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Sharkoon Steel Shark im Test: Ein Showgehäuse auf der Höhe der Zeit

Дата публикации: 13-07-2026 05:50:51

Das Sharkoon Steel Shark spricht als Zweikammergehäuse mit vier A-RGB-Lüftern Nutzer an, die ihre Hardware präsentieren möchten und die Wert auf RGB-Beleuchtung legen. Dabei verspricht es eine moderne Ausstattung zu einem moderaten Preis.
Die Auswahl an Gehäusen mit zwei nebeneinanderliegenden Kammern und Glas an der Front und der linken Seite ist enorm. Mit dem Steel Shark bietet Sharkoon ein weiteres Modell dieser Art an. Das Showgehäuse wird dabei gleich mit vier A-RGB-Lüftern ausgeliefert und unterstützt auch BTF-Mainboards für eine besonders aufgeräumte Optik. 
Für die Kühlung der Komponenten können bis zu elf Lüfter verbaut werden. Wasserkühlungsnutzer können zudem zwei 360-mm-Radiatorenplätze nutzen. Zur Ausstattung des Gehäuses gehören ab Werk ein A-RGB-Controller, ein PWM-Hub und eine Grafikkartenstütze.{nozuna nzgallerystartat}3f132a49-791a-11f1-a267-000c2932240f 1{/nozuna nzgallerystartat}
Im Preisvergleich wird das Steel Shark aktuell für rund 90 Euro angeboten. Aktuell gibt es ausschließlich eine schwarze Farbvariante.{nozuna nzimagefromgallery}3f132a49-791a-11f1-a267-000c2932240f 2{/nozuna nzimagefromgallery}
Das überschaubare Zubehör beschränkt sich auf Anleitung, ein Tütchen mit dem Montagematerial und einige schwarze Kabelbinder.
Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:
Eckdaten: 
Bezeichnung:
Sharkoon Steel Shark
Material:
Stahl, gehärtetes Glas, Kunststoff
Maße:
285 x 452 x 460 mm (B x H x T)
Formfaktor:
ATX (auch BTF), Micro-ATX (auch BTF), Mini-ITX
Laufwerke:
2x 3,5/2,5 Zoll (intern)
Lüfter:
3x 120 mm (rechte Seite, 3x 120 mm vorinstalliert), 2x 120 mm (Rückwand, 1x 120 mm vorinstalliert), 3x 120/2x 140 mm (Deckel, optional), 3x 120 mm (Boden, optional)
Radiatoren (maximal laut Hersteller):
rechte Seite: 360 mm, Deckel: 360/280 mm
CPU-Kühlerhöhe (maximal laut Hersteller):
16,8 cm
Grafikkartenlänge (maximal laut Hersteller):
42,4 cm
Gewicht:
etwa 8,7 kg
Preis:
rund 90 Euro
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Optisch erinnert das Steel Shark stark an andere Zweikammergehäuse wie z.B. die Modelle aus Lian Lis O11-Serie. Es kombiniert eine gut einsehbare Mainboardkammer mit einer schmaleren Netzteil- und Laufwerkskammer. Sharkoon nutzt zur Stabilisierung an der vorderen linken Ecke eine Stahlstütze. Andere Hersteller verzichten darauf und sorgen so für einen noch nahtloseren Panoramablick. Wirklich störend empfinden wir die Stahlstrebe beim Steel Shark aber nicht. 
