Rund 300 Hektar stehen bei der nordrhein-westfälischen Gemeinde Hürtgenwald in Flammen. Die Einsatzkräfte verzeichnen gute Fortschritte. Dafür kommt ein Waldbrand aus Belgien näher. Alle Entwicklungen im Newsticker.
Rund 300 Hektar stehen bei der nordrhein-westfälischen Gemeinde Hürtgenwald in Flammen. Die Einsatzkräfte verzeichnen gute Fortschritte. Dafür kommt ein Waldbrand aus Belgien näher. Alle Entwicklungen im Newsticker.
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Zuerst hatte die „Bild“ berichtet. Die Warn-App Nina zeigt die höchste Warnstufe „Extreme Gefahr“ an. Nach Angaben der Gemeinde bewegt sich das Feuer immer weiter auf den Ortsteil zu.
Betroffene sollen nur die nötigsten privaten Gegenstände sowie Ausweisdokumente und Medikamente mitnehmen, hieß es weiter. Wer bei der Evakuierung Hilfe benötigt kann sich unter der Telefonnummer 02429 3090 melden. Bewohner sollen gegebenenfalls Mund und Nase etwa mit einem Stofftuch, Kleidung oder einer Maske bedecken. Eine Anlaufstelle werde laut Gemeinde in der Grundschule Straß eingerichtet.
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In der Nacht waren die Flammen zunächst noch gut 500 Meter von dem Ort entfernt. Dann drehte sich der Wind und das Feuer rückte weiter vor. Um kurz vor 4.00 Uhr entschied sich die Feuerwehr für die Evakuierung, hieß es weiter.
Nach Angaben der Gemeinde ist auch der Ortsteil Großhau durch die Flammen gefährdet. Eine Evakuierungsaufforderung gibt es dort bislang nicht. Die Menschen werden aber aufgefordert, den Bereich zu meiden.
Insgesamt stehen seit Donnerstagnachmittag rund 25 Hektar Wald bei der Gemeinde Hürtgenwald in Flammen. Das entspricht einer Fläche von etwa 35 Fußballfeldern. Die Gemeinde spricht von einer „Großschadenslage“.
Hürtgenwald liegt im Westen Nordrhein-Westfalens, nahe der Grenze zu Belgien. Insgesamt leben in der Gemeinde in der Eifel knapp 9.000 Menschen.
dpa
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