Auf dem Neuwagenmarkt gibt es immer weniger Cabrios. Viele offene Flitzer sind daher wertstabile Gebrauchtwagen und bald Klassiker. FOCUS online zeigt 10 Alltags-Cabrios.
Auf dem Neuwagenmarkt gibt es immer weniger Cabrios. Viele offene Flitzer sind daher wertstabile Gebrauchtwagen und bald Klassiker. FOCUS online zeigt 10 Alltags-Cabrios.
Der Sommer ist da und so werden die Wünsche nach einem Cabriolet oder Roadster im Kopf immer lauter. Offene Neuwagen gibt es immer weniger und dann ist da noch der Preis. Gut, dass es auf dem Gebrauchtwagenmarkt zahllose Traumwagen ohne Dach für weniger als 30.000 Euro hat.
In den kommenden Tagen soll es nach den bereits mehr als sommerlichen Temperaturen im abgelaufenen Mai so richtig heiß werden. Wieso noch lange überlegen, sondern einfach ab zum Händler oder in die zahlreichen Onlinebörsen – das Angebot an Fahrzeugen unter 30.000 Euro ist gigantisch von Audi über BMW bis zu Mercedes, Mazda oder Porsche.
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Für den Einstieg in die Cabrio-Liga bietet sich der offene Audi A3 an. Das hässliche Bügel-Entlein der ersten Generation einfach links in den Anzeigen liegenlassen. Das letzte, mittlerweile ausgelaufene Cabrio-Modell basierte auf der besser proportionierten A3 Limousine und kann sich Dank echtem Rucksack-Kofferraum sehen lassen. Preislich geht es mit dem vergleichsweise müden Audi A3 1.4 TSI mit 140 PS aus dem Jahre 2015 für rund 15.000 Euro los. Besser sind die Varianten mit mindestens 180 PS. Zehn Jahre alt und weniger als 80.000 Kilometer gelaufen starten gepflegte Modelle bei unter 18.000 Euro.
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Wer mehr Dynamik, Platz und Eleganz unter dem Zeichen der vier Ringe möchte, ist mit dem Audi A5 Cabrio besser bedient. Dessen stramme Stoffmütze öffnet sich bis Tempo 50 vollelektrisch. Wer unter 30.000 Euro bleiben will, muss in der Kombination aus Motorisierung und Ausstattung jedoch einige Einschränkungen machen. Doch wer will schon auf Annehmlichkeiten wie beheizte Lederstühle, Nackenfön und ein Windschott verzichten? Generell sind die Sechszylinder-Benziner in der Antriebskombination aus Allradantrieb und Getriebeautomatik besonders begehrt. Doch auch der 252 PS starke Vierzylinder im 2.0 TFSI passt für rund 20.000 Euro bestens.
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Der BMW Z4 ist in seiner vorletzten Generation ebenso wie der SLK mit einem Klappdach unterwegs. Etwas sportlicher und straffer als beim Mercedes SLK steht einer Kurvenhatz ebenso wenig im Wege wie der morgendlichen Sonnentour ins Büro. Dabei sind die Varianten des BMW Z4 sDrive 28i mit 245 PS aus 2015 ab ca. 22.000 Euro ebenso eine gute Wahl und der stärkere Reihensechszylinder mit 306 PS die Bestbesetzung, die schnell die 25.000-Euro-Marke knackt.
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Ein ungleiches Doppelpack gibt es auch bei BMW. Der Sonnenfanatiker hat auch hier Wahl, ob er sein BMW 2er Cabrio mit mehr Leistung oder Komplettausstattung ausstaffieren will. Ein BMW 220 Cabrio aus einem Baujahr 2017 sollte es für gut 20.000 Euro schon sein. Elektrische Ledersitze, Klimaautomatik, Soundsystem und LED-Scheinwerfer sind dann im 184 PS starken Benziner ein gutes Paket. Größer und edler wird es beim großen Bruder, dem 4er BMW mit Klappdach.