Das ATX-Gehäuse misst 285 x 452 x 460 mm (B x H x T). Damit ist es recht breit, aber weder besonders hoch noch tief.{nozuna nzimagefromgallery}3f132a49-791a-11f1-a267-000c2932240f 4{/nozuna nzimagefromgallery}
Durch die leicht getönten Glasflächen ist der Blick ins Gehäuseinnere möglich. Hinter der Frontglasscheibe zeigt sich ein dezentes Sharkoon-Logo. Optisch auffälliger ist die Gestaltung des Seitenstreifens neben der Frontglasscheibe. Er zeigt sich im Carbon-Look. Bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass Sharkoon dafür aber einfach Kunststoff mit einer speziellen Oberflächenstruktur nutzt, die den Carbon-Look imitiert.{nozuna nzimagefromgallery}3f132a49-791a-11f1-a267-000c2932240f 5{/nozuna nzimagefromgallery}
In diesem Streifen sitzen die Power- und die RGB-Taste (diese RGB-Taste ist praktisch eine umfunktionierte Resettaste). Darunter erhält man Zugriff auf eine kombinierte Audiobuchse, zweimal USB 3.0 und einmal USB-C.{nozuna nzimagefromgallery}3f132a49-791a-11f1-a267-000c2932240f 6{/nozuna nzimagefromgallery}
Ganz typisch für Showgehäuse mit Glasfront sind stark perforierte Stahlseitenteile und Deckel. Das Steel Shark macht hier keine Ausnahme. Die Luftöffnungen im Seitenteil decken dabei zwei Bereiche ab: Sie dienen als Lufteinlass für die seitlichen Lüfter sowie für das Netzteil. 
Beim Seitenteil hat Sharkoon auf zusätzliche Staubfilter verzichtet. Man kann also nur auf die Filterwirkung des Metallgitters hoffen. Das sollte zumindest den gröbsten Staub aufhalten.{nozuna nzimagefromgallery}3f132a49-791a-11f1-a267-000c2932240f 7{/nozuna nzimagefromgallery}
Anders sieht das beim Deckel aus: Unter ihm zeigt sich ein magnetisches Staubgitter. Um den Deckel abzunehmen, werden zwei gefangene Rändelschrauben an der Rückwand gelöst. Der Deckel kann dann einfach abgezogen werden. Er ermöglicht das Nachrüsten von drei 120- oder zwei 140-mm-Lüftern und stellt alternativ auch einen 360-/280-mm-Radiatorenplatz bereit. Die beiden Seitenteile werden so eingehängt, dass sie vom Deckel gesichert werden. Um ein Seitenteil abzunehmen, muss man deshalb jedes Mal den Deckel demontieren. Während sich das Stahlseitenteil dann direkt hochziehen lässt, muss beim Glasseitenteil noch eine einzelne, sichernde Kreuzschlitzschraube gelöst werden.{nozuna nzimagefromgallery}3f132a49-791a-11f1-a267-000c2932240f 8{/nozuna nzimagefromgallery}
Sharkoon stellt das Steel Shark auf vier kantige Kunststoff-Standfüße, an denen Gummischoner kleben. Zwischen den beiden linken Standfüßen sitzt ein Bodenstaubfilter für die optionalen Bodenlüfterplätze. Zur Reinigung lässt er sich einfach nach links herausziehen.{nozuna nzimagefromgallery}3f132a49-791a-11f1-a267-000c2932240f 9{/nozuna nzimagefromgallery}
Die Gehäuserückwand verdeutlicht den Zweikammeraufbau. Die Mainboardkammer ist dabei deutlich breiter als die Netzteil- und Laufwerkskammer. Das Netzteil und die beiden Laufwerkskäfige werden aus Platzgründen dann auch vertikal orientiert. An der Rückwand der Mainboardkammer sitzt ab Werk ein einzelner 120-mm-A-RGB-Lüfter. Würde man ihn nach unten oder oben verrücken, würde noch ein zweiter 120-mm-Hecklüfter Platz finden. Darunter sieben horizontale Erweiterungskartenslots genutzt werden.{nozuna nzimagefromgallery}3f132a49-791a-11f1-a267-000c2932240f 10{/nozuna nzimagefromgallery}
