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Starke Neuzugänge und Pokal-Coup: SG Bettringen will wieder vorne angreifen

Дата публикации: 28-07-2026 15:00:00

Nach Relegations-Enttäuschung greift die SG Bettringen wieder an – und überrascht sogar im Pokal. Trainer Feil sieht sein Team gut gerüstet.

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Stand: 28.07.2026, 17:00 Uhr

Von: Max Wanner

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Nach der Niederlage in der Relegation währte die Enttäuschung nur kurz. Voller Tatendrang blickt die SG Bettringen auf die neue Saison und darf sich im Pokal trotzdem auf Verbandsebene präsentieren.

Nach der Niederlage in der Relegation währte die Enttäuschung nur kurz. Voller Tatendrang blickt die SG Bettringen auf die neue Saison und darf sich im Pokal trotzdem auf Verbandsebene präsentieren. © Hartmut Hientzsch

Nach Relegations-Enttäuschung greift die SG Bettringen wieder an – und überrascht sogar im Pokal. Trainer Feil sieht sein Team gut gerüstet.

Schwäbisch Gmünd-Bettringen. Die SG Bettringen hat eine außergewöhnliche Saison hinter sich. Nach dem Triumph im Pokal, dem Vizemeistertitel in der Bezirksliga und dem verlorenen Aufstiegsspiel gegen den SV Ebersbach stand für viele erst einmal die Enttäuschung im Raum. Doch Trainer Arthur Feil sieht das inzwischen ganz nüchtern. „Das war für uns eigentlich das Sahnehäubchen, das wir mitgenommen haben. Die Enttäuschung war gar nicht so groß, wir waren realistisch und haben das ziemlich schnell abgehakt“, berichtet Feil.

Statt lange zu hadern, hat die Mannschaft die Erfahrung als wertvollen Schritt eingeordnet. „Über die Saisonverlauf waren wir sehr zufrieden. Für uns war klar: Der Schritt in die Landesliga wäre vielleicht noch zu früh gewesen“, so Feil weiter.

Starke Neuzugänge bringen Qualität

Der Neustart in die neue Saison ist geglückt – und das liegt nicht zuletzt an hochkarätigen Verstärkungen. Gleich vier neue Spieler haben sich der SG Bettringen angeschlossen: Luca Sigloch (TSG Hofherrnweiler), Tadej Anusic und Lasse Morris Biegert (beide U19 1. FC Normannia Gmünd) sowie Simon Lechleitner, der als spielender Co-Trainer ebenfalls von Hofherrnweiler kommt.

Feil zeigt sich begeistert: „Die vier Jungs, die wir dazu gewonnen haben, bringen uns auf Anhieb ganz viel Qualität. Damit haben wir einen riesigen Schritt gemacht.“ Besonders erfreulich: Auch die Integration der jungen Spieler aus der eigenen Jugend klappt hervorragend. „Wir haben einen A-Jugendlichen und weitere Talente direkt hochgezogen – sie gehören jetzt alle zu unseren ersten zwölf, dreizehn Spielern“, so der Coach.

Pokal-Coup als Motivationsschub

Dass die SG Bettringen trotz der verpassten Landesliga-Chance im Verbandspokal antreten darf, ist dem letztjährigen Bezirkspokalsieg zu verdanken. Und gleich in der ersten Runde setzte das Team ein dickes Ausrufezeichen: Mit 4:1 wurde der Landesligist Leonberg/Eltingen überraschend deutlich besiegt.

Trainer Feil ordnet den Erfolg aber realistisch ein: „Das Pokalspiel kann man nicht ganz mit der Liga vergleichen. In der Liga müssen wir meist selbst das Spiel machen. Gegen Leonberg war es einfacher, weil sie das Spiel machen mussten. Aber der Sieg zeigt, dass wir uns qualitativ gesteigert haben.“

In der zweiten Pokalrunde wartet nun der nächste Kracher: Der FC Esslingen, ein ambitionierter Landesligist, gastiert in Bettringen. „Unser Ziel ist es, den Gegner zu ärgern. Wir sind sicher nicht der Favorit, aber chancenlos sind wir auch nicht“, gibt sich Feil kämpferisch.

Ziel: Wieder oben angreifen

Die Marschroute für die neue Bezirksliga-Spielzeit ist klar: „Wir wollen wieder oben mitspielen, ob es für ganz oben reicht, wird spannend. Aber wir wollen auf jeden Fall vorne mit dabei sein“, betont Feil. Die Konkurrenz in der Liga schätzt er hoch ein: „Ich sehe besonders Unterkochen und auch Sontheim als Hauptkonkurrenten. Beide Teams sind eingespielt und haben kaum Abgänge zu verkraften.“

Der nächste Schritt zur Landesliga

Um langfristig für den Sprung in die Landesliga bereit zu sein, setzt Feil auf nachhaltige Entwicklung: „Wir haben jetzt vier Jungs geholt, die definitiv Landesliga-Niveau haben. Daneben müssen unsere eigenen, noch jungen Spieler weiter Konstanz entwickeln. Wenn wir das schaffen, sind wir bald bereit für den nächsten Schritt.“

Doch Druck lässt der Coach nicht aufkommen. „Wenn es dieses Jahr noch nicht reicht, ist das auch kein Beinbruch. Dann versuchen wir es eben im Jahr darauf wieder“, so Feil.

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