen neu verhandelt werden. Bis dahin wird die ausgesprochene Strafe nicht vollstreckt.
Wie Dynamo mitteilte, behalten damit die bereits erworbenen Tickets für die Stehplatz-Blöcke K1 bis K5 für das Darmstadt-Spiel ihre Gültigkeit. Das Rudolf-Harbig-Stadion ist im Heimbereich restlos ausverkauft, rund 30.000 Zuschauer werden erwartet.
Ursprünglich waren die Dresdner nach der Randale-Nacht beim Heimspiel der Vorsaison gegen Hertha BSC vom DFB-Sportgericht zu einem Spiel mit K-Block-Sperre sowie einem weiteren Spiel auf Bewährung belegt worden. Dazu kam ein Strafgeld von 91.200 Euro sowie weitere Einschränkungen für die jeweiligen Auswärtsfans bei den nächsten zwei Spielen gegen die Berliner.
Beim Dynamo-Heimspiel gegen Hertha BSC musste die Polizei nach schweren Ausschreitungen einschreiten
Was war im vergangenen April passiert? Nachdem Hertha-Fans provoziert von einem Fahnenklau der Dynamo-Ultras in den Innenraum sprangen, Pyros in den Heimbereich abfeuerten und Prügeleien anzettelten, stürmten auch Dutzende Dresdner Fans über das Spielfeld in Richtung Gästeblock und schossen Pyros auf die Berlin-Anhänger. Das Spiel musste für 19 Minuten unterbrochen werden, mindestens 17 Menschen wurden verletzt.
Fall wird neu aufgerolltNach dem Einspruch von Dynamo Dresden wurde der Fall vorm DFB-Bundesgericht neu verhandelt. Doch auch das blieb beim ausgesprochenen Urteil, milderte die Strafe nicht ab. Deshalb blieb dem Klub jetzt in letzter Instanz nur noch der Schritt vors Ständige Schiedsgericht. Dabei gab´s im Kampf um den K-Block – der Heimat der Dynamo-Ultras – jetzt zumindest einen Teilerfolg.
Fakt ist: Nach dem Fehlstart zum Saison-Auftakt in Nürnberg kann die Mannschaft von Trainer Thomas Stamm ein volles Haus und die Unterstützung des ganzen Stadions mehr als gut gebrauchen...
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