Die Mainboardkammer wird optisch vor allem von den vier vormontierten 120-mm-A-RGB-Lüftern geprägt. Drei Reversed-Modelle befördern Frischluft seitlich ins Gehäuse. Der einzelne 120-mm-Lüfter bläst die erwärmte Luft wieder hinaus. Der Mainboardträger zeigt die typischen Öffnungen für Back-Connect-Mainboards. Sharkoon selbst spricht nur von der Unterstützung für ASUS BTF. Wegen der sehr ähnlichen Standards vermuten wir, dass aber auch die Back-Connect-Mainboards von MSI und Gigabyte passen könnten.{nozuna nzimagefromgallery}3f132a49-791a-11f1-a267-000c2932240f 11{/nozuna nzimagefromgallery}
Die Erweiterungskarten werden im Steel Shark mit einfachen Kreuzschlitzschrauben montiert. Ab Werk halten diese Schrauben perforierte Slotblenden.{nozuna nzimagefromgallery}3f132a49-791a-11f1-a267-000c2932240f 12{/nozuna nzimagefromgallery}
Mit der werkseitigen Lüfterbestückung nutzt das Sharkoon-Gehäuse einen horizontalen Luftstrom. Alternativ oder unterstützend kann man aber auch auf einen vertikalen Luftstrom setzen. Dafür können zusätzlich zu den Deckellüfterplätzen auch drei 120-mm-Bodenlüfterplätze genutzt werden. Die sind gerade auch dann sinnvoll, wenn die Grafikkartenkühlung unterstützt werden soll. Am Mainboardträger zeigt sich eine stählerne Grafikkartenstütze. {nozuna nzimagefromgallery}3f132a49-791a-11f1-a267-000c2932240f 13{/nozuna nzimagefromgallery}
Die vormontierten A-RGB-Lüfter beleuchten nicht nur ihre Rotoren mit A-RGB-LEDs, sondern zeigen zusätzlich auch einen Infinity-Effekt an der Lüfternabe. An diesen Lüftern hängen Kabel, die in PWM- und A-RGB-Anschlüssen enden.{nozuna nzimagefromgallery}3f132a49-791a-11f1-a267-000c2932240f 14{/nozuna nzimagefromgallery}
Diese Lüfter sind bei Auslieferung bereits mit einem A-RGB-Controller bzw. einem PWM-Hub vorverkabelt. Durch den Aufbau mit zwei nebeneinanderliegenden Kammern bleibt hinter dem Mainboardtray ordentlich Platz für das Verstauen der Kabel. Neben dem ATX-Netzteil finden hier auch zwei Laufwerkskäfige aus Stahl ihren Platz.{nozuna nzimagefromgallery}3f132a49-791a-11f1-a267-000c2932240f 15{/nozuna nzimagefromgallery}
Diese Käfige sitzen mit Gummipuffern an der Rückwand und werden zusätzlich von je einer Rändelschraube an ihrem Platz gehalten. In ihnen kann man wahlweise ein 2,5- oder 3,5-Zoll-Laufwerk mit Kreuzschlitzschrauben montieren.{nozuna nzimagefromgallery}3f132a49-791a-11f1-a267-000c2932240f 16{/nozuna nzimagefromgallery}
Der angesprochene A-RGB-Controller/PWM-Hub ist für bis zu fünf Lüfter geeignet. Mit der werkseitigen Lüfterbestückung bleibt also noch jeweils ein A-RGB- und PWM-Anschluss frei. Die Beleuchtung wird entweder über die LED-Taste an der Front oder über ein geeignetes Mainboard mit A-RGB-Anschluss gesteuert. Die Lüftermotoren wiederum können über einen einzelnen Lüfteranschluss des Mainboards geregelt werden. Zur Stromversorgung der Platine und der Lüfter wird ein S-ATA-Stromanschluss genutzt.{nozuna nzimagefromgallery}3f132a49-791a-11f1-a267-000c2932240f 17{/nozuna nzimagefromgallery}
Das ATX-Testsystem lässt sich im Steel Shark problemlos unterbringen und montieren. Auch die Verkabelung ist unkompliziert. Der 16,8 cm hohe Noctua NH-D15 G2 chromax.black ragt schon nah an das Glasseitenteil heran, findet aber doch noch genug Platz. Obwohl auch die maximale CPU-Kühlerhöhe mit 16,8 cm angegeben wird, bleiben bei unserem System zwischen Kühler und Glasseitenteil sogar noch wenige Millimeter Luft.Neben der Verarbeitung und der Ausstattung des Gehäuses ist auch das Temperaturverhalten von elementarer Bedeutung.
