Auf Diversität und Geschlechtergerechtigkeit setzen viele Fonds, die auf Nachhaltigkeit spezialisiert sind. Stiftung Warentest hat einige davon unter die Lupe genommen.
Frauen im Rampenlicht: 2023 hat Claudia Goldin, Ökonomin an der US-Universität Harvard, für ihre Forschung über Geschlechterunterschiede auf dem Arbeitsmarkt den Nobelpreis bekommen. Auch die Finanzwelt beschäftigt sich mit dem Thema Gendergerechtigkeit. Verschiedenen Studien zufolge gelten Firmen, die Spitzenpositionen auch mit Frauen besetzt haben, als widerstandsfähiger in Krisen als Unternehmen mit rein männlicher Chefetage. Sie sollen auch rentabler wirtschaften. Und wie sieht es mit Fonds und ETF aus, die in divers aufgestellte Gesellschaften investieren?
Fondsgesellschaften und Banken befragtWir wollten wissen, wie grüne Fonds mit dem Thema Geschlechtergerechtigkeit umgehen. Dazu haben wir Anbieter nachhaltiger Weltaktienfonds befragt, die in unserem Nachhaltigkeitstest die Bestnote von fünf Punkten oder vier Punkte erzielt haben. Wir haben uns außerdem angeschaut, wie Fonds funktionieren, die sich insbesondere auf Genderaspekte fokussieren. Zusätzlich haben wir ein paar ethische Banken befragt.
Unser Rat
Genderfonds. Sie können auf Fonds mit Fokus auf Geschlechtergerechtigkeit setzen, etwa ETF auf einen Gender Equality Index. Die ETF kommen auf zwei von maximal fünf Punkten in der Finanztest-Nachhaltigkeitsbewertung. Um Ihr Risiko zu streuen, sollten Sie die Fonds nur beimischen. Alle Beimischungen im Aktienteil des Portfolios sollten maximal 30 Prozent ausmachen.
Nachhaltigkeitsfonds. Auch breit gestreute Fonds haben Genderaspekte im Blick. Hier stehen Ihnen streng nachhaltige Fonds zur Auswahl – mit fünf oder vier Punkten in der Finanztest-Nachhaltigkeitsbewertung. Breit gestreute ETF mit der Auszeichnung 1. Wahl bringen es maximal auf drei Nachhaltigkeitspunkte. Wenn Sie mehr über unsere Untersuchung nachhaltiger Fonds erfahren wollen, lesen Sie den Beitrag Ethisch und erfolgreich anlegen.
Gendergerechtigkeit umfasst mehr als gerechte Bezahlung oder die Zahl der Frauen in Führungspositionen. Die Anbieter verstehen darunter etwa auch Familienfreundlichkeit und Karrierechancen für Frauen. Der Begriff Diversity, Vielfalt, umfasst außer Frauenbelangen oft auch multinationale Belegschaften sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderungen.
Bei vielen nachhaltigen Fonds sind Chancengleichheit, Diversität und Inklusion Bestandteil des normalen Auswahlverfahrens. Die drei Buchstaben ESG stecken dabei die Themenfelder ab. Sie stehen für Environmental, Social und Governance – Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Zum „S“ zählen nicht nur Kinderarbeit, Waffengeschäfte und Gesundheitsthemen, sondern eben auch die Belange von Frauen. Sie allein sind aber nicht entscheidend dafür, ob eine Aktie im Portfolio landet.
US-Technologiefirmen als positives BeispielSebastian Riefe von der Fondsgesellschaft Ampega sagt: „Sofern die Mindestanforderungen erfüllt sind, kann ein schlechter Wert bei sozialen Faktoren durch einen guten Wert bei Umweltkriterien ausgeglichen werden.“ Riefe managt den Fonds terrAssisi Aktien.
Ein typischer Aspekt bei der Geschlechtergerechtigkeit ist die Bezahlung. Oft verdienen Frauen weniger als Männer (Gender Pay Gap). Riefe nennt als positives Beispiel US-Technologiefirmen und hebt eine Softwarefirma hervor: „Bei Intuit verdienen Frauen im Schnitt sogar mehr als Männer.“
Medizintechnik für FrauenAuch beim GLS Bank Aktienfonds der ethisch-ökologischen GLS Bank aus Bochum ist Geschlechtergerechtigkeit ein wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsanalyse. GLS-Bank-Sprecherin Angelika Ivanov nennt aber auch zwei Firmen, die das Management extra „wegen ihres positiven Beitrags für Frauen und Mädchen“ ausgewählt haben: Die US-Firma Hologic ist ein Medizintechnikunternehmen mit einem Fokus auf der Behandlung von Frauen. The Cooper Companies, ebenfalls USA, sind bekannt für Kontaktlinsen, stellen aber auch Verhütungsmittel und gynäkologisches Zubehör her.
