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„Habe meinen Fluss geheiratet“: Umweltaktivistin will den Avon besser schützen

Дата публикации: 09-07-2026 04:24:00

Meg „heiratete“ 2023 symbolisch den Fluss Avon in Großbritannien. Nun fordert die Umweltaktivistin stärkeren Schutz für das Gewässer.

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Meg „heiratete“ 2023 symbolisch den Fluss Avon in Großbritannien. Nun fordert die Umweltaktivistin stärkeren Schutz für das Gewässer.

Meg Avon „heiratete“ 2023 symbolisch den River Avon in Bristol, um auf die Verschmutzung durch ungeklärte Abwässer aufmerksam zu machen. Nun setzt sie sich für einen stärkeren rechtlichen Schutz des Flusses ein. „Ich habe meinen Fluss in Bristol geheiratet, aber ich habe die Liebe stromaufwärts und flussabwärts verbreitet, und plötzlich sieht man den ganzen Planeten“, erklärte Avon der BBC.

Gemeinsam mit Forschern der University of the West of England arbeitet sie daran, den Avon besser zu schützen und das Verhältnis der Menschen zu Flüssen grundsätzlich zu verändern. Für sie steht der Fluss nicht nur lokal, sondern sinnbildlich für den Schutz der gesamten Umwelt.

Aktivistin hat 2023 Fluss „geheiratet“: Kommunen sollen ihn als lebendiges Wesen anerkennen

Konkret bereitet Avon gemeinsam mit mehreren Kommunen entlang des Flusses eine Fluss-Charta vor. Die Räte der beteiligten Kommunen North Wiltshire, Bath and North East Somerset, Bristol und South Gloucestershire sollen den Avon als lebendiges Wesen anerkennen, das besonderen Schutz benötigt.

Sollte es gelingen, dem Fluss einen eigenen rechtlichen Status zu verleihen, möchte Avon ihr symbolisches Eheversprechen erneuern und sich offiziell als dessen Vertreterin verstehen. „Es hat damals Menschen bewegt und bewegt sie auch heute noch. Ich habe die Karriere, die ich einschlagen wollte, geopfert und etwas Neues aufgebaut“, so Avon.

„Nicht genehmigte Arbeiten“: Paul drohen zwei Jahre Haft, weil er Müll aus einem Fluss holte

Auch Umweltaktivist Paul hat ein Herz für einen Fluss: Er reinigte gemeinsam mit Freiwilligen des „River Roding Trust“ einen vermüllten Abschnitt des Alders Brook, eines Nebenflusses des River Roding. Zehn Tage lang entfernte die Gruppe rund 200 Säcke Müll, Äste und Schlamm. Zuvor hatte Paul die Umweltbehörde Environment Agency (EA) eigenen Angaben zufolge jahrelang vergeblich zum Eingreifen aufgefordert.

Nun droht Paul jedoch Ärger mit der Behörde, ihm wird wegen illegalen Handels mit Strafverfolgung gedroht. Die EA wirft ihm vor, „nicht genehmigte Arbeiten“ im Flussbereich durchgeführt zu haben.

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