Das Testsystem:{nozuna nzimagefromgallery}e6fc9f04-5a9e-11f1-bcaa-000c2932240f 1{/nozuna nzimagefromgallery}
Folgende Komponenten wurden verbaut:
Eckdaten: ATX-Testsystem
Prozessor:
AMD Ryzen 5 7500X3D, 6x 4,5 GHz
Prozessor-Kühler:
Noctua NH-D15 G2 chromax.black
Mainboard:
MSI MAG X870E TOMAHAWK MAX WIFI
Arbeitsspeicher:
G.Skill Trident Z5 Neo RGB DDR5-6000 CL36, 32 GB
Laufwerk:
Kioxia Exceria Pro G2 4 TB
Grafikkarte:
Zotac Gaming GeForce RTX 5050 Twin Edge OC
Betriebssystem:
Windows 11 Home
Temperaturmessungen:
Um die maximalen Temperaturen des Prozessors zu ermitteln, wurde die CPU mittels des kostenlosen Stresstest-Tools Prime 95 für 20 Minuten ausgelastet. Da der Small FFT-Test erfahrungsgemäß die höchste Wärmeverlustleistung mit sich bringt, benutzen wir diesen Modus und protokollieren die maximale Prozessortemperatur mit AMDs Ryzen Master-Programm. Gleichzeitig wird die Grafikkarte mit Unigine Superposition ausgelastet. Anders als beim bisher genutzten Furmark bleibt der Boost-Takt in diesem Stresstest konstant. Der CPU-Lüfter wird für die Temperaturmessungen fix mit moderaten 1.000 U/min betrieben, die Grafikkartenlüfter laufen auf 50 Prozent. So schließen wir aus, dass eine automatische Lüftersteuerung Einfluss auf die Messergebnisse nehmen kann.
Aufgrund der effektiven Stromsparmechanismen des Testsystems können wir auf Leerlaufmessungen verzichten.
Unsere Messungen brachten folgendes Ergebnis hervor:{benchmark}geh_Sharkoon Steel Shark_cpu_temp.csv{/benchmark}{benchmark}geh_Sharkoon Steel Shark_gpu_temp.csv{/benchmark}Beurteilung der Temperaturen:
Wir haben die Gehäuselüfter für die Temperatur- und Lautstärkemessungen einmal mit maximaler und einmal mit minimaler Drehzahl laufen lassen (1.600 bzw. etwa 350 U/min). Den Vergleich zu Airflow-Gehäusen mit offener Front kann das Steel Shark trotz seiner vier Gehäuselüfter nicht für sich entscheiden. CPU und GPU erwärmen sich doch deutlich stärker, die Temperaturen bleiben beim Testsystem aber trotzdem in einem vertretbaren Rahmen.
Lautstärkemessungen:
Für unsere Lautstärkemessungen nutzen wir ein Voltcraft SL-400 Schallpegel-Messgerät, das wir in 20 cm Entfernung vor dem Gehäuse platzieren. CPU- und GPU-Lüfter werden gestoppt, sodass praktisch ganz gezielt die Lautstärke der Gehäuselüfter gemessen wird.{benchmark}geh_Sharkoon Steel Shark_lautstaerke.csv{/benchmark}Auf voller Drehzahl werden die Gehäuselüfter deutlich hörbar. Lässt man sie mit Minimaldrehzahl laufen, sind sie hingegen angenehm leise. Nur aus nächster Nähe sind noch minimale Geräusche wahrnehmbar.
Weitere Messungen in der Übersicht:
Höhe Prozessorkühler:{benchmark}geh_Sharkoon Steel Shark_cpu.csv{/benchmark}Die maximale CPU-Kühlerhöhe von 16,8 cm ist für manchen Oberklasse-Luftkühler etwas knapp. Ein Noctua NH-D15 G2 ist beispielsweise genauso hoch. In Kombination mit unserem Testsystem konnten wir diesen Dual-Towerkühler aber auch tatsächlich noch verbauen.
