Instagram bietet zahlreiche Schutzfunktionen für Jugendliche. Wir zeigen, welche Einstellungen Eltern kennen und aktivieren sollten.
Instagram ist bei jungen Menschen sehr beliebt. Bei den Jüngsten sollten Eltern die Aufsicht behalten.
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Instagram bietet zahlreiche Schutzfunktionen für Jugendliche. Wir zeigen, welche Einstellungen Eltern kennen und aktivieren sollten.
(kurz: Insta) zählt zu den beliebtesten sozialen Netzwerken bei Kindern und Jugendlichen. Zum Schutz junger Nutzerinen und Nutzer setzt die Plattform künftig verstärkt auf KI, die falsche Altersangaben erkennen soll. COMPUTER BILD erklärt, was sich dadurch ändert und welche Einstellungen Eltern kennen sollten.
Instagram will künftig verstärkt KI einsetzen, um falsche Altersangaben zu erkennen. Das System analysiert Hinweise wie Glückwünsche, Fotos – etwa von Geburtstagstorten – oder Inhalte aus dem Umfeld der Nutzer, die Rückschlüsse auf das tatsächliche Alter zulassen. Erkennt die KI, dass jemand jünger ist als angegeben, kann das Konto automatisch in einen eingeschränkten Teen-Account umgewandelt werden – oder es wird überprüft, ob das Mindestalter von 13 Jahren eingehalten wird. User, die zu Unrecht als zu jung eingestuft worden sind, haben die Möglichkeit, beispielsweise mit einem Altersnachweis dagegen vorzugehen.
Instagram hat die Schutzmaßnahmen für Jugendliche bereits im März 2026 ausgeweitet. Inhalte werden seitdem stärker nach Altersfreigaben gefiltert – ähnlich wie bei Filmen. Junge Menschen bekommen sie nicht zu sehen, wenn sie nicht alt genug dafür sind. Das sind die Neuerungen im Detail:
Kinder dürfen erst ab 13 Jahren einen eigenen Instagram-Account erstellen. Es ist sinnvoll, dass Jüngere die Plattform nicht nutzen. Wie bei allen sozialen Plattformen gilt auch für Instagram, dass dort manchmal ein rauer Ton herrscht und es Mobbing geben kann. Zudem kann ein gewisser Druck entstehen, beim Posten, Teilen, Liken, Kommentieren und Freundesammeln mitzumachen. Dagegen gibt es Schutzfunktionen, aber komplett vermeiden lassen sich diese Dinge nicht.
Für den Schutz von Kindern und Jugendlichen stellt Instagram seit Dezember 2024 die
Teen-Kontenbereit. Alle Teenager unter 18 Jahren erhalten automatisch ein solches Konto. Für diese Accounts gelten einige Einschränkungen:
Diese Einstellungen sind standardmäßig für alle Teen-Konten aktiv. Um die Einschränkungen zu lockern, muss der Account von Kindern unter 16 Jahren mit einem Account der Eltern verknüpft sein. Die Eltern können die Einschränkungen dann anpassen und sehen, mit wem die Kinder chatten – die Inhalte bleiben aber privat. Wie genau Sie die Konten als Teen und Elternteil verknüpfen, erklärt Instagram Schritt für Schritt in einer
Anleitung. Wie Sie die Einschränkungen anpassen, lesen Sie in einem weiteren
Beitrag im Hilfebereich von Instagram.
Alle Teen-Konten sind privat. Das heißt, fremde Besucher sehen keine Fotos oder Videos der Teens. Das geht erst, wenn diese sie als Follower akzeptiert haben.
Mobbing und Belästigung sind auf Instagram nicht erlaubt – auch nicht für Erwachsenenkonten. Um dagegen vorzugehen, bietet der Dienst einige Funktionen an. So kann Ihr Kind andere Nutzerinnen und Nutzer blockieren oder einschränken, Einstellungen für Markierungen verschärfen und andere melden, damit das Instagram-Team diese überprüft und gegebenenfalls sperrt. Eine Übersicht aller Möglichkeiten mit Links zu den Anleitungen finden Sie auf der
Anti-Bullying-Seite von Instagram.
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