Der sogenannte Tankrabatt läuft heute aus. Nach Informationen von FOCUS online wurde gestern doppelt soviel getankt wie üblich. Erste Engpässe zeichnen sich ab.
Der sogenannte Tankrabatt läuft heute aus. Nach Informationen von FOCUS online wurde gestern doppelt soviel getankt wie üblich. Erste Engpässe zeichnen sich ab.
Wer noch nicht getankt hat, sollte das spätestens jetzt tun, besser wäre das Wochenende gewesen. Diese Empfehlung hatten Tankstellen-Verbände und auch der ADAC schon am Wochenende ausgesprochen. Der Grund ist das Auslaufen des sogenannten Tankrabatts zum heutigen 1. Juli. Nun gibt es tatsächlich lange Schlangen an einigen Zapfsäulen, etwa im Rheinland und Nordrhein-Westfalen. FOCUS online wurden dazu Bilder und Videos zugespielt. Experten wundert der Andrang nicht: „Das Tank-Volumen entsprach gestern schon dem 1,5-Fachen eines üblichen Tages und heute in etwa dem Doppelten”, so Daniel Kaddik, Chef des Handelsverbandes freier Tankstellen (bft), gegenüber FOCUS online.
Laut einem Branchen-Insider soll es unter anderem bei Aral und Shell einige Engpässe geben. Grund dafür seien neben dem Andrang auch eine Software-Umstellung bei Raffinerien sowie die aktuelle Rheinbrücken-Sperrung, die für die Transportlogistik in der Region eine Katastrophe ist. Shell will Probleme weder bestätigen noch dementieren: „Ich bitte Sie um Verständnis, dass wir grundsätzlich keine Marktgerüchte kommentieren”, so ein Unternehmenssprecher gegenüber FOCUS online.
Zum Andrang an den Zapfsäulen kommt: Die Preise an den Tankstellen ziehen bereits an.„ Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Montags kostete Super E10 pro Liter 1,861 Euro, wie der ADAC mitteilt. Das waren 1,6 Cent mehr als am Sonntag. Diesel zog sogar um 1,9 Cent auf 1,784 Euro pro Liter an”, berichtet die Nachrichtenagentur dpa.
Mit diesen fünf Tipps sparen Sie jetzt an der Zapfsäule.
1. Vormittags tanken. Idealerweise zwischen 10 und 11 Uhr. Der günstigste Zeitpunkt ist direkt vor der 12-Uhr-Erhöhung. Die Preise sind dann am niedrigsten, weil sie seit dem Vorabend nur noch gefallen sein können.
2. Abends ab 20 Uhr als Alternative. Wer nicht bis zum nächsten Tag warten will, kann stattdessen ab 20 Uhr tanken. Die Ersparnis gegenüber dem Mittagspreis beträgt dann durchschnittlich 4,8 Cent pro Liter.
3. Preisvergleich nutzen. Da alle Tankstellen gleichzeitig um 12 Uhr erhöhen, aber unterschiedlich schnell danach senken, gibt es nachmittags größere Preisunterschiede als früher.
4. Nicht in Panik geraten. Der 12-Uhr-Sprung sieht dramatisch aus, ist aber kein Zeichen für eine Preisexplosion. Es ist die gebündelte Tageserhöhung, die früher über den ganzen Tag verteilt war.
5. Autobahntankstellen meiden. Der Autobahn-Aufschlag liegt im Schnitt bei 20 bis 30 Cent über dem Preis abseits der Autobahn. Bei 50 Litern sind das 10 bis 15 Euro Unterschied.
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