Im Naturaktienindex steckt auch SozialesAuch die Anbieter nachhaltiger Indizes beziehen soziale Aspekte ein. Ein Beispiel ist der Naturaktienindex (NAI). Der Name legt vor allem einen Umweltbezug nahe. Doch Peter Kuchenbuch, Sprecher des Indexproviders Securvita, sagt, soziale Kriterien seien seit der Gründung des NAI vor mehr als 25 Jahren wichtig bei der Auswahl der 30 internationalen Indexwerte.
Als Beispiel für Gendergerechtigkeit nennt Kuchenbuch die Kosmetikfirma Natura Cosmeticos aus Brasilien. Sie habe rund die Hälfte der Führungspositionen mit Frauen besetzt. Der NAI ist Grundlage für die Aktienauswahl des Fonds GreenEffects NAI-Werte. Er gehört zu den ältesten und anspruchsvollsten ethisch-ökologischen Fonds.
Global Challenges Index schaut auch auf ChancengleichheitEin etwas anderes Konzept hat der Global Challenges Index (GCX) der Börse Hannover. Er wählt 50 Aktien von Firmen aus, die dazu beitragen, sieben globale Herausforderungen zu bewältigen. Dazu zählen der Klimawandel, die Bekämpfung von Armut und die Förderung verantwortungsvoller Unternehmensführung. Beim Thema Chancengleichheit schneidet im GCX der britische Wasserversorger Severn Trent am besten ab. Im Jahr 2023 seien 40 Prozent der Vorstandsmitglieder Frauen gewesen. Das sei kein Zufall, die Firma habe sich diesbezüglich klare Ziele gesteckt, so die Analyse der Ratingagentur ISS ESG, die das Research für den GCX liefert.
Auf dem GCX fußen die aktiv gemanagten Fonds Security Superior 6 Global Challenges und IPConcept Prima Global Challenges und der Indexfonds Bantleon Global Challenges Index, vormals Warburg Global Challenges Index.
MSCI-Indizes sind Grundlage für viele nachhaltige ETFAuch beim großen Indexanbieter MSCI fallen Genderthemen in die allgemeine Analyse der Nachhaltigkeit. MSCI bietet mehrere Nachhaltigkeitsindizes an. ETF (Exchange Traded Funds), börsennotierte Fonds, die sich auf einen dieser Indizes beziehen, haben im Nachhaltigkeitstest 2023 maximal drei Punkte erzielt.
Von Finanztest-Nachhaltigkeitsbewertung ausgeschlossenFür unsere Nachhaltigkeitsbewertung haben wir eine Mindesthürde aufgestellt. Sie bezieht sich unter anderem auf die Prinzipien des UN Global Compact: Die Vereinten Nationen formulieren zehn Grundsätze für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung. Darin geht es etwa um die Beseitigung von Diskriminierung und die Beachtung von Menschenrechten. Wenn Fonds in Firmen investieren, die gegen die Prinzipien verstoßen, bekommen sie von uns nur einen Punkt.
Nachholbedarf an vielen EckenDie ethisch-ökologische Triodos Bank hält sich mit Lob für einzelne Unternehmen zurück. Nachhaltigkeitsanalytikerin Johanna Schmidt sagt: „Es besteht generell Aufholbedarf.“ Ein gutes Bild müsse zudem nicht dauerhaft sein, wie etwa Schweden zeige. Das Land habe in Bezug auf Gendergerechtigkeit schon viel erreicht, doch die Entwicklung sei ins Stocken geraten. Auch der Triodos Global Equities Impact zählt zu den anspruchsvolleren Nachhaltigkeitsfonds.
Nachholbedarf sehen einige Fondsanbieter etwa bei japanischen Firmen. Bei Triodos heißt es, in Japan herrsche noch eine andere Arbeitskultur vor, mit geringerer Geschlechtergleichheit auf Führungsebene. Anstelle die betreffenden Firmen auszuschließen, sei es aber besser, mit ihnen über Themen wie Chancengleichheit ins Gespräch zu kommen.
Einfluss nehmen über den Dialog mit UnternehmenDer direkte Dialog, im Fachjargon als Engagement bezeichnet, ist eine verbreitete Strategie, um Einfluss zu nehmen. Das Management des Templeton Global Climate Change berichtet von mehrjährigen Gesprächen mit einem Bergbauunternehmen wegen der geringen Frauenquote in Vorstand und Management. Die Firma habe sich diesbezüglich mittlerweile ehrgeizigere Ziele gesetzt.