Grafikkartenlänge:{benchmark}geh_Sharkoon Steel Shark_graka.csv{/benchmark}Bei der maximalen Grafikkartenlänge ist Sharkoon hingegen großzügiger. Über 40 cm reichen auch für die längsten High-End-Modelle aus.
Platz für das Kabelmanagement:{benchmark}geh_Sharkoon Steel Shark_tray.csv{/benchmark}Durch den Aufbau mit zwei nebeneinanderliegenden Kammern bleibt viel Platz für das Verstauen von Kabeln. Wir messen etwa 9,5 cm.
Materialstärke:{benchmark}geh_Sharkoon Steel Shark_material.csv{/benchmark}Sharkoon verbaut ein Glasseitenteil mit der typischen Materialstärke von rund 4 mm. Die 0,95 mm des Stahlseitenteils sind sogar vergleichsweise großzügig. Das Steel Shark hat keinen ganz leichten Stand. Die Auswahl an vergleichbaren Showgehäusen ist groß und das Sharkoon-Modell kann keine größeren Besonderheiten vorweisen, mit denen es sich stärker von der Konkurrenz unterscheiden würde. Doch es wurde so ausgewogen gestaltet, dass es trotzdem für so manchen Nutzer attraktiv sein könnte.
Mit einem aktuellen Marktpreis von rund 90 Euro liegt das Steel Shark klar unter der 100-Euro-Marke und ist damit schon preislich attraktiv. Das gilt umso mehr, weil Sharkoon es direkt mit vier A-RGB-Lüftern ausliefert. Die werden stimmig beleuchtet, zeigen auch einen Infinity-Mirror-Effekt und decken zudem einen breiten Regelbereich ab. Die Steuerung wird über den integrierten A-RGB-Controller/PWM-Hub erleichtert. So lässt sich die Beleuchtung sowohl über eine Taste am Gehäuse als auch über ein geeignetes Mainboard kontrollieren. Die Lüfter werden zusammen über einen einzelnen PWM-Anschluss am Mainboard geregelt. 
Im Gegensatz zu manchem aktuellen Konkurrenzmodell hat das Steel Shark an der vorderen, linken Ecke eine stabilisierende Stahlstütze. Der Panoramablick wird deshalb am Übergang zwischen den Glasscheiben kurz unterbrochen. Dafür ist diese Konstruktion solide. Der Fake-Carbon-Look des seitlichen Frontstreifens wird allerdings nicht jedem Nutzer gefallen. Das darin integrierte I/O-Panel ist aber sinnvoll bestückt.{nozuna nzimagefromgallery}3f132a49-791a-11f1-a267-000c2932240f 0{/nozuna nzimagefromgallery}
Der Innenraum ist so großzügig, dass bei Bedarf zwei 360-mm-Radiatorenplätze genutzt werden können. Auch lange Grafikkarten sind kein Problem. Einzig bei sehr hohen CPU-Kühlern kann es etwas knapp werden. In der Praxis haben wir zwar selbst einen Noctua NH-D15 G2 verbauen können. Wir bestücken ihn aber nur mit einem Lüfter, der zwischen den beiden Kühltürmen sitzt. Die Kombination aus hohem RAM-Riegel und nach oben versetztem äußeren Lüfter wäre jedoch problematisch. 
Als Showgehäuse mit geschlossener Glasfront ist das Steel Shark zwar kein Performancemonster, kühlt das Testsystem mit seinen vier Gehäuselüftern aber allemal adäquat. Auf Minimaldrehzahl arbeiten diese Lüfter zudem ziemlich leise. Der Staubschutz wirkt allerdings etwas inkonsequent. Während es einen gut entnehmbaren Bodenstaubfilter und ein Staubgitter für die Deckellüfterplätze gibt, fehlt ein Staubschutz für die seitlichen Lüfterplätze. Gerade dort sitzen aber ab Werk schon drei Gehäuselüfter, die Frischluft und damit Staub von außen ansaugen. Man kann das magnetische Staubgitter aber auch einfach vom Deckel an das Stahlseitenteil versetzen und schützt dann damit diese kritischeren Luftöffnungen.
