Zum bereits dritten Mal muss Red-Bull-Fahrer Isack Hadjar nun schon in der Formel 1 zuschauen, während andere um die Punkte fahren. Während man im Team hofft, den Franzosen schon "bald" wieder ins Cockpit setzen zu können, scheint ein längerfristiger Ausfall durchaus möglich zu werden.

Isack Hadjar (M.) trägt in Madrid eine Manchette ums Handgelenk
Foto: © IMAGO
11. September 2026, 12:59

sport.de
Zum bereits dritten Mal muss Red-Bull-Fahrer Isack Hadjar nun schon in der Formel 1 zuschauen, während andere um die Punkte fahren. Während man im Team hofft, den Franzosen schon "bald" wieder ins Cockpit setzen zu können, scheint ein längerfristiger Ausfall durchaus möglich zu werden.
Eine Rückkehr von Isack Hadjar in die Startaufstellung der Formel 1 ist nach Angaben von "GPBlog" auch zum Großen Preis von Aserbaidschan fraglich. Es könne keineswegs angenommen werden, dass Hadjar in Baku wieder hinterm Steuer sitzen wird.
Womöglich, so heißt es in dem Bericht, nimmt man bei Red Bull ein späteres Rennen im Formel-1-Kalender für ein Comeback ins Visier.
Der Rennstall verfolgt damit denselben Ansatz wie in den vergangenen Wochen. Die vollständige Genesung des 21-Jährigen hat oberste Priorität, so Teamchef Laurent Mekies am Rande des Großen Preises von Italien bei "Sky". Hadjar hatte sich in der Sommerpause der Formel 1 eine Handgelenksverletzung zugezogen.
Lawson und Tsunoda als Profiteure des AusfallsAm Montag hatte das Team dann offiziell mitgeteilt, dass Hadjar auch beim Rennen auf dem neuen Stadtkurs in Madrid fehlen wird.
"Nachdem Liam [Lawson, d.Red.] bereits in Zandvoort und Monza für das Team angetreten ist, wird er auch beim Großen Preis von Spanien in Madrid in dieser Woche an der Seite von Max fahren", verkündete Red Bull: "Die Entscheidung wurde getroffen, da Isacks Genesung weiterhin positiv verläuft. Obwohl er noch nicht bereit ist, ins Cockpit zurückzukehren, wird er in Madrid sein und das Team unterstützen."
Man freue sich aber darauf, "Isack schon bald wieder hinter dem Steuer begrüßen zu dürfen", hieß es in der Mitteilung ohne Verweis auf ein konkretes Datum.
Für Liam Lawson rückt in Spanien zum dritten Mal Ersatzfahrer Yuki Tsunoda ins Cockpit von Racing Bulls. Für beide ergibt sich dadurch abermals die Möglichkeit, die Verantwortlichen von Red Bull und Racing Bulls von einem neuen Vertrag zu überzeugen.
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