Engagement fließt nicht in die Nachhaltigkeitsnote ein, sondern wird von uns gesondert behandelt. Allerdings bewerten wir es positiv, wenn die Anbieter die Titel bei erfolglosen Engagementversuchen verkaufen.
Fonds beklagen fehlende DatenEinige Fonds klagen über fehlende Daten – weniger, was die Vielfalt, aber vor allem was die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern angeht. Bei der Steyler Bank heißt es dazu: „Auch wenn gemäß Offenlegungsverordnung nach beiden Punkten berichtet werden muss, ist die Datenlage noch sehr dünn.“ Im Fonds Steyler Fair Invest Equities berichteten weniger als 7 Prozent der Unternehmen zum Gender Pay Gap. Man hoffe, dass sich die Datenlage im kommenden Jahr verbessere. Bis dahin würden die Themen bei Engagementprozessen aufgegriffen.
Auch die Umweltexperten der Fondsgesellschaft Ökoworld, Anbieterin des Ökoworld Ökovision Classic, geben an, das Thema immer wieder anzusprechen.
Frankreich und Spanien vorn, Allianz auf Platz elfEquileap, eine eigens auf Daten zur Geschlechtergerechtigkeit, Vielfalt und Inklusion spezialisierte Researchagentur aus den Niederlanden, will die Datenlücke schließen. Sie sammelt weltweit Daten zu verschiedenen Genderaspekten. Die aktuelle Auswertung ist im Februar erschienen.
In ihrem aktuellen Gender Equality Report 2024 haben Frankreich und Spanien die beste Bewertung bekommen. Deutschland liegt auf Platz neun. Im Top-100-Ranking der besten Firmen findet sich nur eine aus Deutschland: die Allianz – sie belegt Platz elf. An der Spitze steht die Firma Transurban aus Australien, die gebührenpflichtige Straßen baut und betreibt.
Zwei ETF auf Basis der Equileap-ErgebnisseDer Indexanbieter Solactive hat auf Basis der Bewertungen von Equileap zwei Indizes aufgelegt, für die es ETF von Amundi und UBS gibt. Wir haben sie mit zwei Nachhaltigkeitspunkten bewertet. Die Indizes enthalten die besten Firmen aus dem Ranking. Die Titel in den Indizes sind gleichgewichtet und so ausgewählt, dass es keine geografischen Ausreißer gibt.
Beide ETF investieren in entwickelte Länder. Sie beachten dabei zum Beispiel folgende Aspekte: Gender Pay Gap, Frauen in Führungspositionen, Aufstiegschancen, Elternzeit, flexible Arbeitszeitmodelle. Komplett ausgeschlossen haben sie kontroverse Waffen und Unternehmen, die gegen die UN-Prinzipien für verantwortungsvolle Unternehmensführung verstoßen. Außerdem schließen sie Firmen aus, die durch ernste Fälle von Diskriminierung von Beschäftigten aufgefallen sind.
Auch aktiv gemanagte Fonds investieren mit Genderfokus. Die DWS zum Beispiel will mit dem Fonds DWS ESG Women for Women „den Wünschen von Frauen entgegenkommen“, wie es auf der Webseite heißt. Frauen managen den Fonds, der seit zwei Jahren auf dem Markt ist. Ein von DWS eigens entwickelter „Social Commitment Score“ ermögliche die Bewertung der Unternehmen in Bezug auf Diversität, soziale Aspekte und Arbeitsbedingungen, so Fondsmanagerin Katharina Seiler. Topwerte im Fonds sind aktuell der US-Konzern Microsoft, die britische Verlagsgruppe Pearson und die Deutsche Telekom. Die Nachhaltigkeit konnten wir nicht bewerten, weil die DWS im Test keine ausreichenden Daten vorgelegt hat.
Auch zwei weitere gemanagte Genderfonds, der Robeco Global Gender Equality Equities und der SEB Global Equal Opportunity, haben nicht mitgemacht.
Frauen als ErfolgsfaktorLohnt sich der Blick auf Genderaspekte? Aus Sicht von Elena Curtillet von Ampega in Bezug auf die Nachhaltigkeit schon: „Oft gehen gute Sozialscores einher mit guten Umweltwerten.“ Sie findet es daher wenig sinnvoll, die drei Buchstabe E, S und G des Kürzels ESG getrennt zu betrachten. Auch finanziell können Frauen zum Erfolg beitragen.
