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Geld sparen bei der Österreich-Maut: Darum lohnt sich die Jahresvignette ab August nicht mehr

Дата публикации: 02-08-2026 16:22:00

Autofahrer können auf Österreichs Autobahnen ihre Mautkosten senken. Wer auf das passende Ticket setzt und auf ein bestimmtes Mautprodukt verzichtet, kann deutlich sparen.

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Autofahrer können auf Österreichs Autobahnen ihre Mautkosten senken. Wer auf das passende Ticket setzt und auf ein bestimmtes Mautprodukt verzichtet, kann deutlich sparen.

Autofahrer können bei der Österreich-Reise in den kommenden Monaten Geld sparen. Wer ab August noch eine Jahresvignette für das laufende Jahr kauft, zahlt laut ADAC mehr als nötig. Für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen lohnt sich die österreichische Jahresvignette ab August nicht mehr.

Das Ticket kostet 106,80 Euro und ist für die verbleibenden Monate des Jahres teurer als mehrere Kurzzeit-Vignetten. Wer flexibel plant, kann dadurch die Mautkosten deutlich reduzieren.

Kurzzeit-Vignetten als günstigere Maut-Alternative

Für regelmäßige Fahrten nach Österreich bieten sich laut ADAC verschiedene Kombinationen von Kurzzeit-Tickets an. Zwei Zwei-Monats-Vignetten für jeweils 32 Euro können die Zeit bis Ende November abdecken. Ab Dezember ist bereits die neue Jahresvignette gültig.

Für kürzere Aufenthalte stehen außerdem weitere Optionen zur Verfügung. Zehn-Tages-Vignetten kosten 12,80 Euro, Tagesvignetten sind für 9,60 Euro erhältlich.

Jahres-Vignetten sind teurer als die Kurzzeit-Vignetten (Archivbild)

Jahres-Vignetten sind teurer als die Kurzzeit-Vignetten (Archivbild) ADAC SE
Wer in Deutschland Maut zahlen muss

Während Autofahrer mit Pkw in Deutschland keine allgemeine Straßenmaut zahlen müssen, betrifft die Mautregelung vor allem den gewerblichen Güterverkehr. Die Einnahmen aus der Lkw-Maut werden für den Erhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur eingesetzt und sollen laut Bundesamt für Logistik und Mobilität zudem den Umstieg auf emissionsärmere Transportlösungen unterstützen. Seit Dezember 2023 ist für die Mautpflicht nicht mehr das zulässige Gesamtgewicht, sondern die technisch zulässige Gesamtmasse eines Fahrzeugs entscheidend.

Mautpflichtig sind Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen mit mehr als 3,5 Tonnen technisch zulässiger Gesamtmasse, die für den Güterverkehr genutzt werden oder dafür vorgesehen sind. Die Höhe der Gebühr richtet sich nach der zurückgelegten Strecke und verschiedenen Faktoren wie Infrastrukturkosten, Luftverschmutzung, Lärmbelastung und CO2-Ausstoß.

Bestimmte Fahrzeuge sind von der Maut ausgenommen. Dazu zählen unter anderem Einsatzfahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten sowie Fahrzeuge für den Straßenbetriebsdienst oder die Land- und Forstwirtschaft. Auch emissionsfreie schwere Nutzfahrzeuge können unter bestimmten Voraussetzungen von der Mautpflicht befreit sein.

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