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Mögliche Rückkehr zieht sich: Trotz Hängepartie – Diaby bleibt Bayers Wunschlösung

Дата публикации: 17-08-2026 17:04:00




Die Leverkusener suchen weiter nach einem passenden Pendant zu Afonso Moreira für die rechte Außenbahn. Doch die Verhandlungen um einen Ex-Werkself-Profi ziehen sich in die Länge – trotzdem bleibt der Bundesligist dran.



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Mögliche Rückkehr zieht sich Trotz Hängepartie – Diaby bleibt Bayers Wunschlösung

Moussa Diaby ist 2024 aus England von Aston Villa zu Al-Ittihad nach Saudi-Arabien gewechselt.

Moussa Diaby ist 2024 aus England von Aston Villa zu Al-Ittihad nach Saudi-Arabien gewechselt.

Foto: IMAGO/Ali Issa/IMAGO

Leverkusen · Die Leverkusener suchen weiter nach einem passenden Pendant zu Afonso Moreira für die rechte Außenbahn. Doch die Verhandlungen um einen Ex-Werkself-Profi ziehen sich in die Länge – trotzdem bleibt der Bundesligist dran.

Die wohl größte Kaderbaustelle der Leverkusener bekam Ibrahim Maza beim Test gegen Newcastle am eigenen Leib zu spüren. Weil sich die Gespräche über eine Verpflichtung von Bayers Wunschspieler Moussa Diaby weiter verkomplizieren, musste der von den eigenen Fans zum „Spieler der Saison 2025/26“ gewählte 20-Jährige auf ungewohnter Position ran. Gemeinsam mit Afonso Moreira und Malik Tillman bildete Maza die offensive Dreierreihe hinter Mittelstürmer Christian Kofane und übernahm den rechten Part dieses Trios. Obwohl er dabei durchaus überzeugte, ist Maza für diese Rolle nicht dauerhaft eingeplant. Eine schnelle Lösung zeichnet sich derzeit allerdings nicht ab.

Bei Diabys derzeitigem Klub in Saudi-Arabien hängen sie nämlich noch an ihm. „Moussa ist fantastisch. Jeder Trainer kann froh sein, einen Spieler wie ihn in seiner Mannschaft zu haben“, hatte sein Coach Jens Wissing zuletzt in der „Bild“ betont. Bereits vor einiger Zeit war das Interesse des Werksklubs an einer Rückholaktion des ehemaligen Leverkuseners, der zwischen 2019 und 2023 das Trikot der Werkself trug, bekannt geworden. Der schnelle Franzose spielt seit 2024 für Al-Ittihad. Erst am Samstag kam er beim 1:1 im ersten Ligaspiel der Pro League gegen Al-Kholood 62 Minuten zum Einsatz. Co-Trainer bei Al-Ittihad ist Jörn Wolf. Der 50-Jährige war 2017 auch rund drei Monate bei Bayer engagiert, ehe der damalige Leverkusener Trainer Roger Schmidt entlassen wurde – offiziell als „Koordinator Trainer- und Funktionsteam“, de facto als Aufpasser für den im Umgang durchaus komplizierten Schmidt.

Ob Diaby tatsächlich nach Leverkusen zurückkehrt, hängt jedoch offenbar vor allem von den finanziellen Details ab. Die Eckpfeiler des möglichen Transfers sollen bereits feststehen: Bayer müsste demnach rund 30 Millionen Euro Ablöse zahlen, Diaby würde einen Vertrag bis 2031 unterschreiben. Sein aktueller Vertrag läuft bis 2029. Der 27-Jährige wäre wohl bereit, auf einen erheblichen Teil seines Gehalts zu verzichten, um nach Leverkusen zurückzukehren. Die Frage ist: Wie viel genau? Denn noch haben sich Al-Ittihad und Diaby offenbar nicht auf eine Ausgleichszahlung einigen können – der Knackpunkt in den aktuellen Verhandlungen.

Gespräche in Saudi-Arabien

Die Hängepartie um Diaby wirkt sich auch auf Bayers weitere Personalplanung aus. Maza kann die Position zwar ausfüllen, soll aber nicht dauerhaft aus dem Zentrum auf den Flügel rücken. Ob Diaby oder ein anderer Kandidat die Lösung für die rechte Außenbahn wird, dürfte sich deshalb erst entscheiden, wenn die Gespräche in Saudi-Arabien abgeschlossen sind.

Wie lange Bayer auf eine Entscheidung warten wird, ist offen. Eine Frist soll es zumindest nicht geben. Klar ist jedoch auch: Sollte der geplante Deal nicht funktionieren, dürften die Leverkusener Klubverantwortlichen einen Plan B in der Schublade haben. Intern gelten Nathan Tella, der in Newcastle ein rund zehnminütiges Comeback nach Verletzungspause feierte, und Montrell Culbreath als Kandidaten für die rechte Außenbahn. Culbreath ist aber aktuell am Fuß verletzt und wird auch zum Saisonstart ausfallen. Ernest Poku, eine weitere mögliche Alternative, wird vom AFC Sunderland umworben und gilt als Wechselkandidat. Er kam bei Bayers Generalprobe in England nicht zum Einsatz.

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