In der Formel 1 wollte die Karriere von Motorsporttalent Theo Pourchaire nicht wirklich an Fahrt aufnehmen. Über Umwege geht es für den einstigen Formel-2-Champion nun aber wieder zurück in den Formelsport.

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In der Formel 1 wollte die Karriere von Motorsporttalent Theo Pourchaire nicht wirklich an Fahrt aufnehmen. Über Umwege geht es für den einstigen Formel-2-Champion nun aber wieder zurück in den Formelsport.
Theo Pouchaire steigt für die Saison 2026/27 ins Formel-E-Auto. Der 22-Jährige unterschrieb bei Opel GSE. Wer sein Teamkollege wird, ist noch offen.
"Es fühlt sich großartig an, Teil des Opel GSE Formula E Teams und der Opel-Familie zu werden – eine berühmte Marke mit großer Rennsportgeschichte, die jetzt in der WM durchstartet", freute sich der Franzose über den neuen Job: "Es ist der nächste Schritt in meiner Karriere und die bisher größte Chance im Formelsport für mich."
Pouchaire hatte zuletzt bereits mehrere Testfahrten absolviert und weiß, was auf ihn zukommt. "Die neue Gen4-Generation passt perfekt zu meinem Weg aus der Formel 2: mehr Power, Allradantrieb, extrem starke Beschleunigung – das ist genau die Art von Auto, die ich liebe. Ich will lernen, mich weiterentwickeln und werde vom ersten Tag an alles für den Erfolg von Opel geben."
Pourchaire bleibt in der Formel 1 ohne EinsatzOpel-GSE-Teamchef Jörg Schrott betonte, man habe Pourchaire "schon lange" auf dem Zettel. "Er gehört zu einer Generation von Rennfahrern, die mit ihrem technischen Verständnis, ihrem Speed, ihrer Anpassungsfähigkeit und ihrer Arbeitsweise wie geschaffen sind für die neue elektrische Motorsport-Ära Gen4."
Theo Pourchaire war 2018 in den Formelsport eingestiegen - mit festem Blick auf die Formel 1. Über die Formel 3, wo er 2020 unter anderem gegen den heutigen McLaren-Star Oscar Piastri fuhr, ging es in die Formel 2. Dort holte er sich 2023 in seiner dritten vollen Saison den Gesamtsieg - Leistungen, die ihm die Tür für die Königsklasse öffneten.
2024 ging er als Test- und Reservefahrer beim damaligen Team Sauber in die Formel 1, zu einem Einsatz kam der Franzose letztlich aber nie. Außerdem ging er in der US-amerikanischen IndyCar-Serie an den Start. Ein Jahr später zog er in die FIA-Langstreckenserie, nahm zweimal am Klassiker in Le Mans teil. Nun ist er zurück im Formelsport.
Die 13. Saison der Formel E ist die erste der vierten Fahrzeug-Generation Gen4. Insgesamt werden 21 Rennen gefahren, unter anderem in Berlin.
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