Eine Studie zeigte bereits: In der Stadt mangelt es an Wohnraum. Die Politik hat nun entschieden, ein Instrument anzuwenden, das schnellere Genehmigungen ermöglichen soll. Wie es funktioniert und welche Areale sich für die Umsetzung eignen könnten.
Nachbarschaftliche und öffentliche Belange sollen bei Bauturbo-Verfahren eingehalten werden. (Symbolbild)
Foto: Marcus Brandt/dpa/Marcus BrandtMönchengladbach · Eine Studie zeigte bereits: In der Stadt mangelt es an Wohnraum. Die Politik hat nun entschieden, ein Instrument anzuwenden, das schnellere Genehmigungen ermöglichen soll. Wie es funktioniert und welche Areale sich für die Umsetzung eignen könnten.
Mit ihm soll Wohnraum schneller gebaut werden können: dem sogenannten Bauturbo. Gemeint ist damit eine Änderung des Baugesetzbuches. Sie trat im Oktober vergangenen Jahres in Kraft. Bis zum Jahr 2030 sollen Bauanträge damit unkomplizierter genehmigt werden können. Ob eine Kommune die Möglichkeit tatsächlich nutzt, kann sie selbst entscheiden. In Mönchengladbach hat der Stadtrat in der vergangenen Sitzung dafür gestimmt. Wie die Stadt mitteilt, will man die Vorgehensweise in Mönchengladbach nach einem Jahr evaluieren und bei Bedarf anpassen.