Rachel hat der Unordnung den Kampf angesagt. Als Entrümplerin hilft sie Menschen, sich von Dingen zu befreien, die sie eigentlich ohnehin nicht mehr brauchen.
Rachel hat der Unordnung den Kampf angesagt. Als Entrümplerin hilft sie Menschen, sich von Dingen zu befreien, die sie eigentlich ohnehin nicht mehr brauchen.
Viele Menschen halten sich nicht für Messies, haben laut der professionellen Entrümplerin Rachel aber deutlich mehr Unordnung in ihrem Zuhause, als ihnen bewusst ist. „Das Lustige daran ist, dass man es nach einer Weile nicht mehr sieht, weil man sich so sehr daran gewöhnt hat. Aber es wirkt sich trotzdem auf dich aus. Es wird schwieriger, Dinge zu finden, das Putzen dauert länger und das Zuhause kann stressig werden, ohne dass man wirklich weiß, warum“, erklärte sie dem „iPaper“.
Ursache sei oft nicht die Unordentlichkeit selbst, sondern der moderne Konsumalltag, in dem Einkäufe schnell und bequem erledigt sind und sich mit der Zeit immer mehr ansammeln. Hinzu komme die Versuchung, alles „für alle Fälle“ zu behalten.
Ausmisten bedeute nicht, extrem minimalistisch zu leben oder die Hälfte des Zuhauses leerzuräumen. Vielmehr sollte die Wohnung den Alltag erleichtern statt belasten, so Rachel laut „iPaper“. „Wer anfangen möchte, sollte nicht versuchen, das ganze Haus auf einmal zu entrümpeln, sondern klein anfangen, zum Beispiel mit einer Schublade, einem Regal oder einer Kategorie, und nur 10 bis 15 Minuten Zeit investieren.“ So entstünden schrittweise spürbare Verbesserungen, ohne dass die Aufgabe überfordernd wirke. Als erste einfache Ausmist-Kandidaten nennt Rachel zehn typische Dinge:
Wer diese Dinge aussortiere, könne schnell mehr Platz schaffen und zugleich das eigene Wohlbefinden verbessern.
Rachel empfiehlt, Kleidung ausmisten, die seit über einem Jahr nicht mehr getragen wurde. Leichter gesagt, als getan... genau dort setzt die „Your World“-Methode an, vorgestellt vom Star-Stylisten Thomas Christos Kikis auf dem US-Portal RealSimple. Ziel ist ein Kleiderschrank, der zu Ihrem Leben passt und nicht zu einem theoretischen Wunsch-Ich.
Kikis rät, mit den Kleidungsstücken zu starten, zu denen man immer wieder greift. Was würde man in einen Koffer für eine Woche packen? Welche Hosen, Oberteile, Schuhe und Jacken? Genau diese Stücke bilden die persönliche Kleidungswelt, also die „Your World“-Garderobe.
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