Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Schon gelaufen: Nachschlag: Alternatives Ende

Дата публикации: 05-10-2026 22:00:00

Die Idee, Hans Landa das Hakenkreuz auf die Stirn zu ritzen, damit er für immer als Nazi kenntlich bleibe, ist gut. Das Problem aber: Man kann eine Nazigeschichte cool erzählen, doch vielleicht sollte man es nicht tun.

Основное содержимое страницы с новостью.

Zum 70. von Christoph Waltz zeigt man den Film, der ihn erdweit berühmt machte, von jenem Regisseur, der das Projekt schon hat abbrechen wollen, weil er keinen geeigneten Darsteller für den SS-Mann Hans Landa finden konnte. Bis ihm eben dieser Waltz ins Casting platzte, der das Diabolische und das Komische in eins packen kann, wie für die Figur erforderlich, und der Deutsch, Französisch, Englisch fließend, Italienisch noch passabel spricht, wie gleichfalls erforderlich. »Inglourious Basterds« eröffnet exemplarisch das Spätwerk von Quentin Tarantino, in dem es oft um alternative Geschichte geht, Film als Gegenentwurf zum niederträchtigen Leben. Die Idee, Hans Landa das Hakenkreuz auf die Stirn zu ritzen, damit er für immer als Nazi kenntlich bleibe, ist gut. Wie auch ein Vorschein von Tarantinos späterem Film »Once Upon a Time in Hollywood«, der die Geschichte um die Manson-Morde gleichfalls alternativ erzählt. Das Problem dort wie auch hier: Man kann eine Nazigeschichte cool erzählen, aber vielleicht sollte man es nicht tun. (fb)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Durchschnittliche Bewertung: 0,0

→ Teilen und weiterempfehlen

Pressefreiheit schützen, Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Berufung möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1„Die AfD ist eine Sekte“012.6503-09-2026
2Gripande säckpipa under ljuständningen01023-08-2026
3AfD-Fans im eigenen Umfeld: Ihr Deutschland ist nicht mein Deutschland015.8602-10-2026
4Nationalsozialismus-Gedenken: Scharfe Kritik nach Stolperstein-Stopp in Heidenau016.0126-09-2026
5NS-Diktatur - Späte Suche nach Wahrheit016.7719-04-2026
6DN Debatt. ”Viktigast är inte vem som vann valet – utan vad de får offra”08.1316-09-2026
7Jan Böhmermann über Show-Ende: „Hat man beim ZDF eine Sendung, wird man damit beerdigt“08.3630-09-2026
8„Nächster Halt: Auf die Fresse?“ – die ARD-Doku zum Unsicherheitsgefühl im ÖPNV011.8226-09-2026
9RECENSION: Oändlig ensamhet blir lite överspänd 01023-09-2026

Классификация: . Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 8.62. Источник: www.jungewelt.de.