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⛽ 🛢️ Ukraine verwüstet große Moskauer Raffinerie, während die globale Dieselkrise einen wirtschaftlichen Schock droht

Дата публикации: 22-09-2026 05:45:19

Militärische Konflikte, Wirtschaftskriege und Ressourcenkriege laufen im Vorfeld des Winters auf der Nordhalbkugel zusammen. Exportbeschränkungen für kritische Rohstoffe und Energieprodukte erhöhen weltweit den wirtschaftlichen Druck und bergen das Risiko, dass Lieferengpässe und Vergeltungsmaßnahmen bestehende Konflikte verschärfen. Da ein klarer Weg zur Deeskalation nicht absehbar ist, bleibt die Gefahr eines Übergreifens der Gewalt aus aktiven Kriegsgebieten […]
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Militärische Konflikte, Wirtschaftskriege und Ressourcenkriege laufen im Vorfeld des Winters auf der Nordhalbkugel zusammen.

Exportbeschränkungen für kritische Rohstoffe und Energieprodukte erhöhen weltweit den wirtschaftlichen Druck und bergen das Risiko, dass Lieferengpässe und Vergeltungsmaßnahmen bestehende Konflikte verschärfen. Da ein klarer Weg zur Deeskalation nicht absehbar ist, bleibt die Gefahr eines Übergreifens der Gewalt aus aktiven Kriegsgebieten ein zentrales Anliegen.

Die bisher wichtigste Nachricht heute Morgen ist, dass die Ukraine in der Nacht einen größeren Drohnenangriff auf Russland gestartet und eine Moskauer Raffinerie getroffen hat, obwohl Präsident Trump die Ukraine aufgefordert hatte, die Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur einzustellen, da sich die globale Raffineriekrise verschärft.

Bloomberg berichtet, dass die etwa 25 Kilometer vom Kreml entfernte Moskauer Ölraffinerie, die Gazprom Neft gehört, von Drohnen getroffen wurde. Die Anlage hat eine Verarbeitungskapazität von rund 245.000 Barrel pro Tag und versorgt die umliegende Metropolregion mit Treibstoff.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schrieb auf X: „ Eine der wichtigsten Anlagen der russischen Ölindustrie und die Logistikanlage des Aggressors wurden getroffen. Es handelt sich um Milliarden von Dollar, die die Kriegsmaschinerie am Laufen halten. Zu den eingesetzten Systemen gehörten FP-1, RZ-100, MICH-2000, Palianytsia, Vendetta, Liutyi, Bars, Flamingo, Sichen und Pelican.“

In der vergangenen Woche erreichten die Diesel-Futures und Raffinerie-Spreads Rekordhöhen, da sich verschärfende Lieferengpässe im Golf und in Russland die Verfügbarkeit des Industrietreibstoffs, der die Weltwirtschaft antreibt, einschränkten. (⛽ 🛢️ Weltweite Treibstoffproteste brechen aus: Brennende Reifen blockieren Straßen in Syrien, Rationierungen führen zu Chaos in Indonesien und Bangladesch, und Demonstranten setzen in Guatemala Fahrzeuge in Brand)

Mögliche Exportbeschränkungen oder die Verlängerung bestehender Beschränkungen verschärfen die Lage. Einem Bericht vom Dienstag zufolge erwägt Moskau eine Verlängerung seines Diesel-Exportverbots, während der Mehrheitsführer im Senat, John Thune, Reportern am selben Tag erklärte, er sei „ offen für die Prüfung “ eines US-Diesel-Exportverbots.

Der Druck auf die Raffineriemargen war noch deutlicher. Die US-Heizöl-Crack-Rate , die die Differenz zwischen Kraftstoff- und Rohölpreisen misst, schnellte am Mittwoch auf 117 US-Dollar pro Barrel hoch – den höchsten Stand seit Beginn der Bloomberg-Aufzeichnungen im Jahr 2009 .

Mike McGlone, leitender Rohstoffstratege bei Bloomberg Intelligence, warnte davor, dass der Dieselpreisschock an ähnliche Entwicklungen beim Benzinpreis während des Energieschocks von 2008 erinnere .

Our long-range responses had a very significant impact in the Moscow region last night. One of Russia’s key oil industry facilities and the aggressor’s logistics facility were hit. These are billions of dollars that sustain the war machine. The systems used included FP-1, RZ-100, MICH-2000, Palianytsia, Vendetta, Liutyi, Bars, Flamingo, Sichen, and Pelican.

