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Dieses Paar legte bis zu 70 Prozent des Einkommens zurück: Das sind Tipps von Supersparern

Дата публикации: 13-08-2026 06:30:33

Supersparer erklären, wie sie Ausgaben senken, Prioritäten setzen und bis zu 70 Prozent ihres Einkommens zurücklegen, ohne extreme Entbehrungen.

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Cody Berman, Autor des Buches „Retire by 30“, und seine Frau Lauren.

Cody Berman, Autor des Buches „Retire by 30“, und seine Frau Lauren.

Courtesy of Cody Berman

Mehr als die Hälfte des eigenen Einkommens zu sparen, bedeutet nicht unbedingt, extreme Opfer bringen zu müssen.

BUSINESS INSIDER  hat mit „Supersparern“ gesprochen, denen dies gelingt, ohne dass sie das Gefühl haben, auf etwas verzichten zu müssen.

Zu ihren Strategien gehören unter anderem die Erfassung der Ausgaben und die Ausrichtung der Ausgaben an den eigenen Werten.

Mehr als die Hälfte des Einkommens zu sparen, muss nicht bedeuten, im Keller der Eltern zu wohnen und sich von Ramen zu ernähren.

„Viele der älteren FIRE*-Beiträge konzentrieren sich auf extreme Sparsamkeit: Verkaufe dein Auto und fahre mit dem Fahrrad 20 Meilen (ca. 32 Kilometer) durch einen Schneesturm zur Arbeit. Lebe in einem Lagerraum“, sagte Cody Berman, Autor von „Retire by 30“ (auf Deutsch „Mit 30 in Rente“), gegenüber BUSINESS INSIDER (BI). „Ich glaube nicht, dass man etwas davon tun muss. Man sollte einfach nur etwas anders leben als seine Altersgenossen.“

Und zwar so geringfügig, dass es euren Freunden und Bekannten vielleicht gar nicht auffällt.

Das haben Berman und seine Frau Lauren festgestellt, als sie begannen, mehr als die Hälfte ihres Einkommens zu sparen, um finanzielle Unabhängigkeit zu erlangen.

„Hätte man damals einen meiner Freunde befragt, ob Cody und Lauren all diese seltsamen Dinge machen, um Geld zu sparen, hätten sie wahrscheinlich mit Nein geantwortet“, sagte er.

Berman und andere „Supersparer“ erzählten BI, dass eine Handvoll bewusster Entscheidungen, insbesondere im Hinblick auf ihre größten Ausgaben, ihnen halfen, hohe Sparquoten zu erreichen, ohne das Gefühl zu haben, ständig auf etwas verzichten zu müssen. Hier sind einige ihrer wichtigsten Strategien.

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Protokolliert eure Ausgaben

Wenn man gerade erst anfängt, gezielter zu sparen, empfiehlt Berman, seine Ausgaben zu protokollieren.

„Am Anfang ist das Erfassen meiner Meinung nach das A und O“, sagte er. „Man kann unmöglich wissen, wo man sich verbessern kann, wenn man die Ausgaben nicht erfasst.“

Er verglich dies mit dem ersten Kalorienzählen: Sobald man lange genug aufgezeichnet hat, was man isst, fällt es viel leichter, abzuschätzen, was auf dem Teller liegt.

„Während unserer Reise zur finanziellen Unabhängigkeit habe ich jahrelang akribisch Buch geführt“, sagte er. „Mittlerweile verfolge ich nicht mehr jeden Cent, der ein- und ausgeht. Ich habe einfach einen ziemlich guten Überblick darüber, wie sich unser Geld bewegt.“

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Senkt eure Ausgaben für Transport und Lebensmittel

Um deutliche Fortschritte zu erzielen, wandte Berman einen der altbewährtesten Tricks an: die Senkung der „großen Drei“ unter den Ausgaben – Wohnen, Transport und Lebensmittel. Das kann zu enormen Einsparungen führen, ohne dass man das Gefühl hat, etwas allzu Extremes zu tun.

