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Steffen Baumgart: Vom Hauptdarsteller in Köpenick zum Zuschauer bei Hertha BSC

Дата публикации: 16-08-2026 12:44:36

Noch vor einem Jahr ist Baumgart bei der Saisoneröffnung des 1. FC Union Berlin eines der wichtigsten Gesichter gewesen. Nun schaut er 2. Bundesliga bei Hertha BSC.

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Fast auf den Tag genau ein Jahr ist es her, dass Steffen Baumgart noch einer der Hauptdarsteller in Köpenick war. Bei der Saisoneröffnung des 1. FC Union Berlin gegen Olympiakos Piräus, die mit 0:1 verloren wurde, stand der Trainer an der Seitenlinie, nahm sich anschließend bei der Autogrammstunde Zeit für die Fans. Baumgart war damals das Gesicht eines Vereins, der mit ihm in die neue Saison starten wollte.

Am zurückliegenden Sonnabend, fast auf den Tag genau ein Jahr später, sah die Welt in Köpenick ganz anders aus. Die Eisernen eröffneten die Saison diesmal gegen Ipswich Town und kassierten abermals eine Niederlage (2:4) bei der Generalprobe vor dem ersten Pflichtspiel. Die Autogrammstunde aber schrieb diesmal nicht Baumgart, sondern der neue Trainer Mauro Lustrinelli.

Steffen Baumgart als Zuschauer in Charlottenburg

Auf der anderen Seite der Hauptstadt war auch Steffen Baumgart zu sehen. Charlottenburg statt Köpenick hieß es für ihn, denn der 54-Jährige saß im Olympiastadion auf der Tribüne und schaute sich das Zweitligaspiel von Hertha BSC gegen den 1. FC Heidenheim an. Neben ihm: Nico Schäfer, der frühere Geschäftsführer des 1. FC Union Berlin.

Noch immer ist Baumgart seit dem Ende seiner Zeit bei Union ohne neuen Verein. Am Abend des 11. April 2026 war seine Amtszeit in Köpenick beendet worden, wenige Stunden nach der 1:3-Niederlage beim damaligen Tabellenletzten Heidenheim. Während er weiter auf eine neue Aufgabe als Trainer wartet, sah er nun ausgerechnet diese Heidenheimer, deren Sieg in der damaligen Partie das Ende seiner Zeit bei Union einleitete, wie sie beim 1:4 gegen Hertha BSC chancenlos waren.

Vier Gegentore und kaum Zeit: Diese Fehler muss Lustrinelli schnell beheben

Ganz verschwunden ist Baumgart aus der Öffentlichkeit also nicht. Erst im Juli war er gar im Stadion An der Alten Försterei bei der Open-Air-Premiere des Union-Theaterstücks „Und niemals vergessen: Eisern Union – Das Stück zum Spiel“ mit Ehefrau Katja zu sehen.

Demnächst kehrt er sogar auf den Bildschirm zurück – allerdings ohne Fußballbezug. Stattdessen ist Baumgart in der 20. Staffel der Gründershow „Die Höhle der Löwen“ zu sehen. RTL kündigte ihn als Markenbotschafter an, der gemeinsam mit einem Gründerteam vor den Investoren auftritt. Für welche Marke Baumgart wirbt und in welcher der acht Folgen er zu sehen sein wird, teilte der Sender zunächst nicht mit.

Es könnte sich allerdings um die App move2pay handeln. Auf seinem Instagram-Profil bezeichnet sich Baumgart als deren Markenbotschafter und ist dort auch in einem Werbevideo zu sehen. Eine offizielle Bestätigung, dass es sich bei dem Auftritt in „Die Höhle der Löwen“ tatsächlich um move2pay handelt, steht zunächst aus.

Besser als im Aufstiegsjahr 2012/13: Darum begeistert Hertha BSC seine Fans

Für Baumgart aber dürfte es sich dabei nur um ein Nebenprojekt handeln. Sein eigentliches Ziel wird die Rückkehr in den Profifußball sein. Dafür gehört es auch dazu, Spiele zu besuchen, Kontakte zu pflegen und im Gespräch zu bleiben. Nun also war er bei Hertha BSC auf der Tribüne, während direkt nach dem Spiel im Olympiastadion für den 1. FC Union Berlin die Saisoneröffnung in Köpenick auf dem Programm stand.

Bei den Eisernen soll Baumgart weiterhin Besitzer einer Dauerkarte sein, wird also auch in der kommenden Spielzeit in Köpenick vorbeischauen. Zumindest so lange, bis er einen neuen Arbeitgeber gefunden hat und die Zeit für Besuche im Stadion An der Alten Försterei weniger wird.

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