Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Fahrspaß im Flamenco-Style: Der Raval ist der bessere Polo

Дата публикации: 08-05-2026 11:10:00

Der Cupra Raval fährt sich so flott, wie er aussieht. Ist er der bessere Elektro-Polo?

Основное содержимое страницы с новостью.

Wo optische Langweile an der Tagesordnung ist, glänzt der elektrische Spanier Cupra Raval mit scharfem Blick, breiten Reifen und straffer Abstimmung. Und genauso fährt er sich auch, zumindest in der Top-Version.

Elektrische Kleinwagen wollen bei ihren potenziellen Kunden in erster Linie mit drei Aspekten punkten: einem günstigen Preis, hohem Alltagsnutzen und großer Effizienz. Darauf pfeift der Cupra Raval VZ. Okay – das Platzangebot in dem 4,05 Meter langen E- Spanier passt, die Sitze sind mehr als ordentlich und die beiden Displays mit Diagonalen von 10,25 und 12,9 Zoll zeitgemäß. Doch das war es auch schon, denn für mindestens 43.525 Euro gibt es deutlich größere Elektromodelle für die Familie und wer mit dem Raval VZ artgerecht unterwegs ist, kann von knapp 400 Kilometern Reichweite nur träumen.

Doch der technische Zwillingsbruder von VW ID Polo und Skoda Epiq will so rebellisch wie sein Name sein – unterstrichen von einem Äußeren, die man es von den Cupra-Modellen bereist bestens kennt. Abgesehen vom säuselnden Elektroantrieb alles andere als ein Leisetreter, doch wo gibt es sonst schon eine gefällige Symbiose aus Kanten, Fugen und Proportionen, die sich wohltuend vom bisweilen müden Wettbewerb abheben? Klar, auch der Einsteiger-Raval mit 85 kW / 116 PS für mindestens 25.950 Euro kann sich durchaus sehen lassen, doch wenn schon, denn schon und um das kleine 37-kWh-Batteriepajet sollte man ohnehin einen Bogen machen, denn sonst sackt die Reichweite nicht allein an kalten Wintertagen schnell unter 250 Kilometer.

Cupra Raval: Flottes Fahren, müdes Laden

Als VZ-Version will der Raval speziell die Innenstädte erobern, doch auch auf Landstraßen kann er mit seinem straffen Sportfahrwerk, breiterer Spur und 235er Pneus glänzen. Der Anzug des Fronttrieblers ist bissig – der Schub ist im Lenkrad spürbar, weil der Volkswagen Konzern dem einst so gefeierten Elektrokonzept mit dem Antrieb an der Hinterachse wieder den Rücken kehrte. Die elektronische Sperre sorgt dafür, dass sich die Störungen abgesehen von ambitionierter Gangart in Grenzen halten. Doch so sehr die 166 kW / 226 PS für gute Laune beim Fahrer sorgen – auf der Autobahn und beim Nachladen wird es zäher als erwartet. Für eine ausgewiesene Sportversion sind abgeregelte 175 km/h als Maximaltempo schlicht nicht akzeptabel – bereits der erste VW Golf GTI mit 81 kW / 110 PS schaffte in den 1970ern 182 km/h und real sollten auch für eine E-Sportversion mit derart viel Leistung mehr als 200 km/h drin sein.

Hingucken - verlieben

Hingucken - verlieben Cupra Raval VZ / Bild: Seat
Präzise Lenkung und justierbares Fahrwerk

Auch das Tempo abseits von kurzen Zwischenspurts ist nicht die Sache des Cupra Raval VZ. An einem Schnelllader tankt er seine 52 kWh große Batterie mit maximal 105 kW nach. Das ist müde – aber immerhin mehr als die schwächeren Versionen mit gerade einmal 88 kW. Wer flott unterwegs ist, freut sich dagegen über die präzise Lenkung des Spaniers, ein gut abgestimmtes Fahrwerk, dass sich in ein unterschiedlichsten Modi justieren lässt und wohl konturierte Sportsitze, die auch groß gewachsenen Insassen exzellenten Seitenhalt bieten. Bei flotter Gangart gehen die Mundwinkel schnell nach oben und die Pupillen weiten sich – leider presst das die digital angezeigte Restreichweite schmerzhaft nach unten und aus den in Aussicht gestellten 380 Kilometern werden schnell deutlich weniger als 300 – bei bestem Wetter. Kein Gedanke, wie das bei der zu klein dimensionierten 37-kWh-Version aussehen würde, die aber eben auch gerade einmal die Hälfte der Leistung bietet, ohne dabei ein Biedermann zu sein.

Hingucken - verlieben

Hingucken - verlieben Cupra Raval VZ / Bild: Seat
Der Preis ist nicht von schlechten Eltern

Flott durch die City, die Lieblingsmusik aus dem 475-Watt-System wummernd, immer wieder diese etwas zu leichte, aber ungemein präzise Lenkung genießend, das stramme Gesamtpaket nutzend, ist der Raval VZ einer der vieles anders macht im Segment der Elektrokleinwagen, die oft das Gefühl von Verzicht aufkommen lassen. Da verhindert nicht allein das Fahrverhalten, sondern auch das gefällige Design im Innern, die zumeist gefällig bespannte Oberflächen, das einem eben trotz kompakter Abmessungen deutlich mehr als 40.000 Euro wert sein muss, während das Segment gegen die magische 20.000-Euro-Marke ankämpft, die bisher nur Billigmodelle knacken.

Hier für den Auto-Newsletter anmelden!

Sie wollen keinen Artikel unserer Auto-Experten verpassen? Dann melden Sie sich jetzt beim Auto-Newsletter von FOCUS online an.

Von Stefan Grundhoff

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Nos subimos al Cupra Raval: eléctrico, rebelde y nacido en Barcelona7710-04-2026
2Nos subimos al Cupra Raval: eléctrico, rebelde y nacido en Barcelona5710-04-2026
3El Cupra Raval revoluciona el coche eléctrico urbano07.8308-07-2026
4El Cupra Raval revoluciona el coche eléctrico urbano5708-07-2026
5El Cupra Raval revoluciona el coche eléctrico urbano07.8308-07-2026
6Der Renault Twingo EV im Test: Warum der Retro-Stromer die China-Konkurrenz alt aussehen lässt016.7204-08-2026
7Las claves para conducir un coche eléctrico y sacarle todo el provecho a sus baterías06.1221-07-2026
8Sıkıcı Otomobillere Elektrikli İsyan | Yeni Cupra Raval | İlk Bakış015.6209-04-2026
9Cupra Cut The Tavascan’s Entry Price Without Killing Its Style5304-07-2026

Классификация: Мнения. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 10.92. Источник: rss.focus.de.