Weil Isack Hadjar sich vor dem Großen Preis der Niederlande beim Boxtraining einen Knochenbruch zugezogen hatte, rückte Liam Lawson von den Racing Bulls zu Red Bull auf. Das Cockpit des Neuseeländers übernahm Yuki Tsunoda, der beim Formel-1-Rennen in Monza einen Punkt einfahren konnte. Kehrt der eigentliche Reservefahrer zur neuen Saison womöglich als Stammpilot in die Formel 1 zurück?

Fährt Yuki Tsunoda bald wieder als Stammfahrer in der Formel 1?
Foto: © IMAGO/IPA Sport/ABACA
07. September 2026, 11:46

sport.de
Weil Isack Hadjar sich vor dem Großen Preis der Niederlande beim Boxtraining einen Knochenbruch zugezogen hatte, rückte Liam Lawson von den Racing Bulls zu Red Bull auf. Das Cockpit des Neuseeländers übernahm Yuki Tsunoda, der beim Formel-1-Rennen in Monza einen Punkt einfahren konnte. Kehrt der eigentliche Reservefahrer zur neuen Saison womöglich als Stammpilot in die Formel 1 zurück?
Wie der renommierte F1-Journalist Marc Limacher am Montag bei X berichtet, sei aus dem Paddock zu hören, dass Tsunoda ein Kandidat bei Haas ist. Der US-Rennstall soll mit den Leistungen von Esteban Ocon nicht einverstanden sein. Medienberichten zufolge prüft das Team daher bereits, den Franzosen spätestens zur Formel-1-Saison 2027 zu ersetzen.
Dass Tsunoda, der aktuell als Red-Bull-Reservefahrer in der Motorsport-Königsklasse tätig ist, ein Kandidat auf die Ocon-Nachfolge ist, hatte zuletzt auch "Auto Sport Web" berichtet. Demnach stehen auch Ferrari-Junior Rafael Câmara, die McLaren-Reservefahrer Leonardo Fornaroli und Ryo Hirakawa, Jack Doohan und Liam Lawson bei dem Rennstall auf der Liste.
Formel 1: Tsunoda war schon 2021 bis 2025 StammfahrerLaut Limacher gab es am Rande des Formel-1-Rennens in Zandvoort bereits erste Gespräche zwischen dem Tsunoda-Lager und Haas. Wie konkret es in den Verhandlungen bereits geworden ist, lässt der Experte in seinem Bericht aber offen. Im Juni hatte "Racing News 365" berichtet, dass Red Bull dem 26-Jährigen bei einem Wechselwunsch keine Steine in den Weg legen würde.
Von 2021 bis 2025 ging Tsunoda in insgesamt 111 Formel-1-Rennen an den Start, zunächst für das hauseigene B-Team von Red Bull, ab Anfang 2025 dann für das A-Team. Als Teamkollege von Max Verstappen tat sich der Japaner allerdings unglaublich schwer. In den 22 Rennen im A-Team fuhr er nur sieben Mal in die Punkte, auf dem Podest landete er kein einziges Mal.
Red Bull zog daraufhin die Reißleine und ersetzte Tsunoda zur aktuellen Saison durch Isack Hadjar. Der Japaner rückte ins zweite Glied und fungierte bis zur Verletzung des Youngsters als Testfahrer für sein langjähriges Team.
Zwischenzeitlich wurden zwar Gerüchte laut, denen zufolge Tsunoda innerhalb der Formel 1 nach einem neuen Team suchte. Erfolgreich war diese Suche jedoch bislang nicht.
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