Wir haben schon angesprochen, dass es etliche Alternativen zum Steel Shark gibt. Im Frühjahr haben wir beispielsweise das Fractal Design Pop 2 Vision RGB getestet. Das kostet aktuell um die 80 Euro und bietet dafür ebenfalls vier A-RGB-Lüfter. Je zwei davon sitzen seitlich und am Gehäuseboden. Dieses Modell kommt an der vorderen linken Ecke ohne Stahlstütze aus. Allerdings gibt es nur einen größeren Radiatorenplatz (360/280 mm unter dem Deckel) und auch nur einmal USB 3.0 im I/O-Panel.
Das Steel Shark ist letztlich ein recht stimmiges Showgehäuse, das zu einem moderaten Preis eine zeitgemäße und ausgewogene Ausstattung bieten kann. Sharkoon Steel Shark Pro Showgehäuse mit vier vormontierten A-RGB-LüfternLüfter mit breitem Regelbereichgenug Platz für die meisten Towerkühler und für lange Grafikkarten, Grafikkartenstütze inklusivezwei 360-mm-RadiatorenplätzeUnterstützung für Back-Connect-Mainboards (offiziell BTF)PWM-Hub und A-RGB-ControllerStaubfilter unter dem Boden und ein magnetisches Staubgitter, das für die Deckellüfterplätze oder die seitlichen Lüfterplätze nutzbar ist Kontra keine werkzeuglose Laufwerks- und Erweiterungskartenmontagenur ein Staubgitter für Deckel oder seitliche Lüfterplätze[preisneu]4044951044924#####Sharkoon Steel Shark[/preisneu]

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Seite 1: Sharkoon Steel Shark im Test: Ein Showgehäuse auf der Höhe der Zeit

Das Sharkoon Steel Shark spricht als Zweikammergehäuse mit vier A-RGB-Lüftern Nutzer an, die ihre Hardware präsentieren möchten und die Wert auf RGB-Beleuchtung legen. Dabei verspricht es eine moderne Ausstattung zu einem moderaten Preis.

Die Auswahl an Gehäusen mit zwei nebeneinanderliegenden Kammern und Glas an der Front und der linken Seite ist enorm. Mit dem Steel Shark bietet Sharkoon ein weiteres Modell dieser Art an. Das Showgehäuse wird dabei gleich mit vier A-RGB-Lüftern ausgeliefert und unterstützt auch BTF-Mainboards für eine besonders aufgeräumte Optik. 

Für die Kühlung der Komponenten können bis zu elf Lüfter verbaut werden. Wasserkühlungsnutzer können zudem zwei 360-mm-Radiatorenplätze nutzen. Zur Ausstattung des Gehäuses gehören ab Werk ein A-RGB-Controller, ein PWM-Hub und eine Grafikkartenstütze.

Im Preisvergleich wird das Steel Shark aktuell für rund 90 Euro angeboten. Aktuell gibt es ausschließlich eine schwarze Farbvariante.

Das überschaubare Zubehör beschränkt sich auf Anleitung, ein Tütchen mit dem Montagematerial und einige schwarze Kabelbinder.

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: 
Bezeichnung: Sharkoon Steel Shark
Material: Stahl, gehärtetes Glas, Kunststoff
Maße: 285 x 452 x 460 mm (B x H x T)
Formfaktor: ATX (auch BTF), Micro-ATX (auch BTF), Mini-ITX
Laufwerke: 2x 3,5/2,5 Zoll (intern)
Lüfter: 3x 120 mm (rechte Seite, 3x 120 mm vorinstalliert), 2x 120 mm (Rückwand, 1x 120 mm vorinstalliert), 3x 120/2x 140 mm (Deckel, optional), 3x 120 mm (Boden, optional)
Radiatoren (maximal laut Hersteller): rechte Seite: 360 mm, Deckel: 360/280 mm
CPU-Kühlerhöhe (maximal laut Hersteller): 16,8 cm
Grafikkartenlänge (maximal laut Hersteller): 42,4 cm
Gewicht: etwa 8,7 kg
Preis: rund 90 Euro

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