Eine Stadt auf Mallorca will verhängt Parkverbote für Touristen. Wer diese missachtet, muss mit einer saftigen Geldbuße rechnen.
Eine Stadt auf Mallorca will verhängt Parkverbote für Touristen. Wer diese missachtet, muss mit einer saftigen Geldbuße rechnen.
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Der Ort Alcúdia im Norden Mallorcas will Autos von Touristen aus der Altstadt verbannen. Wie das „Mallorca Magazin“ berichtet, sollen etwa 2000 Parkplätze nur für Einheimische erlaubt sein. Betroffen sind grün markierte Zonen rund um das Stadttor Porta de Sant Sebastià und das Kulturzentrum Auditori.
Der Plan ist, die Parkverbote für Touristen noch weiter auszuweiten, unter anderem im Hafengebiet rund um den Ort Port d’Alcúdia. Wer dort ohne Berechtigung parkt, riskiert ein Bußgeld von bis zu 200 Euro.
Grund für die Maßnahme ist massive Parkplatznot – bereits zu Saisonbeginn. Einheimische fanden oft keinen Stellplatz in Wohnnähe oder am Arbeitsplatz. Für sie gibt es nun eine kostenlose „grüne Karte“, gültig zunächst für 2026 und 2027, mit der sie in allen reservierten Bereichen parken dürfen. Für die Gemeinde sei es ein komplexes Vorhaben, schreibt das „Mallorca Magazin“, jedoch ein notwendiges.
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Urlauber sollten in Alcúdia ab sofort Parkhinweise genau prüfen: Grüne Zonen sind tabu, selbst für kurze Stopps. Weil die Strafen konsequent umgesetzt werden sollen, lohnt sich ein zweiter Blick.
Weiterhin genutzt werden können hingegen vorhandene öffentliche Parkplätze. Diese befinden sich jedoch oft außerhalb der Wohngebiete der Mallorquiner. Parkhäuser und Park-and-Ride-Angebote gibt es zusätzlich, auch das Fahrrad kann eine Alternative darstellen.
Auf Mallorca sind Farbmarkierungen üblich, um verschiedene Parkzonen auseinanderzuhalten, klärt der Autovermieter Sunny Cars auf. Diese vier Typen sollten Sie sich merken:
Doch Achtung: Die Farbmarkierungen sollen dabei helfen, sich einen ersten Überblick zu verschaffen – entscheidend ist am Ende aber immer das zugehörige Verkehrsschild.
Mallorca hat übrigens nicht nur ein Platzproblem, was Parkplätze angeht. Auch in den Restaurants wird es eng. Weil auf den Balearen 2026 wieder knapp 20 Millionen Urlauber erwartet werden, führt das Restaurant "Flamingo" in Porto Cristo eine neue Regel ein: Der Wirt will 50 bis 60 Prozent der Tische für einheimische Gäste reservieren.