Nach gut sechs Jahren hat sich Sharkoon dazu entschieden, die Skiller SGM3 erneut aufzulegen und dem Vorgänger ein kleines Update zu spendieren. Wo die Unterschiede liegen, und ob sich ein Update lohnt, beleuchten wir in diesem Test.Die Sharkoon Skiller SGM30W präsentiert sich im bekannten Gewand des Vorgängers. Es hat sich grundlegend auch nicht viel geändert an der Maus. Wer jetzt dachte, mit dem Update kommt viel Neues, wie ein neuer Sensor oder Ähnliches, der wird unter Umständen ein wenig enttäuscht sein.
Rein technisch hat sich nicht wirklich etwas geändert. Der Sensor ist weiterhin der gleiche wie damals auch, der ATG 4090, jedoch scheint entweder die Technik dahinter etwas angepasst worden zu sein oder die Firmware. Denn die Akkulaufzeit hat sich erhöht, was aber auch auf die angepasste Maximalgeschwindigkeit und Beschleunigung zurückzuführen sein kann. Auch farblich hat man sich dieses Mal nur an Schwarz gehalten. Beim Gewicht konnte man etwas einsparen, trotzdem liegt das Gesamtgewicht der Maus immer noch bei über 100 g.{nozuna nzgallery}5f4e30c8-5cd8-11f1-bcaa-000c2932240f{/nozuna nzgallery}
Technische Daten
Modell:Sharkoon Skiller SGM30W schwarz
Grifftyp:
Claw-, Finger- und Palm-Grip
Sensor Typ:
Optisch (ATG4090)
Abtastrate:
Bis zu 6.000 DPI
Max Beschleunigung:
20 g
Polling Rate:Bis 1.000 Hz
Switches:
Omron
Tasten:
7
Anschlüsse:
USB-C
RF 2.4GHz
Akkulaufzeit:
Bis zu 70 Stunden
Gleitfüße:
5x PTFE
Kabel:
1,8 Meter
Abmessungen:
125 x 67 x 39 mm
Gewicht:
104 g (ohne Kabel)
Preis:
ca. 33 Euro
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Die Sharkoon Skiller SGM30W wird in der für Sharkoon typischen Verpackung ausgeliefert. Der Karton präsentiert sich im bekannten schwarz-grauen Design und weist bereits auf der Außenseite auf verschiedene wichtige Produktmerkmale hin. Zum Lieferumfang gehören neben der Maus selbst ein Wireless-Empfänger, ein Ladekabel, ein Satz Ersatz-Gleitfüße sowie eine kurze Bedienungsanleitung.{nozuna nzimagefromgallery}5f4e30c8-5cd8-11f1-bcaa-000c2932240f 10{/nozuna nzimagefromgallery}
Farblich hat man sich bis dato zurückgehalten, denn die Skiller SGM30W ist nur in Schwarz erhältlich und nicht wie der Vorgänger in vier verschiedenen Farbvarianten. Das Gehäuse der Maus ist vollständig aus Kunststoff gefertigt. Auf der linken Haupttaste befindet sich der Skiller-Schriftzug, während im hinteren Bereich das RGB-beleuchtete, aktualisierte Logo platziert wurde. Dieses zeigt nicht nur die aktuell ausgewählte DPI-Stufe an, sondern dient gleichzeitig auch als Ladezustandsanzeige des Akkus. Dabei stehen die üblichen 16,8 Millionen Farben des RGB-Farbraums zur Verfügung, die sich in der Software individuell den jeweiligen DPI-Stufen zuweisen lassen. Zwischen den beiden Haupttasten sitzen das leichtgängige, präzise gerasterte Mausrad sowie eine zusätzliche Taste, die ab Werk zum Umschalten der DPI-Stufen vorgesehen ist.{nozuna nzdoubleimagefromgallery}5f4e30c8-5cd8-11f1-bcaa-000c2932240f 4 5{/nozuna nzdoubleimagefromgallery}
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Auf der linken Seite der Maus befinden sich im Bereich der Daumenauflage standardmäßig die zwei zusätzlichen Tasten, die sich später über die Software individuell belegen lassen. Sowohl die Größe als auch die Platzierung wurden dabei so gewählt, dass die Tasten unabhängig von der verwendeten Griffart komfortabel erreichbar sind.
Unterhalb der Zusatztasten hat Sharkoon die Oberfläche mit einer Struktur versehen, die für besseren Halt sorgen und gleichzeitig die Schweißbildung reduzieren soll. Die rechte Seite verzichtet zwar auf weitere Tasten, bietet jedoch dieselbe strukturierte Oberfläche für zusätzlichen Grip.{nozuna nzimagefromgallery}5f4e30c8-5cd8-11f1-bcaa-000c2932240f 11{/nozuna nzimagefromgallery}
Beim Blick auf die Unterseite der Maus fallen sofort die fünf PTFE-Gleitfüße ins Auge. Zwei davon sind im oberen Bereich der Maus angebracht, zwei weitere befinden sich links und rechts an der Maus, allerdings leicht nach hinten versetzt statt mittig, was der Form der Maus geschuldet sein wird. Ein weiterer, zugleich der größte Gleitfuß, sitzt mittig am hinteren Ende der Maus.
