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ADAC findet bei Tunneltest im Ausland teils gravierende Mängel

Дата публикации: 22-06-2020 23:55:46

Die Reise in den Süden führt die meisten Autofahrer früher oder später durch einen Tunnel. 16 davon auf Touristenrouten hat der ADAC nun näher untersucht - ein Land kam besonders schlecht weg.

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Tunnel in Österreich (Symbolbild): Das deutsche Nachbarland schnitt im Test vergleichsweise gut ab
Tunnel in Österreich (Symbolbild): Das deutsche Nachbarland schnitt im Test vergleichsweise gut ab

Tunnel in Österreich (Symbolbild): Das deutsche Nachbarland schnitt im Test vergleichsweise gut ab

Foto: apa Helmut Fohringer/ dpa

Die Urlaubszeit beginnt und nach den Lockerungen der Corona-Beschränkungen sind auch Reisen ins europäische Ausland wieder möglich. Das lässt bekannte Fragen zur Verkehrssicherheit lauter werden. Der ADAC hat sich nun 16 Autotunnel im europäischen Ausland angeschaut und teils gravierende Mängel festgestellt.

Die Tunnel liegen auf Routen, die Touristen häufig auf dem Weg in den Urlaub nehmen. Das Ergebnis: Ein Teil erfüllt nicht die Mindestanforderungen der Europäischen Union für Sicherheit in europäischen Straßentunneln. Diese gelten laut ADAC seit 2004 und hätten bis spätestens 2019 umgesetzt werden sollen.

Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den Ländern: Die fünf in Österreich geprüften Tunnel haben am besten abgeschnitten und erfüllen mindestens die Richtlinie ("Gleinalm", "Hiefler", "Klauser", "Oswaldiberg" und "Perjen").

Die Tunnel in Kroatien beschreibt der Club als "überwiegend solide". "Konjsko" und "Svet Tri Kralja" erfüllen die Standards. Beim Tunnel "Ucka" sei das nicht der Fall, unter anderem weil Pannenbuchten zu weit auseinanderliegen und Notausgänge fehlen.

Nur ein Tunnel in Italien erfüllte den Mindeststandard

In Italien zeigten sich den Testern "deutliche Mängel". Nur "Allocco" erfüllt als einziger teilweise die EU-Anforderungen, die anderen gar nicht. Keine oder zu weit auseinanderliegende Pannenbuchten, Notausgänge und Notrufeinrichtungen sowie fehlende Löschwasser-Hydranten notierte der Club. "Im Falle eines Unglücks kann dies lebensgefährlich sein", heißt es in der ADAC-Mitteilung.

Seit dem 3. Juni dürfen Deutsche wieder nach Italien einreisen, um Urlaub zu machen und ohne in Quarantäne gehen zu müssen. Auch die Italiener selbst dürfen seitdem im eigenen Land reisen.

In Italien gingen die Fallzahlen der an Covid-19 Erkrankten zuletzt zurück - die Ansteckungszahlen lagen teils unter den Werten in Deutschland. Mit Abstand die allermeisten Fälle hatte die Lombardei. In den meisten Regionen in Süditalien gab es dagegen keine schweren Ausbrüche.

jok/dpa

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