Wegen gefährlicher Bakterien wird tiefgekühltes Rinderhackfleisch zurückgerufen. Verbraucher sollten das Produkt keinesfalls verzehren.
Stand: 24.09.2026, 12:22 Uhr

Wegen gefährlicher Bakterien wird tiefgekühltes Rinderhackfleisch zurückgerufen. Verbraucher sollten das Produkt keinesfalls verzehren.
Kassel – Ob für eine herzhafte Bolognese, schnelle Frikadellen oder den klassischen Burger – Rinderhackfleisch gehört für viele Menschen zum regelmäßigen Speiseplan. Wer solches Fleisch kürzlich in einem Hofladen gekauft hat, sollte jetzt genauer hinschauen: Ein aktueller Rückruf betrifft tiefgekühltes Rinderhackfleisch, in dem Shiga-Toxin-bildende E.‑coli-Bakterien gefunden wurden – und die könnten beim Verzehr gefährlich werden.
Konkret sollten Kunden des Landwirtschaftsbetriebs Tobias Abel ihre Gefriertruhe überprüfen: In dem abgepackten Rinderhackfleisch wurden krankheitserregende E.‑coli-Bakterien nachgewiesen. Es besteht Gesundheitsgefahr, da diese Keime Darminfektionen und andere schwere Erkrankungen auslösen können. Vom Verzehr wird dringend abgeraten.
E.‑coli-Bakterien in Rinderhackfleisch entdeckt: Die Details zum RückrufShiga-Toxin-bildende E. coli können vor allem über verunreinigte Lebensmittel wie rohes oder nicht ausreichend durchgegartes Hackfleisch übertragen werden. Typische Anzeichen einer Infektion sind laut dem Fachportal MSD Manual Bauchkrämpfe und Durchfall, der zunächst wässrig sein und innerhalb kurzer Zeit blutig werden kann. Fieber tritt häufig gar nicht oder nur leicht auf. In schweren Fällen kann es zu einer starken Austrocknung kommen; zudem besteht insbesondere bei kleinen Kindern und älteren Menschen das Risiko für das sogenannte hämolytisch-urämische Syndrom (HUS), das unter anderem die Nieren schädigen kann.
Verbraucher, die das betroffene Produkt zu Hause haben, sollten es auf keinen Fall essen. Die betroffene Ware kann direkt im Hofladen zurückgegeben werden, berichtet lebensmittelwarnung.de. Personen, die dieses Lebensmittel bereits gegessen haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten umgehend ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche E.‑coli-Infektion hinweisen. Auch bei einer Lidl-Wurst wurden zuletzt gefährliche Bakterien nachgewiesen. Zudem musste der Discounter jüngst auch Beeren aus dem Verkehr ziehen. (Quellen: lebensmittelwarnung.de, MSD Manual, eigene Recherche) (str)
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