Die Argumente sind nicht von der Hand zu weisen, etwa, dass gemischte Teams unterschiedliche Blickwinkel auf ein Thema haben. Das kann zu besseren Ideen und schlaueren Lösungen in Krisen führen und dazu beitragen, dass Unternehmen erfolgreicher sind. Einer Untersuchung der Ratingagentur ISS ESG zufolge schaffen Unternehmen mit besserem Sozialrating auch einen höheren wirtschaftlichen Wert. In der McKinsey-Studie Diversity matters even more hatten Firmen mit gemischten Führungsteams aus Männern und Frauen eine um 18 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, besser abzuschneiden als ihre Wettbewerber. Die am wenigsten divers aufgestellten Firmen schnitten mit 31 Prozent Wahrscheinlichkeit schlechter ab.
Renditen und Risiken der Fonds mit GenderfokusBei den Renditen der Fonds lässt sich der Einfluss von Genderaspekten aber nur schwer analysieren, weil auch andere Faktoren eine Rolle spielen. Die erwähnten Fonds mit Genderfokus jedenfalls haben nicht besser abgeschnitten als ihr klassischer Vergleichsindex. Der Amundi Lyxor Global Gender Equality ETF hat über fünf Jahre 9,4 Prozent Rendite pro Jahr erzielt, der MSCI World 13,2 Prozent (Stand 31. Januar 2024). Der UBS Global Gender Equality hat 10,6 Prozent pro Jahr geschafft. Für den DWS ESG Women for Women liegen keine Vergleichsdaten vor.
Gute Gesamtbilanz für nachhaltige FondsInsgesamt können nachhaltige Fonds mit klassischen mithalten. Im Jahr 2023 hat der nachhaltige MSCI World SRI Index 24,1 Prozent pro Jahr erzielt, der klassische Weltindex hat es auf 20,2 Prozent pro Jahr gebracht. Was den Anlageerfolg der Nachhaltigkeitsfonds angeht: Der kann sich davon deutlich unterscheiden. Vor allem einige aktiv gemanagte Fonds sind zuletzt nicht so gut gelaufen.
Nachhaltige Banken vergeben KrediteNicht nur Fondsgesellschaften, auch nachhaltige Banken achten auf Gendergerechtigkeit, wenn sie zum Beispiel mit dem Geld, das ihre Kundinnen und Kunden bei ihnen als Tages- oder Festgeld anlegen, Kredite vergeben.
Die GLS Bank gibt etwa an, gezielt Unternehmen zu finanzieren, die umwelt- und sozialverträglich wirtschaften. Ein Aspekt sei die Förderung von Chancengleichheit und Diversität.
Die ProCredit Bank vergibt Kredite nur an Unternehmen und finanziert etwa Projekte für erneuerbare Energien. Im Kosovo zum Beispiel kooperiert die Bank mit dem Kosovo Guarantee Fund. Er will Unternehmerinnen mit Kreditgarantien den Zugang zu Finanzierungen erleichtern. Ein Ziel ist, die finanzielle Sicherheit und Unabhängigkeit von Frauen zu fördern.
Tipp: In unserem Beitrag Altersvorsorge für Frauen: Wie Frauen ihre Rente aufbessern und Lücken schließen zeigen wir auf, was Frauen tun können, um im Alter finanziell besser aufgestellt zu sein.
Grüne Gesetze in der EU Wichtige Weichenstellungen für Anlegerinnen und Anleger
Mit dem European Green Deal will die Europäische Union (EU) bis 2050 klimaneutral werden. Dazu hat sie verschiedene Gesetze auf den Weg gebracht. Einige dieser Gesetze spielen auch für Anlegerinnen und Anleger eine Rolle.
EU-TaxonomieDie EU-Taxonomie legt fest, welche Wirtschaftsaktivitäten als umwelt- und klimafreundlich gelten. Ob eine soziale Taxonomie kommt, ist fraglich.
Offenlegungsverordnung SFDRDie SFDR (Sustainable Finance Disclosure Regulation) soll für Transparenz sorgen und richtet sich an Berater und Anbieter von Finanzprodukten. Wird ein Fonds mit Nachhaltigkeitsmerkmalen beworben, muss er mindestens nach Artikel 8 der SFDR eingestuft werden. Für Fonds, die nachhaltige Ziele verfolgen, gibt es Artikel 9. In beiden Kategorien müssen Fonds über ihre nachhaltigen Investments berichten und zum Beispiel darlegen, inwieweit diese taxonomiekonform sind. Auch Angaben zu sozialen Faktoren, etwa Geschlechtergleichheit, werden dort behandelt.
EU-Richtlinie CSRDGemäß der EU-Richtlinie CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) müssen bestimmte Unternehmen über Nachhaltigkeitsaspekte informieren. Die ersten Berichte, die auch für die Fondsanbieter relevant sind, gibt es für das Geschäftsjahr 2024.
Tipp: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) bietet auf ihrer Seite Sustainable Finance einen Überblick zu Nachhaltigkeitsthemen und erläutert dort auch verschiedene Gesetze.
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