I thank our warriors for their accuracy: the Security Service of Ukraine together with the Unmanned Systems Forces, the Special Operations Forces, the Defense Intelligence of Ukraine, and the Foreign Intelligence Service. Sanctions were also imposed on a facility in the Voronezh region. Moscow must end its brutal war and choose peace instead of building layered rings of air defense at the expense of other regions. Steps toward de-escalation are on the table – in energy and food security. What is needed is political will. I thank everyone who is strengthening Ukraine’s long-range capabilities. I am grateful to everyone who complements our long-range responses with responses through sanctions. Glory to Ukraine!

— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) September 20, 2026

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Russland hat vom 18. bis 20. September ein neues Parlament gewählt – begleitet von einer der größten Drohnenwellen des Krieges. Der Moskauer Bürgermeister sprach von mehr als 350 ukrainischen Drohnen über der Hauptstadt. In der Nacht zum Sonntag brannte eine der größten Raffinerien im Moskauer Umland.

Der zuständige Gouverneur meldete dem Bericht zufolge 249 abgefangene Drohnen binnen zwei Stunden, zwei Tote und sechs Verletzte. Zuvor hatte es die Raffinerie Jaroslawl getroffen – eine Anlage mit rund 300.000 Barrel Tagesdurchsatz, bei der eine Hauptanlage mit 40 Prozent der Kapazität ausfiel.

Alle drei Tage eine Raffinerie

Das ist kein Einzelfall, sondern Systematik. Nach Daten der Internationalen Energieagentur wurde in den ersten acht Monaten dieses Jahres im Schnitt alle drei Tage eine russische Raffinerie erfolgreich getroffen. Auch deutsche Medien berichten, dass im September mehrere der sechs größten Raffinerien des Landes ihren Betrieb drosseln oder einstellen mussten.

Moskau reagierte mit einem Exportstopp für Diesel, der seit dem 8. Juli gilt und nach einer Entscheidung vom 14. September bis Ende Oktober verlängert werden soll. Die Ausfuhren lagen im Juni bei unter einer Million Tonnen – nach rund 2,5 Millionen im Vorjahresmonat.

Störung ja, Wahlbeeinflussung fraglich

Beobachter deuten die Angriffswelle als Versuch, die Duma-Wahl zu stören. Belegbar sind Zwischenfälle: ein umgezogenes Wahllokal in der Region Krasnodar, kurzzeitige Stromausfälle in 14 Wahllokalen im besetzten Gebiet Luhansk, unterbrochene Stimmabgabe in Sotschi.

Nur: Wohin sollten diese Drohnen Stimmen lenken? Eine dezidierte Friedenspartei stand nicht zur Wahl – die als einzige mit Antikriegsprogramm angetretene Jabloko wurde laut dem Bericht am 10. August vom Obersten Gericht von der Liste gestrichen. Zugleich sprechen sich laut Lewada-Zentrum 62 Prozent der Russen für Friedensgespräche aus. Angriffe auf die eigene Tankstelle dürften eher Trotz erzeugen als Umdenken.

330 Milliarden Dollar – bezahlt von den Falschen

Die eigentliche Rechnung landet woanders. Das Analysezentrum CREA hat berechnet, dass Importeure zwischen März und August rund 330 Milliarden Dollar mehr zahlten, als die Terminmärkte vor dem Krieg erwartet hatten. Diesel lag im August 65 Prozent über dieser Erwartung.

Ärmere Länder trifft es am härtesten: Ein Land mit niedrigem Einkommen zahlte demnach rund ein Prozent seiner Wirtschaftsleistung zusätzlich, ein reiches nur 0,45 Prozent.

Ägypten kostete die Krise 5,2 Milliarden Dollar, Südafrika 3,5 Milliarden. Russland dagegen gewann netto knapp 36 Milliarden Dollar – weil höhere Preise die Exporterlöse trieben.

Und Europa? Obwohl kein russischer Treibstoff mehr importiert wird, treibt der Produktionsausfall Medienberichten zufolge auch hier die Spritpreise.

In den USA erreichte der Dieselpreis am 14. September mit 6,29 Dollar je Gallone einen Höchststand – einen Tag zuvor hatte Präsident Trump Kiew aufgefordert, russische Raffinerien nicht weiter auszuschalten.

Was das für deutsche Haushalte bedeutet

Diesel ist der Blutkreislauf jeder Volkswirtschaft: Landwirtschaft, Spedition, Handwerk, Baustelle. Steigt er, steigt alles. Für viele Bürger ist das die bittere Pointe dieses Krieges: Über Energiepreise entscheidet niemand, den sie gewählt haben.

Wer sein Vermögen gegen solche importierte Inflation absichern will, kommt an der Frage nach krisenfesten Sachwerten kaum vorbei. Physische Edelmetalle haben in Phasen von Energieschocks und Geldentwertung historisch als Stabilitätsanker gedient – als Beimischung, nicht als Wundermittel.

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Quellen: PublicDomain/zerohedge.com/kettner-edelmetalle.de am 21.09.2026

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