Kriminelle nutzen echte Buchungsdaten für täuschend echte Hotelnachrichten. Wer reagiert, landet auf Fake-Zahlungsseiten und riskiert Datendiebstahl.
Kriminelle nutzen echte Buchungsdaten für täuschend echte Hotelnachrichten. Wer reagiert, landet auf Fake-Zahlungsseiten und riskiert Datendiebstahl.
Betrüger setzen zunehmend auf die Phishing-Methode "Reservation Hijack Scams". Dabei verschaffen sie sich Zugriff auf echte Buchungsdaten von Reisenden und geben sich als Hotel oder Buchungsplattform aus, wie Norton in einem Blogbeitrag erklärt.
Betroffene erhalten kurz nach einer regulären Hotelbuchung täuschend echte Nachrichten, die sich konkret auf ihre Reisedaten und die gebuchte Unterkunft beziehen. Diese wirken wie offizielle Service-Mitteilungen.
Durch die Verwendung korrekter Namen, Reisedaten und Beträge erscheinen die Nachrichten der Betrüger seriös und glaubwürdig. Dadurch entsteht bei Reisenden schnell ein falsches Gefühl von Vertrauen.
Typisch für solche Nachrichten sind angebliche Probleme mit der Zahlung oder die Aufforderung, die Buchung zu bestätigen. Oft wird dabei gezielt Zeitdruck aufgebaut, etwa durch die Androhung einer Stornierung bei ausbleibender Reaktion. Am Ende führt ein Link auf eine gefälschte Zahlungsseite, über die Kreditkartendaten oder andere sensible Informationen abgegriffen werden.
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Die für den Betrug benötigten Reservierungsdaten beschaffen sich Kriminelle häufig über kompromittierte Hotelzugänge. Auch über externe Dienstleister, die in Buchungssysteme eingebunden sind, können sie an diese Daten gelangen.
Wie unter anderem "Chip.de" berichtet, kam es bei der Buchungsplattform Booking.com im April zu einem Vorfall, bei dem Unbefugte Zugriff auf Daten einzelner Nutzer erlangten. Laut dem Sicherheitsunternehmen Norton schaffen solche Datenlecks die Grundlage dafür, dass Betrüger ihre gefälschten Nachrichten besonders glaubwürdig gestalten können.
Der sichere Umgang mit E-Mails und persönlichen Daten ist entscheidend, da viele Betrugsversuche bewusst auf Eile und Unachtsamkeit setzen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt daher mehrere grundlegende Schutzmaßnahmen:
Wer diese Grundregeln beachtet, kann das Risiko eines Datenmissbrauchs deutlich verringern. Im Zweifelsfall gilt: lieber sorgfältig prüfen als vorschnell reagieren.
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