Der Sensor selbst ist zentral angeordnet, wobei lediglich die Sensoröffnung leicht nach rechts versetzt wurde. Links neben dem Sensor befindet sich außerdem ein Schalter zum Ein- und Ausschalten der Maus.{nozuna nzimagefromgallery}5f4e30c8-5cd8-11f1-bcaa-000c2932240f 12{/nozuna nzimagefromgallery}
Die Sharkoon Skiller SGM30W kann wahlweise über das mitgelieferte USB-C-Kabel oder den beiliegenden USB-Nano-Empfänger verbunden werden. Das Kabel dient dabei gleichzeitig zum Aufladen der Maus. Mit einer Länge von 1,8 m bietet es ausreichend Spielraum und ist von einem weichen Textilsleeve umgeben. Dadurch bleibt es angenehm flexibel und eignet sich dennoch problemlos für den Einsatz mit einem Maus-Bungee. Eine Möglichkeit, überschüssiges Kabel direkt zu fixieren, ist durch ein am Kabel vorhandenes Gummi gegeben.Eine Software zur Konfiguration ist in der heutigen Zeit bereits Standard geworden, so ist es auch bei der Sharkoon Skill SGM30W. Die Software selbst ist grundsätzlich nicht überladen mit verschiedenen Menüpunkten, jedoch macht sie einen etwas in die Jahre gekommenen Eindruck. Ein weiteres Manko besteht darin, dass die Software zwar einen Akkuladestand anzeigt, aber keinen Prozentwert.
Grundsätzliche Funktionen wie die Tastenbelegung oder auch die DPI-Einstellungen werden einfach und direkt zugänglich angezeigt. Dasselbe gilt für die Pollingrate oder auch die Mausgeschwindigkeit. Was man aber nicht unbedingt direkt sieht, ist, dass man auf der rechten Seite in den Einstellungspunkten noch nach unten scrollen kann. Dort verstecken sich die Einstellungen für die Doppelklickgeschwindigkeit und auch die Einstellungen für das Scrollrad.{nozuna nzgallerystartatnothumb}5f4e30c8-5cd8-11f1-bcaa-000c2932240f 13{/nozuna nzgallerystartatnothumb}
Des Weiteren vermissen wir einen Menüpunkt, um ein Softwareupdate zu konfigurieren, die Starteinstellungen der Software oder auch einfach die Energiespareinstellungen. Bei einer akkubetriebenen Maus sollten Funktionen wie eine Hinweismeldung bei geringem Ladestand oder auch das automatische Abschalten der Beleuchtung bei einem bestimmten Grenzwert möglich sein. Auch eine automatische Abschaltung der Maus bei Nichtbenutzung fehlt uns leider völlig.In der PraxisDie Sharkoon Skiller SGM30W ist aus ergonomischer Sicht grundsätzlich eine gelungene Maus, allerdings richtet sich die Form und Tastenanordnung hauptsächlich an Rechtshänder. Zwar besitzt die Maus ein symmetrisches Design, die Seitentasten befinden sich jedoch ausschließlich auf der linken Seite. Dadurch ist sie nicht uneingeschränkt für Linkshänder geeignet. Ein weiterer Punkt, der in direktem Zusammenhang mit der Ergonomie steht, ist das vergleichsweise hohe Gewicht von rund 104 g. Während viele aktuelle Gamingmäuse inzwischen deutlich unter 70 g liegen, ist die Sharkoon Skiller SGM30W spürbar schwerer und träger. Für entspanntes Gaming ist das kein großes Problem, in schnellen, kompetitiven Spielen fehlt uns dadurch aber etwas die Agilität.
Beim Thema Agilität kommt man ganz einfach auf das Thema "schnelle Bewegungen" und da offenbart die Maus allerdings gewisse Grenzen. Der verbaute Sensor arbeitet bei normalen Bewegungen präzise, kommt bei hektischen Flicks oder schnellen 180°-Drehungen jedoch früher an seine Limits als moderne High-End-Gamingmäuse. Gerade ambitionierte FPS-Spieler werden merken, dass sich die Maus bei sehr schnellen Bewegungen etwas weniger präzise anfühlt.{nozuna nzimagefromgallery}5f4e30c8-5cd8-11f1-bcaa-000c2932240f 3{/nozuna nzimagefromgallery}
Leider haben wir bei den bereits angesprochenen schnellen Bewegungen noch einen kleinen Kritikpunkt feststellen müssen, und zwar klappert die Maus etwas. Das Klackern kommt nicht vom Mausrad oder den Haupttasten selbst, denn die sitzen stramm und ohne viel Spiel, jedoch befindet sich im Inneren der Maus ein Bauteil, das anscheinend nicht so sauber eingebaut oder befestigt wurde. Wir gehen aber davon aus, dass es sich um einen Einzelfall handelt.