Wer sich für eine Cabrioversion im BMW 4er entscheidet, der sollte nicht weniger als den 428i / 430i nehmen. Der hat gute Fahrleistungen durch seinen 245 / 252 PS starken Turbo-Vierzylinder. Aus dem Baujahr 2016 ist der Wagen zu bekommen ab 18.000 Euro. Der 184 PS starke 420er ist zu schlapp und alles andere als imageträchtig. Daher bleibt die beste Wahl der BMW 435i mit seinem exzellenten Reihensechszylinder und 225 kW / 306 PS, die ab 25.000 Euro angeboten wird – aus Mitte der 2010er Jahre mit luxuriöser Ausstattung.
Mit dem MX-5 gelang Mazda in den späten 1980er Jahren der ganz große Wurf. Nach der Weltpremiere im Jahre 1989 wurde der Mazda MX-5, dort Miata genannt, der Inbegriff für einen Roadster, der für überschaubares Geld grandiosen Fahrspaß bot. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Genau wie am geringen Gewicht, der präzisen Lenkung und einer exzellenten Gewichtverteilung. Gute Modelle aus verschiedensten Jahrgängen gibt es bereits zwischen 10.000 und 20.000 Euro – einsteigen, die Sonne genießen und nie wieder verkaufen. Für angenehmen Fahrspaß reichen die Basis-Benziner meistens aus. Die stärkeren Versionen sind beim aktuellen MX-5 leider ohnehin neuen EU-Abgasvorschriften zum Opfer gefallen.
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Wenn zwei Sitzplätze an der Sonne reichen, dann ist der Mercedes SLK seit Jahren eines der beliebtesten Modelle. Bereits die 184 PS starke Basismotorleistung eines knapp 16.000 Euro (aus 2012) teuren SLK 200 reicht für stimmungsvolle Ausflüge an die norditalienischen Seen, in die Schweizer Berge oder an die stürmische Nordsee. Besser: der SLK 250, der mit seinen 204 PS nur 6,4 Liter verbraucht. Windschott, Sitzheizung oder Nackengebläse verlängern die Cabriosaison bis in Herbst oder gar Winter. Auch die gibt es übrigens schon unter 20.000 Euro – mit weniger als 70.000 km.
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Und wer für den zeitweiligen Transport von Gepäck oder Freunden zusätzliche Sitzplätze im Fond benötigt, hat immer noch das Mercedes E-Klasse Cabrio. Hier bitte keinen Gedanken daran verschwenden, dass vier Zylinder reichen könnten. Der offene Schwabe kommt für standesgemäßen Vortrieb an einem V6-Triebwerk nicht herum, denn die Vierzylinder E 200 und E 250 können Cabrio-Fans kaum vollends überzeugen. Hier ist der 306 PS starke 350er besser als der 252 PS starke 300er. Und noch besser: das 333 PS starke Mercedes E 400 Cabrio – kostet im Luxusdress immer noch unter 30.000 Euro. Und ein paar Fans träumen gar vom 408 PS starken Achtzylinder unter der Haube.
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Wer auf das automobile Sonnenbad mit einem charakterstarken Sechszylinder-Boxer nicht verzichten will, hat auf dem Gebrauchtwagenmarkt alle Möglichkeiten. Bei der ersten Generation sollte man sich für die späteren Modelle mit 2,7 oder 2,9 Liter Hubraum und bestenfalls einer Sechsgangschaltung entscheiden. Richtig Dampf haben die Versionen mit 3,2 und 3,4 Litern Hubraum. Unter 30.000 Euro gibt es viel Gutes – unter 15.000 Euro viel Schlechtes. Beim Porsche lockt immer die Wertstabilität bzw. der Wertzuwachs beim Boxster als kommendem Klassiker; Treibstoff und Wartung kosten aber ordentlich Geld.
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Gegen die Modelle von Audi, BMW oder Mercedes sind die viersitzigen Klappdach-Cabrios VW Eos und Renault Megane Coupé-Cabrio echte Exoten. Beide überzeugen mit gutem Platzangebot für zwei bis vier Personen und einem Motorenspektrum, was für die meisten Kunden ebenfalls genügend Reisequalitäten haben sollte. Beim Renault gibt es zwei Diesel mit 110 und 130 PS; Benziner leisten fast deckungsgleich 132 und 140 PS. Die Preise: gute Modelle kosten oftmals nicht einmal 15.000 Euro. Kauftipp für Volkswagen-Fans ist hier der VW Eos mit 160 oder 211 Turbo-PS in der Highline-Ausstattung ab 15.000 Euro.
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