Wir sitzen bis zu 10,5 Stunden am Tag. Darunter leidet nicht nur das Herz. Gegensteuern ist einfacher als viele denken. Schon fünf bis zehn Minuten genügen.
Wir sitzen bis zu 10,5 Stunden am Tag – viel zu viel! Darunter leidet nicht nur das Herz. Gegensteuern ist einfacher als viele denken. Schon fünf bis zehn Minuten genügen.
Die Deutschen verbringen zu viel Zeit im Sitzen. Das zeigen Untersuchungen wie der „DKV-Report“ seit Jahren. Das Fazit: Wir sitzen uns krank.
Dr. Michèl Gleich verbindet langjährige Erfahrung aus Sport, Führung und Persönlichkeitsentwicklung. Als ehemaliger Leistungssportler, spezialisierter Infanterie-Offizier und promovierter Bildungswissenschaftler unterstützt er Menschen dabei, körperliche, mentale und charakterliche Stärke nachhaltig zu entwickeln. Seine Arbeit ist geprägt von Disziplin, Verantwortung und Teamgeist – getragen von einem christlichen Werteverständnis und dem Anspruch, Leistung stets ganzheitlich zu denken.
Dabei können schon wenige Minuten Bewegung am Tag helfen, dass Risiko für Wohlstandskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren. Was brauchen Sie für die Umsetzung? Nur das, was Sie stets mit sich tragen. Ihren eigenen Körper. Plus etwa fünf bis zehn Minuten Zeit.
Versuchen Sie, all die hier beschriebenen Übungen hintereinander zu absolvieren. Die Belastungszeit beträgt dabei jeweils 45 Sekunden, kann aber je nach Fitness-Level sowohl nach oben als auch nach unten korrigiert werden.
Gönnen Sie sich 20 bis 30 Sekunden Pause zwischen den Sätzen. Je nach Bedarf sollten Sie die Reihenfolge der Übungen zeitweise beliebig ändern, um den Reiz für die Muskulatur zu variieren und die Motivation „oben“ zu halten.
Zum Aufwärmen laufen Sie mit wechselndem Tempo auf der Stelle und versuchen dabei ihre Knie im Wechsel soweit wie möglich nach oben zu ziehen. Auch hier können Sie gerne die Arme mit in die Bewegung einfließen lassen.
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Sie starten in der tiefen Kniebeugeposition. Ihre Arme können Sie dabei abstellen. Mit viel Kraft aus der Beinmuskulatur springen Sie nun als nächstes auf der Stelle soweit wie möglich und senkrecht nach oben. Beim Herabsinken federn Sie ihr Körpergewicht erneut mit der Beinmuskulatur ab. Kurz ausstabilisieren. Nächster Sprung. Fokus: Bein- und Gesäßmuskulatur.
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Liegestützposition. Gestreckte Arme. Beine lang und Körperspannung. Ziehen Sie nun abwechselnd zunächst das linke Knie in Richtung des linken Ellenbogens und danach das rechte Knie soweit wie möglich nach vorne zum rechten Ellenbogen. Schnelle wechselnde Bewegungen und kurze Atemzüge und fordern die gesamte Bauchmuskulatur.
Stehen Sie aufrecht. Beine schulterbreit. Arme angewinkelt vor dem Gesicht wie ein Boxer bereit zum Kampf. Im Wechsel bringen Sie nun kurze, schnelle und gerade Schläge jeweils mit der linken und rechten Faust ins unsichtbare Ziel. Tempo halten bis zum Ende. Kurze Atemzüge und fordern Sie Ihre Herzfrequenz sowie Arm- und Schultermuskulatur.
Wechseln Sie mit dynamischen Sprüngen auf der Stelle die jeweilige Position des Ausfallschritts. Achten Sie darauf: Hüfte nach vorne schieben, Rücken gerade. Integrieren Sie ruhig die Arme in die Gesamtbewegung. Der Fokus bei dieser Übung liegt ganz klar auf der Beinmuskulatur.
Sie starten erneut im Liegestütz. Versuchen Sie über den gesamten Bewegungsablauf die Körperspannung aufrecht zu halten. Vor allem in der Körpermitte. Die Füße bleiben während der gesamten Übung fest auf dem Boden. Zunächst tippen Sie im Wechsel mit der linken Hand das rechte Ellenbogengelenk an, dann mit der rechten Hand das linke Ellenbogengelenk. Nun die Schultern im Wechsel. Linke Hand an die rechte Schulter, rechte Hand an die linke Schulter.
Noch zu einfach? Mit einer leichten Beugung in der Körpermitte bringen Sie nun die linke Hand in Richtung Ihres rechten Fußes und versuchen diesen gar zu berühren. Nun die andere Seite. Folgen Sie diesem Gesamtbewegungsablauf im stetigen Wechsel und setzen Sie einen guten Trainingsreiz für die Arm-, Schulter- und Bauchmuskulatur.
Zum Abschluss noch etwas für die Stabilität und das Körpergefühl. Stellen Sie sich schulterbreit auf den Boden. Die Arme locker am Körper.
Geschafft. Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Kraft beim Üben, Nachmachen und Ausprobieren. Und wenn Sie kontinuierlich – vielleicht sogar mehrmals am Tag – das Mini-Workout absolvieren wird sich Ihre Leistung verbessern. In kleinen Schritten zum Erfolg und mehr Bewegung im (Arbeits-)Alltag!
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