In Bezug auf die Haupttaste und das Mausrad haben wir eigentlich nichts wirklich Negatives zu berichten, jedoch ist beim Klickverhalten aufgefallen, dass die Haupttasten zwar mit einem soliden Pre-Travel, damit aber nach unserem Empfinden zu hohem Post-Travel daherkommen. Die führt aber nicht zu einem schwammigen Klickgefühl oder Ähnlichem. Spürbare Verzögerungen beim Klicken konnten im Praxiseinsatz ebenfalls nicht festgestellt werden. Auch das Mausrad bietet eine solide Qualität und lässt sich leicht drehen und sitzt fest zwischen den beiden Haupttasten.FazitDie Sharkoon Skiller SGM30W bietet ein überzeugendes Gesamtpaket für preisbewusste Gamer. Besonders der günstige Preis in Kombination mit der guten Ausstattung inklusive USB-C und Qi-Ladefunktion hebt die Maus positiv von vielen Konkurrenten in dieser Preisklasse ab. Auch die solide Verarbeitung sorgt im Alltag für einen wertigen Eindruck. Die Akkulaufzeit war ebenfalls etwas, was bei uns für einen positiven Eindruck gesorgt hat, da diese mit 70 Stunden auf jeden Fall ausreichend hoch ist, um seine tägliche Arbeit im Homeoffice zu verrichten, und abends aber trotzdem noch die ein oder andere Runde/Stunde spielen zu können.
Allerdings muss man bei der Maus auch Kompromisse eingehen. Das vergleichsweise hohe Gewicht wirkt im direkten Vergleich zu modernen Lightweight-Mäusen etwas träge, und der Sensor zeigt bei sehr schnellen Bewegungen kleinere Schwächen. Zudem ist die ergonomische Ausrichtung eher auf Rechtshänder ausgelegt, wodurch Linkshänder Einschränkungen in Kauf nehmen müssen.
Für den Gelegenheits-Gamer und Nutzer, die eine gut ausgestattete kabellose Gaming-Maus zu einem fairen Preis suchen, ist die SGM30W dennoch eine interessante Wahl. Wer hingegen maximale Präzision für kompetitives Gaming oder ein besonders leichtes Mausdesign erwartet, dürfte bei anderen Modellen besser aufgehoben sein.Sharkoon Skiller SGM30W
Pro Günstiger PreisGute Ausstattung mit USB-C, Qi LadenSolide VerarbeitungAkkulaufzeit Kontra Relativ schwerSensor bei sehr schnellen BewegungenNicht für LinkshänderSoftware
Seite 1: Sharkoon Skiller SGM30W im Test: Gegen den Trend der leichten Gamingmäuse
Nach gut sechs Jahren hat sich Sharkoon dazu entschieden, die Skiller SGM3 erneut aufzulegen und dem Vorgänger ein kleines Update zu spendieren. Wo die Unterschiede liegen, und ob sich ein Update lohnt, beleuchten wir in diesem Test.
Die Sharkoon Skiller SGM30W präsentiert sich im bekannten Gewand des Vorgängers. Es hat sich grundlegend auch nicht viel geändert an der Maus. Wer jetzt dachte, mit dem Update kommt viel Neues, wie ein neuer Sensor oder Ähnliches, der wird unter Umständen ein wenig enttäuscht sein.
Rein technisch hat sich nicht wirklich etwas geändert. Der Sensor ist weiterhin der gleiche wie damals auch, der ATG 4090, jedoch scheint entweder die Technik dahinter etwas angepasst worden zu sein oder die Firmware. Denn die Akkulaufzeit hat sich erhöht, was aber auch auf die angepasste Maximalgeschwindigkeit und Beschleunigung zurückzuführen sein kann. Auch farblich hat man sich dieses Mal nur an Schwarz gehalten. Beim Gewicht konnte man etwas einsparen, trotzdem liegt das Gesamtgewicht der Maus immer noch bei über 100 g.
Technische Daten
| Modell: | Sharkoon Skiller SGM30W schwarz |
|---|---|
| Grifftyp: | Claw-, Finger- und Palm-Grip |
| Sensor Typ: | Optisch (ATG4090) |
| Abtastrate: | Bis zu 6.000 DPI |
| Max Beschleunigung: | 20 g |
| Polling Rate: | Bis 1.000 Hz |
| Switches: | Omron |
| Tasten: | 7 |
| Anschlüsse: | USB-C RF 2.4GHz |
| Akkulaufzeit: | Bis zu 70 Stunden |
| Gleitfüße: | 5x PTFE |
| Kabel: | 1,8 Meter |
| Abmessungen: | 125 x 67 x 39 mm |
| Gewicht: | 104 g (ohne Kabel) |
| Preis: | ca. 33 Euro |
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
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