Das Leben läuft oft anders als erhofft: Trennung, Krankheit oder Enttäuschungen werfen uns aus der Bahn. In dieser "Achtsam" klären wir, wie wir uns schmerzenden Gefühlen nähern und warum Akzeptanz uns wieder handlungsfähig machen kann.
Das Leben läuft oft anders als erhofft: Trennung, Krankheit oder Enttäuschungen werfen uns aus der Bahn. In dieser "Achtsam" klären wir, wie wir uns schmerzenden Gefühlen nähern und warum Akzeptanz uns wieder handlungsfähig machen kann.
Manchmal passieren uns schreckliche Dinge. Sie zerreißen uns das Herz, sind unfair oder einfach nur doof und gemein. Diese Ungerechtigkeit und den Schmerz, der damit verbunden ist, wollen wir natürlich nicht akzeptieren. Wir wollen, dass es anders ist, wollen es ändern oder versuchen, dagegen anzukämpfen.
Das ist zwar menschlich – aber leider nicht hilfreich. Denn erst, wenn wir etwas akzeptieren, können wir es ändern oder lernen, damit zu leben. Das ist eine Erkenntnis aus der Achtsamkeitsforschung.
"Akzeptanz bezieht sich auf die Fähigkeit, sich den eigenen Gefühlen, Gedanken und körperlichen Reaktionen gegenüber zu öffnen und sie so anzunehmen, wie sie sind. Anstatt sie vermeiden, loswerden oder verändern zu müssen."
Main Huong Nguyen, Psychologin und Therapeutin
Oft haben wir so große Angst, dass wir an diesen Gefühlen kaputt gehen, dass wir sie unterdrücken, ignorieren oder verdrängen.
Darüber sprechen Main Huong Nguyen und Diane Hielscher in dieser Folge Achtsam. In der Folge erwarten euch Erkenntnisse aus Studien zur Akzeptanz sowie konkrete Übungen und Tools, mit denen wir lernen können, unsere Fähigkeit zur Akzeptanz zu kultivieren.
Ihr habt Anregungen, Ideen, Themenwünsche? Dann schreibt uns gern unter achtsam@deutschlandfunknova.de
Quellen aus der Folge:
Abstract zu: Aldao, A., Nolen-Hoeksema, S., & Schweizer, S. (2010). Emotion-regulation strategies across psychopathology: A meta-analytic review. Clinical psychology review, 30(2), 217-237. Abstract zu: Witvliet, C. V. O., Ludwig, T. E., & Laan, K. L. V. (2001). Granting forgiveness or harboring grudges: Implications for emotion, physiology, and health. Psychological science, 12(2), 117-123. Witvliet, C. V. O., Ludwig, T. E., & Laan, K. L. V. (2001). Granting forgiveness or harboring grudges: Implications for emotion, physiology, and health. Psychological science, 12(2), 117-123.
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Leistung und Glück: Wenn das perfekte Leben sich falsch anfühlt | 0 | 5 | 17-05-2026 |
| 2 | Anerkennung suchen: Wie bin ich mir selbst genug? | 0 | 5 | 13-05-2026 |
| 3 | Tut mir echt leid: Wie geht gutes Entschuldigen? | 0 | 5 | 22-05-2026 |
| 4 | Ex loslassen: Wie finden wir wieder zu uns selbst? | 0 | 5 | 27-05-2026 |
| 5 | Unglücklich in der Beziehung: Trennen oder nicht? | 0 | 5 | 05-07-2026 |
| 6 | Das Tief danach: Warum fallen wir nach Erfolgen in ein Loch? | 0 | 5 | 05-06-2026 |
| 7 | Kinder ja oder nein: Was die Entscheidung gerade so schwer macht | 0 | 5 | 03-07-2026 |
| 8 | Freundschaft: Wie finden wir unsere Gruppe? | 0 | 5 | 19-06-2026 |
| 9 | Gelassenheit: Wie wir unseren inneren Frieden kultivieren | 2 | 6 | 29-04-2026 |
| 10 | Vorsorgedokumente: Wenn wir nicht mehr selbst entscheiden können | 0 | 7 | 29-06-2026 |