Mit einem 3:2 im WFV-Pokal hat die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach Selbstvertrauen getankt. Vor dem Derby gegen Dorfmerkingen spricht Vorstand Achim Pfeifer über Teamgeist, Qualität und Saisonziele.
Stand: 30.07.2026, 12:46 Uhr
Von: Tim Abramowski

Mit einem 3:2 im WFV-Pokal hat die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach Selbstvertrauen getankt. Vor dem Derby gegen Dorfmerkingen spricht Vorstand Achim Pfeifer über Teamgeist, Qualität und Saisonziele.
Aalen-Hofherrnweiler. Der erste Pflichtspieltest ist bestanden, die Vorbereitung biegt langsam auf die Zielgerade ein. Nach dem 3:2-Erfolg in der ersten Runde des WFV-Pokals beim Landesligisten TV Echterdingen zieht Vorstand Achim Pfeifer ein positives Zwischenfazit. Der Funktionär sieht die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach auf einem guten Weg, erwartet in der Verbandsliga aufgrund der zahlreichen Oberliga-Absteiger allerdings eine noch größere Herausforderung als im Vorjahr.
Der Vorstand ist optimistisch„Ich habe einen sehr guten Eindruck“, sagt Pfeifer. Zwar hätten in den vergangenen Wochen einige Spieler verletzungsbedingt gefehlt, teilweise allerdings nur vorübergehend. Solche Rückschläge gehörten in der Vorbereitung jedoch dazu und beträfen nahezu jeden Verein. Entscheidend sei vielmehr, dass die Mannschaft bereits gezeigt habe, welches Potenzial in ihr steckt. „Wir haben eine sehr hohe Qualität in der Mannschaft. Das hat man in der Vorbereitung und auch im ersten Pokalspiel gesehen.“ Entsprechend zuversichtlich blickt der Vorstand auf die bevorstehenden Aufgaben – auch wenn er weiß, dass die Verbandsliga in dieser Saison noch anspruchsvoller werden dürfte. „Wir gehen sehr hoffnungsvoll in die neue Saison, wohl wissend, dass es aufgrund der Qualität der Liga eine sehr schwere Saison werden wird.“
Wir-Gefühl entstandenBesonders positiv bewertet Pfeifer den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Alle würden mitziehen und gemeinsam an einem Strang ziehen. „Es ist gerade ein sehr positiver Drive in der Mannschaft. Da ist ein richtiges Wir-Gefühl entstanden.“ Gerade in einer ausgeglichenen Liga könne eine solche Atmosphäre zu einem wichtigen Faktor werden, ist der Vorstand überzeugt.
Es gibt noch VerbesserungsbedarfGleichzeitig sieht der Funktionär bis zum Ligastart noch Verbesserungspotenzial. Der Pokalerfolg in Echterdingen habe zwar gezeigt, wozu die Mannschaft in der Lage sei, gleichzeitig aber auch verdeutlicht, wie schmal der Grat zwischen einer starken und einer schwächeren Leistung sein könne. „Wir haben 35 Minuten überragenden Fußball gespielt. Danach hat man gesehen, wie schnell ein Spiel kippen kann, wenn man nachlässt.“ In der Verbandsliga werde es deshalb darauf ankommen, die Leistung über die gesamte Spielzeit konstant hochzuhalten. „Enge Spiele können wir nur gewinnen, wenn wir die kompletten 90 Minuten bei 100 Prozent sind.“
Großes Lob findet Pfeifer auch für den neuen Trainer Leonard Gjini. „Er schaut auf die Zweite, kümmert sich um die Jugend und schafft es, die gesamte Fußballabteilung hinter sich zu bringen.“ Genau diese Fähigkeit habe den Verein bei der Trainersuche überzeugt. Die Planungen für den Kader seien inzwischen abgeschlossen. Weitere Zu- oder Abgänge seien aktuell nicht vorgesehen.
Ostalb-Derby am SamstagBereits am Samstag wartet in der zweiten Runde des WFV-Pokals mit den Sportfreunden Dorfmerkingen die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Für Pfeifer ist das Ostalb-Derby völlig offen. „Das ist ein absolutes 50:50-Spiel.“ Beide Mannschaften verfügten über viel Qualität. „Wir gehen mit der nötigen Demut an die Aufgabe heran, wissen aber auch, was wir selbst können.“ Entsprechend groß sei die Vorfreude auf das Duell.
Frühzeitig viele Punkte für den Klassenerhalt holenKlare Tabellenziele möchte der Vorstand vor dem Verbandsliga-Start bewusst nicht formulieren. Für ihn lasse sich eine erfolgreiche Saison nicht allein an der Platzierung festmachen. „Weiterentwicklung zeigt sich nicht nur tabellarisch, sondern auch im menschlichen Bereich und darin, wie sich die Jungs fußballerisch entwickeln.“ Aufgrund der höheren Leistungsdichte könne es trotz guter Leistungen schwieriger werden, das Ergebnis mit Platz fünf der Vorsaison zu wiederholen.
Umso wichtiger sei es, frühzeitig die nötigen Punkte einzufahren. Das Ziel der TSG sei deshalb eine sorgenfreie Saison mit attraktivem Fußball. „Dann ergibt sich alles andere von selbst.“ Schließlich habe die vergangene Runde gezeigt, wie eng die Verbandsliga inzwischen zusammengerückt ist und wie schnell der Abstand zur Abstiegszone schrumpfen kann. Gerade deshalb möchte die TSG den Blick möglichst gar nicht erst nach unten richten.
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