Die Severin TKB 2924 kühlt für rund 60 Euro solide – im Steckdosenbetrieb leise und effizient. Im Auto hat sie jedoch einen großen Nachteil.
Die Severin TKB 2924 kühlt für rund 60 Euro solide – im Steckdosenbetrieb leise und effizient. Im Auto hat sie jedoch einen großen Nachteil.
Wer unterwegs kühlen möchte, ohne viel Geld auszugeben, sollte einen Blick auf thermoelektrische Kühlboxen werfen – erhältlich in verschiedenen Größen. Das Modell Severin TKB 2924 beherrscht neben dem Kühlen auch das Warmhalten von Speisen und bietet ein Fassungsvermögen von 19 l. Was die Kühlbox im Alltag taugt, zeigt unser Test.
Design & LieferumfangDie Severin-Kühlbox hebt sich optisch klar von der Konkurrenz ab: Während Mitbewerber meist auf unauffälliges Grau, Weiß oder Blau setzen, präsentiert sich die Box in einem auffälligen Grün-Grau-Design. Mit Abmessungen von 29,7 × 39,8 × 41,6 cm und einem Leergewicht von 4,14 kg fällt sie kompakt, aber nicht gerade leicht aus.
Der Lieferumfang ist solide: Mitgeliefert werden ein Netzkabel für den Steckdosenbetrieb sowie ein 12-V-Kabel mit Zigarettenanzünder-Stecker für den mobilen Einsatz im Fahrzeug. Praktisch: Beide Kabel lassen sich im Deckelinneren in einem eigens dafür vorgesehenen Fach verstauen – das spart Platz und hält das Zubehör beim Transport griffbereit und geordnet.
Thermoelektische Kühlbox Severin TKB 2924: Bilder
Thermoelektrische Kühlboxen sind in der Handhabung grundsätzlich unkompliziert – das gilt auch für die Severin-Box. Zwei Schalter genügen zur Bedienung: einer zum Ein- und Ausschalten, ein zweiter zur Wahl zwischen den Modi „Kühlen Eco“, „Kühlen Max“ und der Warmhaltefunktion.
Im Test kam die Box in zwei Szenarien zum Einsatz: als Autokühlschrank auf längeren Fahrten sowie als Kühlalternative bei Ausflügen ohne Kühlschrank in der Unterkunft. Wer sie jedoch längere Strecken zu Fuß transportieren muss, wird das vergleichsweise hohe Leergewicht schnell als Nachteil spüren.
Auffällig ist eine Einschränkung im Fahrzeugbetrieb: Am 12-V-Anschluss läuft die Box ausschließlich im stromintensiven Standardmodus – der Eco-Betrieb steht hier nicht zur Verfügung. Das hat Konsequenzen: Der Standardmodus verbraucht mit über 50 W deutlich mehr als der Eco-Modus, der lediglich rund 8 W benötigt. Hinzu kommt, dass der Standardmodus lauter arbeitet. Bei abgestelltem Motor belastet die Box die Fahrzeugbatterie damit spürbar.
Konstruktionsbedingt erwärmt sich die Box an der Deckeloberseite beim Kühlen – eingebaute Lüfter leiten die Wärme ab. Diese Lüftungsöffnungen dürfen nicht verdeckt werden, was beim Transport im Fahrzeug zu beachten ist. Im Test wanderte die Box in den hinteren Fußraum. Dabei zeigte sich ein weiteres Manko: Das mitgelieferte 12-V-Kabel ist je nach Position der Buchse im Fahrzeug möglicherweise zu kurz. Abhilfe schafft ein handelsübliches Verlängerungskabel für den Zigarettenanzünder-Anschluss.
KühlleistungDie vom Hersteller versprochene Kühlleistung von bis zu 20 °C unter Umgebungstemperatur erreichte die Severin-Box im Test nicht vollständig: Gemessen wurden maximal 17 °C Temperaturdifferenz. Ein praxiserprobter Tipp, der die Kühlleistung spürbar verbessert: gefrorene Kühlakkus beilegen, um die Zieltemperatur schneller zu erreichen. Ebenso empfiehlt es sich, Getränke und Lebensmittel bereits vorgekühlt einzupacken – das Herunterkühlen von Zimmertemperatur dauert erheblich länger. Im Test vergingen fast fünf Stunden, bis Getränke im Max-Modus von 26 °C auf 9 °C abgekühlt waren.
Positiv überrascht hat die Isolierung: Auch bei ausgeschalteter Kühlung stieg die Innentemperatur über einen Zeitraum von zwei Stunden kaum an – mit Kühlakkus lässt sich dieser Effekt noch weiter verlängern. Zu beachten ist außerdem, die Box nicht zu überladen: Eine zu dichte Beladung schränkt die Luftzirkulation ein und mindert damit die Kühleffizienz.
Ein bekanntes Manko thermoelektrischer Kühlboxen zeigt sich auch hier: Bei längerem Betrieb sammelt sich Kondenswasser im Inneren. Ein ausgelegtes Blatt Küchenkrepp am Boden der Box schafft unkompliziert Abhilfe.
PreisDie Severin TKB 2924 kostet aktuell knapp über 60 Euro. Angesichts der guten Kühlleistung und der flexiblen Anschlüsse geht das Preis-Leistungs-Verhältnis in Ordnung.
FazitDie Severin TKB 2924 liefert im Test eine solide Kühlleistung von bis zu 17 °C unter Umgebungstemperatur und punktet im Steckdosenbetrieb mit einem effizienten, leisen Eco-Modus. Als Lösung für Hotelzimmer ohne Minibar, für ruhige Nächte im Camper via 230 V oder zum Kühlhalten bereits gekühlter Waren im Auto macht sie eine gute Figur.
Zwei Einschränkungen sollten Kaufinteressierte jedoch kennen: Im KFZ-Betrieb steht der stromsparende Eco-Modus nicht zur Verfügung – die Fahrzeugbatterie wird damit stärker belastet. Wer regelmäßig mehr als zwei große 1,5-l-Flaschen transportieren möchte, stößt schnell an die Grenzen des Innenraums.
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Mobicool ME24 im Test: Thermoelektrische Kühlbox mit 23 l für 60 Euro | 0 | 21.51 | 11-08-2026 |
| 2 | Litheli Frozen Pack im Test: Rucksack mit Kompressor-Kühlbox & Akku | 0 | 12.53 | 09-08-2026 |
| 3 | Mobile Klimaanlage Meaco Cirro 12000 im Test: Kühlt gut und ist relativ leise | 0 | 14.49 | 07-08-2026 |
| 4 | Автомобильный холодильник HARPER CRF-40 | 0 | 19.03 | 23-07-2026 |
| 5 | SUP-Pumpe Bavizzn im Test: kabellos, stark & schnell ab 90 Euro | 0 | 20.25 | 14-08-2026 |
| 6 | El frío reduce la autonomía de los coches eléctricos, pero hay soluciones | 0 | 10 | 05-12-2025 |
| 7 | El frío reduce la autonomía de los coches eléctricos, pero hay soluciones | 0 | 10 | 05-12-2025 |
| 8 | Bluetooth-Lautsprecher Xiaomi Sound Play für 50 € im Test: IP68, Auracast & LEDs | 0 | 5 | 13-07-2026 |
| 9 | ⚡ Anker 24W Car Charger Mini mit zwei USB-A-Ports | 2 | 5 | 20-07-2026 |
| 10 | Best Euhomy Portable Air Conditioners | 5 | 5 | 23-06-2026 |