Was die Wohnkosten anging, nutzten er und Lauren das „House-Hacking“-Konzept und teilten sich ihr Zuhause mit Mitbewohnern. Sie wohnten immer noch in einer schönen Wohnung, sagte er, aber diese Regelung veränderte die finanzielle Situation dramatisch: „Wir hatten Freunde, die ebenfalls in einer schönen Einzimmerwohnung mit einem Bad wohnten, aber sie zahlen im Gegensatz zu uns Miete. Sie zahlen vielleicht 2000 Dollar (etwa 1730 Euro) im Monat, während wir rund 800 Dollar (etwa 690 Euro) im Monat verdienen.“

Was den Transport angeht, war sein Pick-up zwar nicht brandneu, aber er fiel auch nicht auseinander: „Er ist nicht schön, er ist nicht schlecht, aber er ist abbezahlt.“

Er und Lauren gingen weiterhin mit Freunden aus. Sie gaben ihr Geld nur gezielter aus. Ein Freund bestellte zum Beispiel vielleicht eine Vorspeise, ein Hauptgericht, ein Dessert und mehrere Getränke, während sie sich eine Vorspeise teilten und ein oder zwei Getränke bestellten.

„Wir lebten nicht besonders anders“, sagte Berman. Während die kleinen Unterschiede von außen kaum zu erkennen waren, waren sie auf dem Papier erheblich. „Wenn man einen Blick hinter die Kulissen auf unsere Finanzen geworfen hätte, hätte man festgestellt: ‚Oh, sie geben aufgrund ihrer Entscheidungen tatsächlich 4000 Dollar (etwa 3460 Euro) weniger im Monat aus als manche ihrer Altersgenossen.‘“

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Setzt Prioritäten, statt auf alles zu verzichten

Kristy Shen und Bryce Leung sparten 70 Prozent ihres Einkommens, um ein siebenstelliges Portfolio aufzubauen. In ihren 30ern haben sie ihre Jobs gekündigt und sind der festen Überzeugung, dass Entbehrungen nicht funktionieren. Leung verglich extreme Ausgabenkürzungen mit einer Crash-Diät: „Man kann das eine Weile durchhalten, aber irgendwann hat man einen Rückfall und isst eine ganze Geburtstagstorte.“

Stattdessen investierten er und Shen ihr Geld in das, was ihnen am wichtigsten war. Sie schätzten, dass sie jährlich 5000 bis 10.000 Dollar (etwa 4340 bis 8670 Euro) für Reisen ausgaben. Diese Ausgaben waren für sie nicht verhandelbar.

Berman verfolgte einen ähnlichen Ansatz. Als er und Lauren anfingen, sich zu verabreden, so erzählte er, schrieben sie jeweils die zehn Dinge auf, die ihnen am wichtigsten waren, verglichen dann ihre Listen und fragten sich, ob ihre Ausgaben diese Prioritäten widerspiegelten.

„Wir geben zwar viel Geld für Dinge aus, die uns wirklich wichtig sind“, sagte er. Entscheidend sei jedoch, in weniger wichtigen Bereichen zu sparen – etwa beim Auto. „Ich fahre immer noch dasselbe bereits abbezahlte Auto, obwohl ich mir ein neues, schickes Modell leisten könnte.“

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Zieht an einen Ort mit niedrigeren Lebenshaltungskosten

Wenn es euer Beruf und euer Lebensstil zulassen, kann ein Umzug in eine Region mit niedrigeren Lebenshaltungskosten eure Sparquote drastisch erhöhen.

So spart Miguel Marquez etwa 70 Prozent seines Einkommens.

Der aus Spanien stammende Universitätsprofessor promovierte in den USA, wo es ihm schwerfiel, viel zu sparen. Nach mehr als einem Jahrzehnt in den USA zog er für eine Lehrstelle nach Brasilien. Die niedrigeren Lebenshaltungskosten verhalfen ihm dabei, den Weg in die finanzielle Unabhängigkeit einzuschlagen.

Seit vier Jahren lebt und lehrt er nun in China, wo er ebenfalls von niedrigeren Lebenshaltungskosten profitiert. Er zahlt etwa 200 Dollar (etwa 173 Euro) im Monat für eine teilweise subventionierte Wohnung auf dem Campus seiner Universität und nutzt kostengünstige öffentliche Verkehrsmittel, anstatt ein Auto zu besitzen.

„Mein Geld hat noch nie so weit gereicht“, sagte Marquez. Er ist zwar noch weit davon entfernt, ein siebenstelliges Vermögen zu besitzen, aber es fühlt sich nicht unbedingt so an. „Ich bin kein Millionär, aber ich fühle mich wie ein Millionär.“

*Die Abkürzung FIRE bedeutet „Financial Independence, Retire Early“; auf Deutsch: „finanzielle Unabhängigkeit, frühzeitiger Ruhestand“.

 Lest den Originalartikel auf Business Insider US.

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Классификация: Мнения. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 12.29. Источник: www.businessinsider.de.